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Immer im Gespräch ÜBE R D ING E NACHÜBE NACHDE N KEN , D IE NIC HT DE IN 2 WOC HEN WI CHT IG S IND , SONDERN IN 2 J AHR EN! Die Patisserie LEHRWERKSTATT ist eine innovative Mischung aus Think Tank, Experimentierwerkstatt, Denkfabrik, Hexenküche, Fortbildungs Entwicklungszentrum.und Wir r laden Sie herzlich ein, gemeinsam über den Tellerrand hinauszublicken. Mehr Informationen unter www.patisserie.de Herr Hummel, wie zeitgemäß sind hierzulande heute Hotelkooperationen für Hotels und Gäste? Wie haben sich die Akzent Hotels in diesem Sinne entwickelt? Hotelkooperationen sind wichtiger denn je. Einzelhotels haben immer mehr die Möglichkeit, die gleichen Vertriebswege wie Kettenhäuser zu nutzen, zugleich ist aber das Aufgabenfeld gerade im Bereich Marketing & Sales so gewachsen, dass dies vom einzelnen Privathotel kaum mehr zu bewältigen ist. Daher muss eine Hotelkooperation an einer Anpassung des Leistungsprofils mit den Hotels arbeiten. Wir als Akzent Hotelkooperation entschieden uns schon 2002 zum Outsourcing des operativen und strategischen Geschäfts und blicken inzwischen auf eine enorme Reduktion der „Verwaltungskosten“ bei einem umfangreicheren Leistungspaket zu günstigen Mitgliedsgebühren. In den letzten Jahren konnten so diverse Zusatzleistungen zur Qualitätssicherung integriert werden, z. B. das monatliche Gästemagazin, die Q-Akademie mit Gratisseminaren, der iiQ-Check als Bewertungs- und Qualitätsmanager und die regelmäßigen Vor-Ort-Beratungen. In welchen Fragen benötigen Privathotels heute Unterstützung? Welche Erwartungen können die Kooperationen nicht leisten? Für die meisten Privathotels ist es schwierig, über die vielen Möglichkeiten zu entscheiden. Hier muss eine Kooperation die Mitglieder optimal präsentieren – ob bei Buchungs- oder Bewertungsplattformen, Reiseveranstaltern, Firmen- Intranets, im Social Web oder auf der Hotelwebsite. Gerade letzteres ist ein gutes Beispiel für die Unterstützung, die die Kooperation leistet, denn die überwiegende Gästezahl informiert sich hier und wird zur Direktbuchung animiert. Zudem sollen Hoteliers Facebook etc. mit wenig Aufwand nutzen können. Seit 2010 besuchen wir regelmäßig jedes Mitglied und besprechen beim „Beratungstag“ die Umsetzung individueller Marketing- und Sales-Themen. Was die Erwartungen an Kooperationen angeht, so muss im Vorfeld die Übereinstimmung mit dem Leistungsprofil geprüft werden. Eine Hotelkooperation ist definitiv kein „Allheilmittel“, das alle Hotelprobleme löst. Es ist der vielseitige, enge Kontakt zwischen den Mitgliedern und mit der Zentrale, der sich als ein entscheidendes Erfolgskriterium erweisen kann. Wie gehen die Akzent Hotels mit potenziellen Neumitgliedern um? Wachstum ist wichtig, aber nicht um jeden Preis, denn eine Hotelkooperation gibt mit dem eigenen Brand auch ein Qualitätsversprechen an den Gast, das in jedem Hotel erfüllt werden muss. Daher werden die Bewerber vor Ort bei der Hard- und Software gecheckt und auch die Online-Bewertungen hierfür herangezogen. In einem ausführlichen Vor-Ort-Gespräch wird dann mit dem Bewerber geprüft, inwieweit sein Hotel von den Kooperationsleistungen profitieren kann und eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Welche Unterstützung bieten Sie Individualhotels bei der Nachfolgeregelung? Bereits 2004 haben wir die „Jungen Akzentler“ gegründet, und seitdem hat sich die Nachfolgegeneration regelmäßig getroffen und mit diversen Nachfolgeaspekten befasst – ob finanziell oder psychologisch, ob mit oder ohne Hilfestellung in Form von Seminaren oder Trainings. Vielen Dank für das Gespräch. syk Fotos: © coromax - Fotolia.com, Akzent Hotels Die Erwartungen an Hotelkooperationen sind groß. Wir sprachen mit Ralf Hummel, Marketingleiter der Akzent Hotels. ANZEIGE


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