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juwitality, Wörrstadt Damit wurde das Ziel, unter 1.000 kW zu kommen, auf beeindruckende Weise unterboten. „Vergleichbare Küchen mit Eigenfertigung und in dieser Größenord-nung Die stark isolierten Tellerspender halten die Spülabwärme über Nacht. ELRO Grossküchen GmbH Industriering Ost 31 47906 Kempen Tel. (02152) 205 59 91 E-Mail: verkauf@elro-d.de www.elro.ch Drei Gründe, warum sich juwitality für ELROentschieden hat. 10 technik 2013 ELRO PMS, Power Management System Dank des ELRO PMS konnte beim Anschluss der Apparatetechnik eine Reduktion des Anschlusswerts von 30 % erreicht und somit auch die Kosten um diesen Wert reduziert werden. Das ermöglicht eine sehr hohe Energieeffizienz. ELRO High-speed Der ELRO High-speed (direkte Dampfeinspritzung durch externen Dampferzeuger) steigert die Produk-tivität um 65 %. Er stellt die Produktionsleistung eines Kombidämpfers bereit – im Gegensatz zu herkömmlichen Geräten jedoch bereits in Sekunden-schnelle und direkt in den Pfannen oder Kesseln. ELRO HPC, High Pressure Cleaning Dank ELRO HPC lassen sich die Geräte in Rekordzeit mittels Hochdruckreiniger reinigen. Möglich macht es der in Europa einmalige Schutz der Apparate gegen Feuchtigkeit mit der Schutzart IPX6 und IPX9k. HPC bringt somit unschlagbare Kostenvorteile. ANZEIGE weisen bisher eine Anschlussleis-tung zwischen 1.200 und 1.500 kW auf“, weiß Peter Adam-Luketic aus Erfahrung. Beigetragen haben dazu vier wesentliche Ansatzpunkte: Ein intelligenter Mix aus 100 % regenerativen Energien wie Erd-wärme, Biogas, Wind- und Sonnenenergie z. B. aus den in die Mensafenster integrier-ten Solarzellen. Komplette Autarkie soll ein Energiebahnhof bringen, in den u. a. ein Biogasblockheizkraftwerk eingebunden ist. Zeitversetztes Spülen Ein zweiter Meilenstein war die komplette Optimierung der Prozesse und Nutzungs-zeiten. Die Umstellung auf Nachtgaren verminderte z. B. generell den Gerätebe-darf. Damit trug das Verfahren auch zur Reduzierung der Küchenfläche um 23 % bei und spart indirekt Sekundärkosten, z. B. für die Beleuchtung und Reinigung. Zur Pro-zessoptimierung zählt Matz Mattern auch den neuen Arbeitsplatz des Logistikers. „Zwar spart diese Maßnahme ausnahms-weise keine Energiekosten, dafür gewähr-leistet sie einen zuverlässigen und schnel-len Warenein- sowie Waren-ausgang, da der Logistiker die Produkte und ihre MHDs stets im Blick hat“, erklärt der Geschäftsführer. Hin-sichtlich der Nachhaltigkeit reduziert das zudem eine mögliche Lebensmittelver-schwendung. Als wichtige Prozessmaßnahme ist noch die Verlegung des Spülbe-triebs auf Nachmittag und Abend anzuführen. Das ent-zerrt auch den Lüftungsbe-darf, sodass die Spülküche ohne eigene Lüftung auskommt und über die Hauptlüftung mitgeregelt wird, die zu dieser Zeit von der Küche kaum gefordert wird. Indirekt sinken dadurch auch die Leistungsspitzen während der Hauptpro-duktionszeit. 50 mehr, ein Drittel weniger „In Summe wurde der Energiebedarf um ein Drittel im Vergleich zu aktuellen Projekten verringert“, nennt Peter Adam- Luketic ein weiteres messbares Ergeb nis. Verantwortlich dafür zeichnen über 50 Ein-zelmaßnahmen zu Technik und Organi-sa tion, die als dritter Meilenstein gelten und von vtechnik in einem Energieeffizi-enzhandbuch zusammengefasst wurden (vgl. Kasten S. 11.). Dazu zählen z. B. Be-wegungsmelder in den Nebenräumen der Küche, die Rück kühlung der Kälte anlagen durch Geothermie oder eine Intervallschal-tung der Lüftung. Darüber hinaus stimmten ausgewähl-te Hersteller ihre Technik individuell ab bzw. entwickelten komplett neue Lösun-gen – der vierte Ansatzpunkt des Neubau-projekts. So stehen in der Spülküche stark isolierte und mit einem Lehrstuhl weiter-entwickelte Tellerspender von Hupfer be-reit, welche die Restwärme der Teller aus Foto: Kirchner


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