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Mehr über die neue Mobilität? www.macnetix.de www.media-carrier.de www.numeo.de www.suitepad.de INFO Digitaler Concierge Wenn es um die mobile Bespre-chung im großen Stil geht, hat das Andel‘s Hotel Berlin die App Cendoo von Numeo zur Planung von Kongressen und Events auf-gelegt. Maßgeschneidert auf das Corporate Design des Veranstalters, kann jeder Teilnehmer die App auf sein iPhone oder iPad bzw. auf ein Leihgerät von Andel‘s herunterladen und in-teraktiv in Echtzeit mit jedem Eventbeteiligten kommunizie-ren. Zudem sind Hintergrund-informationen, Bilder und Filme abrufbar und Funktionen wie Abstimmungen, Messaging und Tweetwalls sowie Auswertun-gen möglich. Für das Hotel fal-len keine Extrakosten an – es vermittelt nur den Service des Stuttgarter Anbieters Numeo. Kurzfristige Reaktionen seien spielend möglich, und Veran-stalter könnten schnell Ände-rungen einarbeiten, ohne Pro-grammhefte, Referentenlisten, Handouts etc. neu anzufertigen. Für Sandra Holzäpfel, Direc-tor of Conventions im Andel‘s Hotel Berlin, ist zudem der As-pekt „papierlose Meetings“ als Schritt in die Zukunft des Veran-staltungsmanagements wichtig. Auch im Zimmer ist unabhängig vom TV eine Flexibilität via Bild-schirm angekommen. „Warum sollte ich eine Gästemappe, ein Telefon, Zeitschriften und eine Fernbedienung haben, wenn ich all das auf einem Gerät bün-deln kann?“, sagte sich Christian Andresen, Geschäftsführer der The Mandala Hotels in Berlin. 40 seiner 157 Zimmer sind derzeit mit Tablet-PCs, sog. „SuitePads“ von SuitePad, ausgestattet, mit denen die Gäste Informationen zum Haus und der Umgebung abrufen können. Zusatzservices und Massagetermine lassen sich per Knopfdruck bewerben und direkt buchen. Zudem steht eine Feedbackfunktion bereit, mit der Gäste schon während ihres Auf-enthalts ihre Bewertung abgeben können. Der digitale Concierge wird in dem Fünf-Sterne-Hotel im Schnitt fast zweimal täglich vom Gast verwendet. Durch die Zusatzverkäufe tragen sich da-bei die SuitePads, deren Hard-ware gekauft oder gegen eine monatliche Gebühr pro Zimmer geleast werden kann, teilwei-se selbst. Nichtzuletzt können durch die einfache Aktualisie-rung Druckkosten gespart wer-den, betont Hotel-Geschäftsfüh-rer Lutz Hesse. Auch der Smart-Fernseher im Zimmer selbst muss schon lange nicht mehr als hochpreisiges Ni-schengerät verstanden werden. OpenApp.TV, das von Macnetix vornehmlich für Hotels konzi-piert wurde, macht aus einem herkömmlichen Hotel-TV einen Smart-Fernseher, ohne eine neue Investition in das Gerät oder die Verkabelung vorneh-men zu müssen. Es wird über ein bestehendes CAT-Netzwerk oder über WLAN übertragen und basiert auf dem Google-Be-triebssystem Android, womit die Apps frei nutzbar sind. Der Ho-telier kann zudem eigene Apps auf das TV-Gerät einspeisen und Zusatzdienste wie Video on Demand anbieten – der Fernse-her ist voll internetfähig. Tageszeitungen oder Journale als Gastlektüre gehören traditionell zum Service eines Hotels. Hier hat der Medienwandel ebenfalls den Weg für ein neues Angebot bereitet, indem das Un-ternehmen Mediacarrier mit der Media Box internationale Zei-tungen und Zeitschriften auf das Smartphone, Tablet oder den Laptop des Gastes gebracht hat. Individuell zusammenstellbar, gelangt der Gast ohne Regis-trierung durch den Klick auf den Banner auf der WLAN-Startseite des Hotels zur Media Box und kann sich die Zeitung seiner Wahl als PDF herunter-laden. Hotels können sich die Media Box gegen eine einmali-ge Grundgebühr und eine mo-natliche Nutzungsgebühr pro Zimmer bzw. eine monatliche Pauschale bereitstellen lassen. Medien machen auf diese Weise mobil – und zwar innerhalb von Hotels. Nathalie Kopsa hotelmedien Alles IP, oder was? Zurzeit sind IP TV-Geräte/-Systeme in aller Munde. Dabei sollten Hoteliers nicht vergessen, dass keine Norm für diese existiert. Das ist einer der Gründe, warum man im Handel keinen „echten“ IP TV kaufen kann. Das Institut für Rundfunk Technik (IRT) hat vor drei Jahren den Standard „HbbTV“ definiert. Alle TV-Sender in Deutschland und viele Sender in Europa folgen diesem Standard. Viele kennen die ARD Mediathek, die hierüber auf dem TV an-wählbar ist. Derzeit sind mehr als 60 % aller verkauften TV-Geräte hybride Geräte. Die Interakti-vität basiert auf digitalen Fern-sehprogrammen und Internet-zugang. Die Geräte brauchen demnach eine herkömmliche Antenne (Dachantenne, digitale Programme über den Kabel-anschluss Reiner Käsbach von Tascan Systems erklärt, wie man Schwierigkeiten mit interaktiven TV-Systemen vermeidet. oder Satellit) und eine Verbindung zum Internet. Das Fernsehprogramm ist jedoch immer empfangbar, auch wenn das Internet zeitweise nicht richtig funktioniert. Die meisten IP TV-Systeme empfangen Daten über den IP-Anschluss (mithilfe der CAT-Verkabelung) und sind in der Regel ohne System-zentrale nicht funktionsfähig. Aufgrund der fehlenden Normierung ist daher auch eine Austauschbarkeit der Geräte zwischen verschie-denen TV-Herstellern nicht möglich. www.tascan.de


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