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Foto: m3connect hotelmedien Videodatei kann den Betrei-ber mehr als 30.000 e kosten. Damit dies nicht passiert, „be-kommt jeder Gast täglich ei-nen Zugangscode, mit dem er anonym surfen kann“, erklärt Eduard Finkel sein Sicherheits-konzept. Der Vorteil daran ist, dass vom Hotel bei Verstößen gegen Online-Gesetze alles zurückverfolgt werden kann. Un-ternehmen wie m3connect oder The Cloud Networks setzen sich auch mit den rechtlichen Problemen auseinander. Als Dienstleister übernehmen sie alle Haftungsrisiken. Die Gäste können sich z. B. anhand ihrer Mobilfunknummer oder mit ei-nem selbstgewählten Passwort zu ihrem Benutzerkonto authen-tifizieren. Die Deutsche Telekom etwa nutzt TÜV-geprüfte und ISO-zertifizierte Rechenzentren mit Standort Deutschland und sorgt dafür, dass Daten und An-wendungen in den Rechenzent-ren und auf den Transportwegen vor unbefugten Zugriffen und Cyberattacken sowie vor Viren und Trojanern geschützt sind. Für den sicheren Hotspot-Be-trieb hat der Netzwerkhersteller Lancom Systems zudem einen Leitfaden mit nützlichen techni-schen und rechtlichen Tipps für Hoteliers herausgegeben, der auch kostenlos auf der Website heruntergeladen werden kann. „Kostenloses WLAN anzubieten ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor, aber man muss Prioritäten setzen, denn das In-ternet braucht in der heutigen Zeit jeder Gast“, resümiert Ho-teldirektor Eduard Finkel. wit Das Hospitality Performance Concept von m3connect bündelt Dienstleistungen und ersetzt kostenintensive lokale Installationen in jedem Hotel durch die zentrale Bereitstellung von ITK- und Multimediaservices. Basis ist die 100-Mbit-Internetanbindung per Glasfaser, die das Unternehmen bundesweit anbietet. Für die Gäste entsteht dadurch ein Preis- und Angebotsniveau, wie sie es aus dem Privatbereich gewohnt sind, und die Ho-teliers können sich über realistische und flexible Abrechnungsmodelle freuen. Die Komplettlösung ist modular aufgebaut und umfasst die Bereiche Netz, Hotspot, Video, Digital Signage, Telefon und Konferenz. Nach positiven Erfahrungen beim Einsatz im Klinikbereich bietet m3connect mit Secure Hotspot für die Hotel-lerie ein Konzept, das auf bereits vorhandene WLAN-Netzwerke einfach aufgesetzt werden kann, und bei der WLAN-Anmeldung den Internetzugang des Benutzers bereits authentisiert, autorisiert und verschlüsselt. Grund-lage ist die durchgängige Systemarchitektur des Unternehmens – von den Funksendern am Hotspot bis zum zentralen Rechenzentrum. Nach der Eingabe seiner individuellen Zugangsdaten wird jedem Gast automa-tisch ein zufälliger und nur einmal gültiger Zugriffs-schlüssel zugewiesen – der Benutzer ist direkt nach dem Eingabevor-gang vor unerlaubtem Zugriff geschützt. m3connect bietet seinen Partnern und Kunden eine Secure Hotspot- Lösung an, welche den Sicherheitsstandards IEEE802.1x für Hotspots entspricht und sich an die Empfehlungen des vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) vorgegebenen Maßnahmenkatalogs für den sicheren Betrieb von Hotspots hält bzw. durch das Authentifizierungsverfahren diese bereits bei der WLAN-Anmeldung erfüllt. Im Ergebnis erhalten die Hoteliers auch ohne technische Kenntnisse eine sichere WLAN-Lösung. wie ein Geldautomat – nur dass hier die Gäste mit Kreditkarte ein iPad „ziehen“ und ausleihen können. Die Karte ist Pfand und Zahlungsmittel zugleich. Der Gast kann sich auf sein Zimmer zurückzie-hen und seine ei-gene Entertain-me n t -We l t s c h a f f e n oder unge-stört arbei-ten. Durch die Übernahme von Docomo Intertouch bringt Locatel z. B. Multi-media- Dienstleistungen auf Smartphones und mobile Geräte der Hotelgäste. Möglich ist dies mit der Software Free-dom Suite. So kann ein Hotel etwa eigene „Meeting Organisa-toren“ bereitstellen, die für einen reibungslosen Ablauf von Veran-staltungen, Projektmanagement- Dienstleistungen, technischen Support, Abrechnung und Re-porting- Möglichkeiten sorgen. Andere neue Dienstleistungen für Hotelgäste sind Telefon-konferenz- Einrich-tungen, Business Center Lösun-gen und Do-kumente über Laptops und mobile Ge-räte drucken zu können. Da alle Syste-me vollständig cloudbasiert sind, benötigen die Hotels keinen eigenen Server auf ihrem Gelände. Sicher in der Cloud Beim Anbieten von WLAN sind einige Details zu beachten – das Wichtigste hierbei ist die Sicherheit im Netz. Betreiben Hoteliers offene WLAN-Netze, zu deren Nutzung keinerlei persönliche Daten angegeben werden müssen, haften sie für illegale Downloads oder andere Cyberdelikte der Gäste. Schon der Download einer Musik- oder Besonders Businessreisende erwarten heutzutage Highspeed-Internet, am besten überall und kostenlos. Doch wie ist das für Hoteliers zu realisieren? 6-7/2013 31


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