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che, Lebensmittelwissenschaftler und Oecotrophologen tüfteln an neuen Lösungen, die traditionelle Arbeitsweisen in Frage stellen und den Alltag erleichtern. Unser Grundsatz, sich auf eine Kernauf-gabe zu konzentrieren, zeigt sich auch in der Fertigung. So stellen wir keine Komponenten her, die andere Spezialisten besser pro-duzieren können. Durch diese in-telligente Fertigungsorganisation können wir bei hohen Stückzah-len kostengünstig produzieren. Bei uns ist alles hochflexibel auf-gebaut und damit bei geringer Komplexität einfach und günstig. Wie hält der Sog im Alltag an? Durch einen großen Strauß an Gratisdienstleistungen. So wird jeder Kontakt eines Kunden mit uns für ihn zu einem positiven Erlebnis. Profiköche, die sich für ein Gerät interessieren, werden z. B. zu kostenlosen Garen Live Trainings und in Betriebe eines Kunden eingeladen. Bestehen-den Kunden bieten wir kostenlose Services wie die Hotline oder den Club Rational, der ca. 40.000 Mitglieder weltweit zählt. Nach der Fertigstellung unseres neuen Trainingscenters auf unserem Gelände werden wir demnächst zudem im Bereich Schulungen noch einiges mehr bieten. Das Unternehmen ist seit dem ersten Tag in Landsberg am Lech zu Hause. Wie gelingt es Ihnen, hier Mitarbeiter zu akquirieren und stetig zu motivieren? Siegfried Meister hatte das Un-ternehmen hier mit seiner Vision gegründet und wir leben diese Tag für Tag – eine Produktion in Billiglohnländern wäre in die-ser Konsequenz nicht möglich, da dort das nötige hohe Aus-bildungsniveau der Mitarbeiter fehlt. Zudem gelingt es, vielleicht auch dank der guten Arbeitsbe-dingungen, erneut einen Sog zu schaffen und qualifizierte Mitar-beiter anzuziehen. So verstehen sich unsere Mitarbeiter als Unter-nehmer im Unternehmen. Neh-men wir die Montage als Beispiel: Jeder montiert und verantwortet ein komplettes Gerät – vom Ge-häuse bis zum Funktionstest. Für jeden sichtbar macht dies sein Namensschild, das in das Typen-schild seiner gebauten Geräte integriert wird. Auch im Control-ling sind die Mitarbeiter für ganz-heitliche Pakete verantwortlich, statt nur für spezialisierte Einzel-aufgaben. Dieser Grundsatz hat einen enormen Qualitätsschub gebracht. Zudem hat Führung bei uns we-niger mit Zahlen zu tun, als mit Gärtnern. Der Gärtner schafft ein Umfeld, das es ermöglicht, sich bestmöglich aus sich heraus zu entfalten – und dazu können nur individuelle Maßnahmen ge-eignet sein. So schaffen wir ein Umfeld, in dem man seine Stär-ken entfalten kann – man ist als Unternehmer auf Augenhöhe mit allen Kollegen und Führungs-kräften. Zudem praktizieren wir eine offene Lehr- und Lernkultur, denn nur aus Fehlern, die mög-lichst früh auf dem Weg gemacht werden sollten, lernt man dazu. interview Wie könnte die Zukunft des Kombidämpfers aussehen? Ob er künftig noch so heißen wird, weiß ich nicht. Aber dass man ihn deutlich verbessern kann, davon bin ich überzeugt. Und wenn er nicht besser wird, dann wird er anders, d. h. andere Technologien werden ihn ablö-sen, natürlich wieder von Ratio-nal. Das können Sie mir glauben. Danke für das Gespräch. kir/syk „Ich unterstütze das DNSV, weil ich es als Schirmherr der Initiative KIKS UP gerade für Kinder wichtig finde, dass sie regelmäßig und gesund essen.“ Thomas Bühner 3-Sterne-Koch, Restaurant la vie in Osnabrück Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. 6-7/2013 29 Lafer_Testimonial_ke 18.01.13 09:58 Seite 41 Foto: Johann Lafer „Ich unterstütze das DNSV, weil eine schmackhafte, gesunde und nach haltige Ernährung Körper, Geist und Seele der Kinder für die Zukunft stärkt.“ Johann Lafer „Le Val d’Or“, Stromburg, Lehrbeauftragter an der Hochschule Fulda Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. Foto: Bühner Alle Infos dazu finden Sie ➘Alle Infos dazu finden Sie unter: www.schulverpflegungev.net


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