Hotel Henri, Hamburg: Büro zum Heimkommen

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Fotos: Henri Hotel Büro zum Heimkommen Eigentümer: Procom Invest Architekt: Jan Klinker Innenarchitekt: Marc-Ludolf von Schmarsow PROJEKTBETEILIGTE (Auszug) Erst Louis, dann Carls und jetzt Henri. Die Jacob-Familie hat ein spannendes neues Mitglied. Henri Hotel 20095 Hamburg www.henri-hotel.com Wenn Eckart Buss im Henri als Direktor zum Tablett greift und Claudia Harms, die PR-Verant-wortliche der Jacob-Familie, bei ihrer Stippvisite im Hotel einen Gast eincheckt, dann merkt man schnell: Hier findet man sich in keinem Budgethotel mit etwas Designanspruch wieder, sondern gelegenen Hamburger Kontor-hausviertel ein Bürogebäude aus dem Jahr 1932, nahmen per Investors ca. 12 Mio. € in die Hand und entwickelten mit dem gesamten Hotelteam ein Kon-zept, das bei wenig Service ganz viel Persönlichkeit bietet und in puncto Ausstattung die Vergan-genheit zum detailverliebten Thema macht. Ob Registratur-möbel als Rezeptionsbar oder Triumph-Schreibmaschine für Gästebewertungen – der Bürostil der Wirtschaftswunderjahre ist allgegenwärtig. „Wir haben zwar ein Trendthema aufgegriffen, es aber behutsam und zeitlos um-gesetzt“, erklärt Claudia Harms. In den 65 Studios und Suiten, die es in drei Kategorien zwischen 20 und 40 m² gibt, findet sich vor der eigens gestalteten Henri- Tapete mit Kontorhausmotiven ein wiederum eigens gestalteter Barschrank mit Illy-Maschine. Das halboffene Bad wartet ohne Schnörkel mit Retroarmaturen und viel Schwarz auf. Selbst die Telefone präsentieren sich un-ter dem Motto „bei Anruf Nos-talgie“. Dem ersten Telefon mit 12er-Tastwahlblock aus dem Jahr 1968 nachempfunden, sind diese sogar mit dem origina-in einem Haus, das sich mit sei-nen 13 Mitarbeitern seit dem Start im Januar 2013 lebendig und ungekünstelt präsentiert. Die Idee für ein „individuelles Heim auf Zeit“ kam den Machern der Hamburger Hotelinstitution Louis C. Jacob kurz nach der Er-öffnung des Restaurants Carls in der HafenCity 2009. In der Folge pachteten sie mitten im zentral len, mechanischen Läuten aus-gestattet. Mit Hoteltelefon.de hat Zyxel dafür neben dem Inter-net (kabelgebunden und WLAN) das gesamte administrative Netz-werk samt Telefonanlage erstellt. Kühlschrank für alle Auch das restaurantfreie F&B-Angebot sticht aus der Konzept-masse hervor. Eine haushaltarti-ge offene Kontorküche wartet mit einem Küchenblock auf. auf dem das Frühstück, der Nachmittags-kuchen und „The Abendbrød“ mit hauseigenen Aufstrichen präsentiert wird – im Preis inklu-diert. Tagsüber stehen im Retro- Kühlschrank Getränke, Suppen und Snacks als SB bereit. Sowohl Geschäfts- als auch Städtereisen-de, sowohl alt als auch jung, so-wohl CEO als auch Künstler che-cken hier bei einer Zimmerate ab 98 E ein – und bleiben ggf. meh-rere Wochen mit dem Gefühl, Teil eines Klubs zu sein. Hätte dies nicht Potenzial? „Sicher, aber momentan belassen wir es bei diesem Standort“, erklärt Claudia Harms. syk Aufzüge: Osma-Aufzüge Bad: Art Ceram, Kaldewei, THPG, Villeroy & Boch Fitness: Technogym Gästetresore, Minibar: Hartmann Tresore Getränke: Fritz-Cola, Niehoff-Vaihinger Internet/WLAN, Netzwerk, Telefonanlage: Hoteltelefon.de, Zyxel Kaffeemaschinen: Illy, WMF Lebensmittel: Resch & Frisch Spültechnik: Meiko Türschließanlage: FSB, Winkhaus Wäsche, -technik: Miele, Servitex Zimmermöbel: Lumisol 18 6-7/2013


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