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Eigentümer: Hotel Bora HotSpaResort GmbH & Co. KG Architekt: Bruno Franchi Innenarchitektin: Christina Biasi-von Berg (Biquadra) Aufzüge: Schindler Bad: Geberit, Steinberg Armaturen Berufsbekleidung: Uniformen Hinnersmann Gästetresore, Türschließanlage: Häfele Getränke: Weinhaus Georg Hack Kaffeemaschine, Tee: J.T. Ronnefeldt, WMF Klimatechnik: Mitsubishi Electric Europe Küchentechnik: Bartscher, Julabo, Krefft Großküchentechnik, MKN, Rational, Unox Lampen, Leuchten: Baulmann Leuchten Sauna, Dampfbad: Physiotherm (im Zimmer) Spa-Möbel: Gharieni Group, Fritz Schlecht/SHL Spültechnik: Winterhalter Terrassenmöbel: GO IN Tischkultur: Amefa, Stölzle Lausitz, Villeroy & Boch Tischwäsche, Wäsche: Admiral (Leasing) TV: Philips Deutschland, Sky Waschmaschinen: Miele Zimmermöbel: Fritz Schlecht/SHL Bora HotSpaResort 78315 Radolfzell www.bora-hotsparesort.de eigene Wärmekabine. Das eigentliche Hotelhighlight ist aber die 284 m² große Sky-Lounge mit Terrasse und Bar. Ob für Veranstaltungen oder zum Entspannen gibt sie einen 180-Grad-Blick auf den Bodensee frei. „Die Events werden hier übersichtlich groß sein, um den Wellnesshotel- Charakter zu halten“, erklärt Peter Rothenhäusler. Onsische Magnetwirkung Bei allen konzeptionellen Besonderheiten war es für das Opening-Team nicht immer leicht, die eher designorientierten Archi-tekten und Innenarchitekten von den baulichen Notwendigkeiten und Zwän-gen eines Hotels zu überzeugen – sei es bei der Organisation der Zutrittskontrollen oder des Housekeepings oder der Auswahl bestimmter Materialien. „Ich kann nur dringend empfehlen, darauf zu drängen, dass die späteren Leiter der entsprechenden Abteilungen frühzeitig in die Planungen miteinbezogen werden und die Planer die Hinweise der Hotel-fachleute ernstnehmen. So hätte man manche Versäumnisse vermeiden kön-nen“, rät Peter Rothenhäusler, der den Direktorenposten nach der Eröffnung im Juni an die beiden frischgebackenen Hotelbetriebswirte Michael Zaiczek (zu-ständig für Logis) und Jean-Paul Hoff-mann (zuständig für F&B) abgab. Bei allen Anstrengungen haben sich dennoch die Mühen des rund 45 Mitarbeiter star-ken Teams gelohnt: Bei einer Rate von 109 E im Panorama-Einzelzimmer bis 410 E in der See-Suite (DZ) waren die Softopening-Wochen im April bereits ausgebucht. Der Mai bescherte eine PROJEKTBETEILIGTE (Auszug) 65 %ige Auslastung. 80 % sind Wellness-gäste, viele davon Paare, die nicht bespaßt werden müssen. Täglich laufen zudem 150 bis 180 Anfragen auf, von drei Ange-boten am Tag führt eines im Schnitt zum Abschluss, vor allem im Bereich Semi-nare. Magnetwirkung erzielt dabei, wie erwartet, die 8.000 m² große, textilfreie Saunawelt, die im Frühjahr um das zwei-geschossige Japanhaus mit dem in einem Naturstein auf 32°C beheizten Onsenbad, der Bambussauna, Salzgrotte und einem Ruheraum mit aus Schilf geschichteten Tatami-Matten ergänzt wurde. Die Hotel-gäste gelangen in das HotSpa dabei mit dem Bademantellift und Transponder-band. Zugleich können sie wiederum auch im Hotel in einem der drei Behand-lungsräume eine Auswahl an ayurvedischen Behandlungen sowie Treatments der klassischen, balinesischen und Tha-lasso- Kosmetik in Anspruch nehmen. Doch daneben soll vor allem auch die Bodenseeregion mit ihren vielen Aus-flugszielen einen Schub erfahren. „Erst seit wenigen Jahren wird das Destina-tionsmarketing professionell von einem Bodenseeverbund betrieben“, berichtet Peter Rothenhäusler. „Wichtig ist es, dass der Bodensee noch stärker länderüber-greifend als Gesamtreiseziel in Europa begriffen wird. 30 % der Gäste bleiben hier immerhin im Schnitt sieben Tage.“ Auch für das Bora HotSpaResort, das in-zwischen mit vier Sternen zertifiziert ist, bildet der See die alles entscheidende 1A-Lage. Mit dem modern interpretierten Japankonzept haben Bernd Schuler und seine Partner dabei einen USP etabliert, der klug weiter gesponnen auch im Hotel zum Selbstläufer werden könnte. syk hotelkonzepte


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