Hotelkonzepte - Bora Hot Spa Resort, Radolfzell: Japan am Bodensee

first_class_06_07_2013

Fotos: Bora HotSpaResort Einen Tag im Bora – dafür kommen die Gäste sogar aus Stuttgart oder Zürich ins beschauliche Radolf-zell am Westufer des Bodensees. 2003 hatte hier der saunabegeisterte Bernd Schuler direkt am See eine Saunawelt mit Deutschlands erster originalgetreuer Rauchsauna gestartet und damit fernab Fans zieht es seit zehn Jahren in die Bora Saunawelt nach Radolfzell. Das neue Hotel mit japanischem Onsenbad soll nun weitere bescheren. Japan am Bodensee von Saunagruppen einen Sog an gutsitu-ierten Paaren und Alleinreisenden ausge-löst. „Die Sauna ist jeden Tag ausgebucht, manche Gäste warten sogar, bis etwas frei ist“, berichtet Peter Rothenhäusler, der Opening-Direktor des Bora HotSpa- Resort. Die Idee, das Erfolgsprojekt mit einem Hotel und einem Onsen-Spa zu po-tenzieren, kam Bernd Schuler bereits vor fünf Jahren – im März bzw. Mai 2013 wur-den das Japanhaus bzw. das Vier-Sterne- Hotel schließlich eröffnet. Zusammen mit einer Investorengruppe hatte er dafür direkt neben der Saunawelt einen erdbe-bensicheren Betonkubus erbauen lassen, der mit einer freischwebenden Holzkon-struktion ummantelt wurde. Damit sich das Haus durch die Bodenlage nicht wie ein Schiff fortbewegen kann, steht die Tiefgarage deutschlandweit einmalig auf querverstrebten Säulen und einer was-serdichten Wanne – Investitionen, die u. a. eine Gesamtkostenerhöhung von 15 Mio. E bescherten. Im Inneren prä-sentiert sich die Empfangshalle mit Lobby-Bar, Kamin, dem angrenzenden Restaurant Rubin mit 165 Plätzen und anspruchsvollen, regionalen Gerich-ten sowie zwei Tagungsräumen ent-lang einer 10 m hohen Glasfassade. Über eine große freischwebende Holztreppe gelangen die Gäste in die 84 zwischen 25 und 63 m² großen Zimmer und Suiten, in denen viele Naturmaterialien wie Eichenholzfurnier oder Leinen in verschiedenen Rottönen zum Einsatz kamen. Der schwäbische Hoteleinrich-ter Fritz Schlecht/SHL übernahm hier, wie fast im gesamten Haus, die Umset-zung der Vorgaben der Innenarchitektin Christina Biasi-von Berg. Dabei bespann-te das Unternehmen u. a. die Schiebetü-renschränke mit einem Segeltuch oder fertigte den Schreib- und Ablagetisch, der in eine Sitzbank übergeht, wie eine Welle. In den drei Japansuiten mit Tata-mi- Matten finden sich die Futons auf dem Boden. In den großen Suiten gibt es eine


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