Marktforschung - Online-Vertrieb: Ausverkauf im Netz?

first_class_06_07_2013

Fotos: © Robert_Kneschke – Fotolia.com, Archiv verkauf im Netz? Aus Ob buchen, vergleichen, bewerten oder mit dem Gast kommunizie-ren – die vielgepriesenen neuen Medien sind vielerorts zu selbsternannten Alleskönnern mutiert und erfahren, wie im Fall von Holidaycheck mit A&O oder Booking.de zum Vorwurf der käuflichen Beliebtheit, nur selten die Grenzen ihrer Möglichkeiten. In der Folge wird heute gern jeden Tag eine alte und neue „Online- Kuh“ durch das virtuelle Dorf getrieben. Des Pudels Kern mag dabei schon fast Schnee von gestern sein, denn der „Wahl-kampf“ um den Gast wird seit dem ersten Online-Tag nicht in erster Linie über das Angebot, sondern über die harte Kennzahl Preis ausgefochten. Doch welche Mecha-nismen wirken dabei eigentlich? Eva-Maria Deutsch, Geschäftsführerin der Hotelberatung Deutsch Consulting, hat in einer Studie über den „Einfluss neuer Me-dien auf die Preisgestaltung in der Hotelle-rie“ bei deutschlandweit 110 Hotels sowie fünf Experten aus dem Hotelmanagement und aus Fachverbänden genauer nachgefragt. Demnach bestätigen die Experten und 68 % der online Befragten, dass das Internet zu einer Erhöhung der Preistrans-parenz geführt hat. 76,3 % stufen sowohl die Firmenkunden als auch Freizeitrei-sende als sehr preissensibel ein. In der Folge geben 60,8 % an, dass sich die hohe Preissensibilität auch auf ihre Preisbildung ausgewirkt hat – „eine Spirale, die sich mit steigender Preissensibilität nach unten be-wegt“, erklärt Eva-Maria Deutsch. Online-Preise machen oft nicht weise. Dies zeigt auch eine Studie über den Einfluss neuer Medien auf die Preisgestaltung. Preisgestaltung Warum nutzen Sie Preisdifferenzierungen? (Mehrfachnennungen) um Stammkunden zu binden aufgrund der baulichen Ausstattung damit die Kunden mehr Auswahl haben um breit aufgestellt zu sein weil die Konkurrenz es nutzt um die Preistransparenz zu senken um Preisbereitschaften gut abzuschöpfen um die Auslastung zu steuern 0 10 20 30 40 50 60 Grafik 1: Die Befragten nutzen Preisdifferenzierungen, um die Auslastung zu steuern, Preisbereitschaften besser abzuschöpfen und für die Kunden breit aufgestellt zu sein. © first class, Quelle: Eva Maria Deutsch 10 6-7/2013


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