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Fotos: FCSI Deutschland-Österreich, Sergey Nivens / Fotolia.com Heute das Morgen gestalten Erfolgsfaktoren der Unternehmensnachfolge sind das zentrale Thema beim 4. FCSI Kompetenzforum am 23. und 24. Juni 2013 im Berliner Andel‘s. Nach Schätzungen des IfM (Institut für Mittelstandsforschung) stehen zwischen 2010 und 2014 in knapp 110.000 Familienunternehmen und damit 3 % aller Familienunternehmen Unternehmensübergaben an. Gerade in der Hotellerie und Gastronomie gehört die richtige Weichenstellung für eine Unternehmensnachfolge zu den vermutlich größten Herausforderungen. Denn die emotionale Bindung an das mit Herzblut aufgebaute Haus, der enge Kontakte mit vielen Stammgästen und die oft langjährige Zusammenarbeit mit einzelnen Mitarbeitern machen es vielen Gastgebern schwer, von ihrem Lebenswerk zu lassen und sich zur Ruhe zu setzen. Zugleich kann meist nur ein Junior einsteigen oder die Nachfolge aller Kinder wird ohne vorherige Gespräche vorausgesetzt – unabhängig von Eignungen und Neigungen. Diese Naivität hat oft katastrophale Folgen, wie viele FCSI-Berater aus ihrer Praxis und langjährigen Erfahrung berichten. Das gilt auch für so manches „Schmuckkästchen“, das sich wegen hoher finanzieller Belastungen rasch als wenig zukunftsfähig erweist. Daher raten Banken, Institutionen und Verbände verstärkt dazu, sich bei jeder Unternehmensübernahme frühzeitig von einem unabhängigen Berater begleiten zu lassen. Er hilft zu rechnen und strategisch zu planen, moderiert und begleitet auf dem Weg zur klaren Entscheidung, pro oder auch contra, im Sinne von Übergeber und Übernehmer. Lotsenhilfe beim Forum Nach der positiven Resonanz auf die Veranstaltung in Köln beschäftigt sich der FCSI Deutschland-Österreich e.V. beim 4. FCSI Kompetenzforum in Berlin in besonderem Maße mit dem Thema Nachfolge. Renommierte Referenten und Experten des FCSI werden dabei am 24. Juni 2013 im Hotel Andel‘s die Frage „Heute das Morgen gestalten – Wer folgt wann und wie?“ von verschiedenen Seiten beleuchten – und bieten so eine gute Gelegenheit, die eigene Position auf den Prüfstein zu stellen. Als prominenten Gastredner begrüßt der FCSI, der sich Mitte der 1950er Jahre als „Foodservice Consultant Society International“ in den USA gegründet hat, den Dehoga-Präsidenten und Preisträger der Brillat Savarin-Plakette 2013, Ernst Fischer. Auch er stand einmal vor der Entscheidung, die Zukunft des von seinen Eltern übergebenen Betriebs in Tübingen zu gestalten. Ende der 1970er Jahre hatte er in dritter Generation den „Hirsch“ in Bebenhausen mit seiner Frau Brigitte übernommen. Das FCSI Kompetenzforum folgt seit Jahren mit seinem aktuellen Hauptthema und dem entsprechenden Rahmenprogramm dem Konzept „Klasse statt Masse“ und setzt dabei auf einen gelungenen Mix aus Profis unterschiedlichster Branchen und Bereiche sowie großzügigen Freiräumen zum Netzwerken und zum Gedankenaustausch – Hand in Hand mit den Partnern der Industrie. Ausführliche Infos zum FCSI Kompetenzforum gibt es unter www.fcsi.de. Eine persönliche Einladung können Interessierte unter info@fcsi.de anfordern. 8 5/2013


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