Page 20

first_class_05_2013

Foto: A-ja Resort Warnemünde A-ja Warnemünde. Das Resort 18119 Rostock-Warnemünde www.ajaresorts.de Gäste gerne für geringere Preise auf einen livrierten Kellner ver-zichten und sich den Hummer vom Buffet holen, will Horst Rahe noch aus Aida-Zeiten wissen. Nur Hummer gibt es im A-ja aus Prinzip nicht: Die Gastronomie setzt auf bewährte Hausmanns-kost und die Lieblingsgerichte der Deutschen ohne Kapriolen – Schnitzel, Pizza, Pasta, Steak. Ein Coup ist mit dem 4.000 m² großen A-Spa gelungen, indem Nivea als Lizenzgeber gewonnen wurde. Mit dem 300 m² großen Nivea-Haus mit neun Beauty- Kabinen tritt Nivea erstmals als Kooperationspartner und Lizenz-geber im Hotelbereich auf – nach langem Ziehen und Zerren. Über ein Jahr intensiver Gespräche sei vorausgegangen, betont der Ge-schäftsführer Holger Hutmacher und ist sichtlich froh. Bisher be-trieb Beiersdorf nur in Hamburg und Berlin eigene Nivea-Häuser. Die Nachfrage greift: Bereits kurz nach der Eröffnung hätten eini-ge ihren Zweit- oder Dritturlaub im Resort gebucht. Auch auf der Warnemünder Strandpromenade ist das neue Resort Gesprächsthe-ma Nummer Eins. Ein Pärchen war schon zum Essen da und berichtet: „Hier muss man alles extra zahlen.“ Kann oder Muss? Es gibt noch viel Klärungsbe-darf, damit aus dem „a-ja“ kein „ ach-nee“ wird. Das nächste Re-sort soll im Frühjahr 2015 in Grö-mitz eröffnen. Nathalie Kopsa acht verschiedene Zonen indi-viduell beschallen kann. Nach den Hotelwünschen konfiguriert, werden in der Bar Barock klassi-sche Musik und in der Piazza me-diterrane Klänge gespielt. Für das A-Spa wurden Entspannungs-sounds mit Naturgeräuschen zu-sammengestellt. Hier findet sich dabei alles, was man von einem gehobenen Hotel-Spa erwarten kann – vom 25-m-Pool über die mit beheiztem Meerwasser ge-speisten Innen- und Außenpools bis hin zur Familienzone und Rückzugsräumen für Erwachsene. Das gehe nur, weil bei der Projektierung des 233-Zimmer- Hotels kostenintensive Bereiche wie Personal und Instandhal-tung mit spitzem Stift gerechnet wurden, betont Horst Rahe. Mit 120.000 E pro Zimmer lägen die FF&E-Kosten weit niedriger als in Hotels mit ähnlichem Stan-dard. Kosten wurden z. B. durch die Fertigbauweise der Zimmer und die Verwendung langlebiger Materialien wie Corian reduziert. Den Schreibtisch ersetzt eine Sitzecke, auf Seife, Telefon oder Minibar muss der Gast im Zim-mer verzichten. Bademantel und -tücher werden nur gegen Ge-bühr ausgeliehen. Dafür können im hoteleigenen „Smart Markt“ Shampoo, Sekt oder Süßigkeiten gekauft werden. Mit schlankem Personalbestand arbeitet die Gastronomie, indem jederzeit SB angesagt ist. Der Gast holt sich mittags und abends in der Piazza sein Essen an der Kochstation und verbucht es di-rekt auf die Verzehrkarte. Dass ANZEIGE Stuhlfabrik Schnieder stattet A-ja Resort aus Die Hotels und Gastronomien der Deutschen Seereederei ha-ben schon oft mit der Stuhlfabrik Schnieder kooperiert, so bei der Restaurantausstattung des Louis C. Jacob, der A-Rosa Resorts und Carls Brasserie an der Elbphilharmonie in Hamburg. Was die bei-den Unternehmen vereint, ist der ausgeprägte Qualitätsgedanke, der sich auch bei der Möblierung des neuen A-ja Resorts durchgesetzt hat. Schnieder möblierte den Restaurantbereich, die Terrasse und den Wellnessbereich des neuen Hotels. Die weiße Lounge sollte ein Eyecatcher werden: Schnieder- Geschäftsführer Christian Hugot setzte Akzente mit weißen, barock anmutenden Kunststoffsesseln. Die Restaurants setzen sich als Marktplatz des guten Geschmacks in Szene, mit Pasta, Pizza, Fisch und Steaks – eine Vielfalt an Lieb-lingsgerichten. Entsprechend prä-sentieren sich auch die Restau-rantflächen, die fließend ineinan-der übergehen: Da laden zünftige Wirtshausstühle und Lederbänke zum rustikalen Genuss ein, leichtes Mobiliar mit Stuhlliebling Nils in den Farben Weiß, Rot und Grün weckt italienische Gefühle. Auf der Ter-rasse locken geradlinige Bauholz-möbel die Besucher an – selbstver-ständlich mit Blick auf die Ostsee. Und damit der Genuss nach dem Essen weitergeht, wurde auch der Wellnessbereich mit Liegen und Stühlen ausgestattet. Christian Hugot: „Wir freuen uns, dass uns die A-ja Resorts ihr Vertrauen ge-schenkt haben und wir sie nicht nur im Hinblick auf die Auswahl der Möbel, sondern auch hinsichtlich des Einrichtungskonzeptes beraten durften.“ Stuhlfabrik Schnieder GmbH Industriestraße 15 59348 Lüdinghausen Tel.: (02591) 917 3 0 Fax: (02591) 917 33 0 www.schnieder.com info@schnieder.com 20 5/2013


first_class_05_2013
To see the actual publication please follow the link above