Wellnessstudie: 30 bis 49 bucht

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30 bis 49 Jahre bucht... Nach 20 Jahren Wellnessbranche verzeichnete über die Hälfte der Wellnesshoteliers 2012 weiter eine steigende Nachfrage nach Wellnessleistungen. Fast 65 % erwarten auch 2013 ein Wachstum. Das ergab die neue Hoteliersumfrage der Wellness-Hotels & Resorts und des Wellnessreise-Veranstalters Beauty24 unter 137 Partnerhotels. Zugleich stellte die von beiden in Auftrag gegebene Onlinebefragung des GfK TravelScope unter 2.155 Haushalten heraus, dass der Marktanteil an Wellnessreisen um 24 % gestiegen ist (der Gesamtreisemarkt nur um 7 %). Kurze Auszeiten stehen dabei weiter hoch im Kurs – vor allem bei der noch immer stärksten Hauptzielgruppe und umsatzstärksten Klientel für Wellness: den 30- bis 49-Jährigen. „Die Erholung vom Alltag geben über 93 % von ihnen als Hauptmotiv an – deutlich mehr als bei allen Befragten mit 87 %“, erklärt Antonino Minneci, GfK-Marketing Consultant. Wellness wird aber auch als Burnoutprävention genutzt (60 % in der Altersgruppe, 53,5 % gesamt). Zugleich steht mit über 61 % die gemeinsame Zeit mit dem Partner im Fokus. Zu Expertentrainings über Stressmanagement etc. sind wiederum in dieser Altersgruppe nur 22,9 % bereit. Auch die Wellnesszielgruppe Familie entwickelt sich weiter, indem der Familienurlaub immer mehr auch als Wellnessurlaub gebucht wird. Über ein Drittel aller Familien wollen 2013 mehr für Wellness ausgeben (knapp 22 % mehr als im Vorjahr). 12,4 % der Hoteliers konstatierten 2012 auch eine höhere Nachfrage und planen weitere Familienapartments, Ferienwohnungen und KinderQuelle: Wachstum? Familien 5,11 % Wellness-Hotels & Resorts, Beauty24 Grafik: first class / B&L MedienGesellschaft betreuung. Um dabei die Bedürfnisse von Paaren und Familien zu vereinen, bieten im Vergleich zum Vorjahr weitere 13,78 % z. B. kinderfreie Zeiten im Spa an. Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels & Resorts, sieht die Chance in der klaren Positionierung: „Stehe ich für ein Ferienhotel mit Wellnessangebot oder für ein Hotel mit der Kernkompetenz Wellness? Will ich Familien oder Gäste, die Ruhe und Entspannung suchen, ansprechen? Steht das Angebot primär für Prävention oder Spaß und Lifestyle? Hieraus kann man klare Leitlinien entwickeln, die die Gäste und Mitarbeiter akzeptieren.“ Kurzfristig punkten Mit der erhöhten Nachfrage nach zusätzlichen Produkten und Dienstleistungen steigen für Hotels auch die Optionen, kurzfristige Umsätze zu generieren. „Fünf von sechs Wellnessgästen schätzen es, Massagen, Bäder oder Peelings auch kurzfristig vor Ort buchen zu können“, so Antonino Minneci. Da die Wochenendtermine oft ausgebucht sind, buchen wellnesserfahrene Gäste zu rund 80 % vorab. Um trotz schwieriger Planung von Raum und Personal kurzfristige Angebote zu ermöglichen, sollten, laut Michael Altewischer, Hotels beim Finden der eigenen Upselling-Nische kreativ sein, z. B. per „Zeit für mich“. „Der Gast hat dabei eine Zeit für sich reserviert und kann mit der Spa- Beratung kurzfristig eine Anwendung wählen“, erklärt er. Dafür empfiehlt es sich, einen Spa- Mitarbeiter und -kabine für eine kleine Treatment- Auswahl freizuhalten und Termine am Tag selbst zu vergeben. Wer sich so auf bestimmte Bereiche konzentriert, wächst weiter im Spa. Für welche Altersgruppe erwarten Sie 2013 das größte Wellness wächst, doch nicht mehr per se. Die neuen Gäste- und Hoteliersumfragen von Wellness-Hotels & Resorts, Beauty24 und GfK zeigen die Potenziale. Für welche Gästegruppe erwarten Sie 2013 das größte Wachstum? ab 60 Jahre 3,65 % 50 - 59 Jahre 18,25 % bis 29 Jahre 2,19 % 30 - 39 Jahre 26,28 % 40 - 49 Jahre 49,64 % Informationen zur Mitgliedschaft bei den WELLNESS-HOTELS-DEUTSCHLAND erhalten interessierte Hoteliers unverbindlich unter Tel. 0211/679 69 79 E-Mail: post@w-h-d.de oder im Internet: www.w-h-d.de Alleinreisende Männer 1,46 % Gruppen 14,60 % Alleinreisende Frauen 17,52 % Paare 61,31 % 8 4/2013


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