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Fotos cherung zusätzlichen Schutz an: die „Plus Police“ versichert die Träger der Berufskleidung gegen Berufsunfälle. „Im Fall der Fälle steht den Trägern eine Versiche-rungssumme von bis zu 10.000 € zu – unabhängig von möglichen anderen Ansprüchen“, erklärt er. Neben der Optik und verbes-serten Gebrauchseigenschaften, spielen Haptik und physikali-sche Kriterien eine Rolle. Auch Servitex inkludiert daher einen Reparatur- bzw. Austauschser-vice für defekte Wäscheteile in seine Mietleistung. „Teile, die in der Wäscherei gesichtet werden, werden schon bei uns aussor-tiert. Zudem gibt es einen Repa-ratur-/ Reklamationssack für den Kunden, wonach die Teile aus-getauscht werden – eine ausge-rissene Naht muss natürlich nur nachgenäht werden“, beschreibt Karsten Jeß, der Geschäftsführer des Berliner Dienstleisters. Wäsche im Visier Wäschequalitätskriterien sowie Tauschrhythmen legen die Miet-dienstleister selbst fest. Greif Textile Mietsysteme z. B. tauscht Textilien nach durchschnittlich 30 Wäschen aus. Nicht nur die Belastbarkeit von Wäsche und Berufskleidung, sondern auch der Reparaturservice wird stets optimiert, indem beim Warenein-gang sowie beim -ausgang jedes Teil geprüft und bei Reparaturbe-darf gekennzeichnet wird. Die Wolfsperger Textilpflege in Emmendingen, Partner von Dress-Line, bietet seinen Kunden einen Reparatur-Clip, mit dem die Kleidung an der defekten Stelle markiert und direkt instandge-setzt wird. Zudem kann der Kun-de die Identifikationsnummer der beschädigten Kleidung angeben, sodass die Wäscherei weiß, wel-ches Teil repariert werden soll. Der Tauschrhythmus beträgt im Unternehmen etwa drei Jahre. Der Alsco Berufsbekleidungs- Service untersucht seine Wäsche in bis zu 50 Waschzyklen auf die Leasingtauglichkeit. Die Repa-ratur gehört hier ebenfalls zum Servicekreislauf: Das Fachper-sonal kontrolliert die Wäsche an verschiedenen Stationen. In den Vertragswerken der DBL werden Schäden an der Kleidung in der hauseigenen Näherei von geschultem Personal behoben. Was repariert wird, hängt von der Art und Größe des Schadens, der Einsatzzeit der Textilien sowie de-ren Wiederbeschaffungswert ab. „Es gibt spezielle Kriterien nach denen repariert wird. Wir tra-gen damit dem hohen Standard unserer Kunden Rechnung. Im Sichtbereich wird nichts repariert und Tischwäsche ebenfalls bei Beschädigung sofort getauscht“, erklärt Claudia Urzinger-Woon, Geschäftsführerin bei Urzinger. Die Reparaturkriterien werden den Mitarbeitern in Schulungen vermittelt. Claudia Urzinger- Woon betont, dass neben der Qualität der Wäsche auch der richtige Umgang mit den Tex-tilien zu beachten sei: „Alles in allem hat sich am Verschleiß der Textilien nicht viel verändert. Er steht und fällt vor allem mit der sachgemäßen Benutzung.“ tin Fotos: Miele Professional Ein eigenes Blockheizkraftwerk liefert im Sommer den kompletten Strom für das Hotel Höltje in Verden an der Aller. Mit ihm hat Hotelier Günther Glander die Energiekosten um mehr als 20.000 € pro Jahr gesenkt. Die überschüssige Energie aus dem Kraftwerk wird dabei im Haus für den H2O-Trockner von Miele Professional in der Wäsche-rei genutzt, der dort seit Juni im Testeinsatz und seit Ende 2012 auf dem Markt erhältlich ist. Die Pro-zessluft des Trockners wird im Haus über das ca. 80°C heiße Wasser aus den Lagertanks des Blockheizkraft-werks erwärmt. Denn MARKENSCHAUFENSTER Jetzt Katalog anforden! SAUBERKEIT KANN MAN ÜBRIGENS AUCH MIETEN! Ihr starker Partner für Mietwäsche – bundesweit vertreten, flexibel vor Ort Servitex GmbH Tel. 030 - 26 93 07 00 info@servitex.de www.servitex.de dort entsteht überschüssige Wärme in Form von aufgeheiztem Kühlwas-ser, das in Tanks gespeichert wird. Diese kostenlos verfügbare Wärme wird jetzt für den Miele-Trockner ge-nutzt. „Er läuft mindestens zehnmal täglich, da ist die Kostenersparnis schon jetzt spürbar“, freut sich der Hotelier Günther Glander. Ein nützlicher Zusatzeffekt ist, dass der Trockner bei der Verwertung von Überproduktion hilft. Wenn im Sommer wenig geheizt wird, reichen die 1.600-l-Lagertanks mitunter nicht aus, was zur Abschaltung des Blockheizkraftwerks führen kann. Diese Sorge ist Günther Glander nun los: „Weil regelmäßig Wasser aus den Tanks entnommen wird, kann unser Kraftwerk das gesamte Jahr in Betrieb bleiben“, erklärt er. Die hauseigene Wäscherei ist seit 1998 komplett mit Miele-Technik ausgestattet, aktuell mit je einer Waschmaschine für 14 kg und 7,5 kg Füllgewicht sowie einer neuen Mangel. Im Hotel werden täglich mind. 200 kg Wäsche getrocknet. Heute schätzen es die Gäste, dass sie sogar ihre eigene Wäsche im Haus abgeben können und nach zwölf Stunden zurückbe-kommen. „Die Umstellung auf die eigene Stromversorgung ist natür-lich eine hohe Investition gewesen, die sich aber auszahlt und auf lange Sicht wirtschaftlichen Nutzen bringt“, sagt Günther Glander. Rund 150.000 € habe das Blockheizkraftwerk gekostet, weitere ca. 60.000 € alle anderen Arbeiten in der neu gestalteten Wäscherei. Grund für die Umstellung waren Stromspitzen, die regelmäßig höher waren als mit dem örtlichen Ener-gieversorger vereinbart: Statt 85 kWh seien bis zu 100 kWh normal gewesen, und jede einzelne zu-sätzliche Kilowattstunde habe man mit 1,30 € bezahlen müssen. Die jährlichen Stromkosten lagen zuletzt bei 70.000 €, bei der nächsten Abrechnung werden voraussichtlich nur noch 48.000 € zu zahlen sein. www.miele-professional.de, www.hotelhoeltje.de Gute Software zufriedene Gäste hotlinesoftware.de MIT HEISSEM WASSER TROCKNEN Mehr Infos zu Wäscheservices? www.alsco.de www.cws-boco.de www.dbl.de www.dressline.de www.larose.de www.mietwaesche.de www.servitex.de www.urzinger.de www.wolfsperger.com Telefon 06825 93240 haupert@haupert.de gastro 4/2013 41


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