Scandic Hamburg Emporio, Hamburg: Faires Geschäft

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Fotos: Scandic Hamburg Emporio Faires Geschäft Scandic Hamburg Emporio 20355 Hamburg www.scandichotels.com kaffee & tee Greenpeace liefert den Strom, die Gäste trennen in den insgesamt 325 Zim-mern mit einer Mindestfläche von 24 m² ihren Müll, und die teilweise zertifizierten Möbel im Haus sind zu 90 % recyclingfähig bzw. aus recyceltem Material – jedes „Rädchen“ im neuen Scan-dic Hamburg Emporio leistet bis heute seinen Beitrag zum Gelin-gen des ambitionierten, hotelei-genen Umweltpostulats (first class berichtete bereits im Oktober 2012). Dafür haben nicht zuletzt auch die Lieferanten des Hauses den Verhaltenskodex des Ham-burger Hotels unterschrieben und sich verpflichtet, das Haus mit umweltfreundlichen Produkten zu versorgen. „Dieses Konzept wird von den Gästen wirklich gut angenommen“, zieht Steffen Seichter, Director of Sales & Mar-keting, nach den ersten Monaten ein erstes Fazit und verzeichnet eine entsprechend hohe Nach-frage. Neben Städtereisenden buchen vor allem auch Tagungs-gäste die Zimmer und Konferenz-räume des zentral in Hamburg gelegenen Hotels, in dem sich das Thema Was-ser gestal-terisch und konzeptionell durch alle Bereiche zieht. Veranstaltungen werden oft in Zusammenarbeit mit Nord Event, die auch das Panorama-deck des Emporio-Gebäudes mit Blick auf die Hansestadt betrei-ben, gestemmt. Das F&B-Konzept fußt vor allem auf dem À-la-carte-Restaurant H2O im Erdgeschoss, das die Scandic Hotels eigens für den Standort Hamburg samt einer eigenen CI entwickelt haben. In einer Frontcookingküche entste-hen dabei für die Gäste, die zu 80 % aus Deutschland kommen, regionale und skandinavische Gerichte wie Nordischer Flamm-kuchen oder Seeteufelrücken Sous-Vide-gegart. „Die Haupt-küche im Hintergrund ist wieder-um nicht größer als ein Hotelzim-mer“, erklärt Steffen Seichter. Verwendet werden vor allem Bio-Produkte – und zwar dann, wenn sie sinnvoll sind und größ-tenteils re-gional bezo-gen werden können, sowie glutenfreies Brot und laktosefreie Milch. Viele der verwendeten Lebensmittel sind zusätzlich Fairtrade zertifiziert – auch der Kaffee, den J.J. Darbo-ven bereitstellt. Zwei Kaffeesta-tionen, die sowohl vom Service als auch von den Gästen genutzt werden können, stehen dafür di-rekt vor dem Ausgabebereich der Show-Küche als auch links da-von, zur Verfügung. Ausgestattet mit jeweils einer Melitta c35 kön-nen damit mehr als 100 Produk-te – auch z. B. als Low-Fat-Vari-ante – auf Knopfdruck gebrüht werden. Dafür verfügen sie u. a. über einen integrierten Milchauf-schäumer und einen Neun-Li-ter- Milchkühlschrank. Auf dem Bildschirm wird zudem deutlich das Fairtrade-Zeichen bei der Kaffeeausgabe eingeblendet. Als Kaffeeergänzung können die Gäste auf der Innenhofterrasse und im sich anschließenden Bar- und Lounge-Bereich zudem eine Cafetière als French Coffee Press bestellen. „Damit wollen wir das Angebot eines handgemachten, eigenen Filterkaffees machen“, meint Steffen Seichter. Eine zweite große Kaffeestation befindet sich im Tagungsbereich in der siebten Etage, in dem acht individuell nutzbare Konferenz-räume mit Blick über die Hanse-stadt zur Verfügung stehen. Hier kommt neben einer weiteren c35 auch eine Melitta bar-cube zum Einsatz. „Alle Maschinen sind nicht als mobile Lösung vorgese-hen, da sie auf diese Weise auf-gestellt jeden Bedarf am entspre-chenden Ort erfüllen können“, erklärt Steffen Seichter. Dabei kann sich jede Tagungsgruppe fernab von einer festgelegten Pauschale soviel Kaffee nehmen, wie sie möchte. Fairer Kaffee wird so zu einem Angebot für alle. syk Mit einem Öko-Konzept ist das Scandic Hamburg Emporio seit September auf dem Markt – und setzt auch auf ein faires Kaffeekonzept. 36 4/2013


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