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Mit einem rauschenden Fest haben wir in Ihrem Namen im März in Hamburg die BEST of Market unter den Industriepartnern gekürt. Vielen Dank noch einmal für Ihre rege Teilnahme an der umfangreichen Be-fragung im letzten Herbst! Sie machen die Studie je-des Jahr zu einem span-nenden Marktspiegel, der dem gesamten Außer- Haus-Markt wichtige Im-pulse liefert. Ab Seite 10 stellen wir alle Gewinner vor und haben für Sie die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst. Seien Sie gespannt! Aber wir haben noch ein anderes großes Schwer-punktthema in dieser Aus-gabe, das viele Potenziale bereithält. Dabei gilt: Wer K sagt, darf auch T meinen – und keine Angst: Herr von und zu Guttenberg ist hier nicht gemeint. Viel-mehr geht es ums Kasse machen mit der Tasse, ums Blatt für alle satt – um heißen Tee statt kal-ten Kaffee. Denn mit dem Goldrausch der schwarzen Bohne ist die Zeit gekom-men, auch mit dem Tee an die eigene F&B-Börse zu gehen. Denn Tee ist in, Tee ist Lifestyle, Tee ver-spricht heute mehr Emotionen als der prasselnde Bioethanol-Kamin in der Hotellounge. Wo sonst in Ihrem Haus können Sie ihre Produkte als vitalisie-renden Moment „würzig-frisch mit Rotklee und Granatapfelblüten“ oder als Tasse mit dem Schluck „Schönheit“ für 3,50 E servieren? Der Kaffee hat es vor-gemacht, der Wein schon längst und selbst die Zigarrenlounge ist vielerorts zur Genussinsel TEEmotion und Blattmacher! avanciert – Tee ist Emo-tion, die sich mit einer vergleichbar unschlag-baren Marge verkaufen lässt, ohne dass man dafür gleich den Master ma-chen muss. Entscheidend ist nur, dass Sie dafür auf nichtssagende Offerten wie „Schwarztee“ oder „Früchtetee“ verzichten und vielmehr eine leben-dige Teekarte, die den Tee wie den Wein mit seiner Herkunft und drei griffigen Geschmacksattributen beschreibt, kre-ieren. Damit haben Sie die halbe Miete für eine berauschende Nachfra-ge, denn welchen Erfolg dieser Weg haben kann, zeigt z. B. Peter Nimpsch, den wir für diese Ausgabe in seinem modernen Tee-haus, dem „Momentum“ in Hamburg, besucht ha-ben. Er verspricht: Die oft vorherrschende Angst vor bohrenden Wissenstests fordernder Gäste erledigt sich damit beinah von selbst. Und er ist über-zeugt: Wer auf Zeremoni-en heiß ist, sollte dabei gar nicht unbedingt den High Tea als Super-Trouper-Zeremonie zu sehr hoch-stilisieren und zudem völ-lig überteuert anbieten, sondern bodenständiger eine Stimmung schaffen. Entscheidend ist, dass Sie das Potenzial der Geschmacksvielfal-ten von Tee heraus-kitzeln und damit ganz viel Emotion, Lust und Begeis-terung entfachen. Machen Sie unser Thema „Kaffee & Tee“ zu Ihrem Thema! Und geben Sie Be-scheid, wie es geklappt hat. Wir berichten darüber! editorial Sylvie Konzack Chefredakteurin 4/2013 3


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