Software-Systeme - Cloud-Systeme für jede Gelegenheit: Ab in die Wolke

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Foto: © Viadgrin_Fotolia.com Das Prinzip ist inzwischen klar: Mit dem Verlagern der Produkte in die Cloud können IT-Firmen ihren Kun-den gegen Gebühr so viel Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten und Software bereitstellen, wie es dem echten Bedarf entspricht. IT-Teile wie der Speicher-platz oder die Software sind dabei in das Re-chenzentrum des Dienstleisters ausgelagert. Der Zugriff erfolgt nur über ein beliebiges Endgerät mit Internetanschluss. Betriebe, die eine Hotelmanagement-Software, Web- Booking-Engine oder ein Kassensystem nutzen wollen, können nach diesem Prinzip alles als sog. Software-as-a-Service (SaaS) gegen Gebühr nutzen. Von jedem Ort und Endgerät rufen sie dafür die immer aktualisierte Software per Mausklick über den Browser auf. Ein kompletter Wechsel ist dafür nicht von heute auf morgen nötig: Hotels können z. B. ihr PMS zunächst auch mit webba-sierten Modullösungen erweitern. Micros-Fidelio hat z. B. für Ho-tells und Gastronomen diverse SaaS-Lösungen wie die Online- Buchungsplattform myfidelio. net im Angebot. Protel bietet mobile Anwendungen bzw. Apps oder das Online-Bu-chungstool WBE 4.0 für die Hotelwebsite an, die sich im Rahmen einer Hyb-ridlösung nahtlos mit den Vor- Ort-Installationen verknüpfen lassen. Beide Anbieter haben aber auch Komplettlösungen auf Cloud-Basis entwickelt, wie die auf kleinere Häuser zuge-schnittene Hotelsoftware Fide-lio WebSuite und Protel Air. Wie die Wolke bereits in welcher Form angekommen ist, zeigen auch folgende Beispiele: Das Büro in der Cloud Bei den Rilano Hotels & Re-sorts ist Office 365, eine Public- Cloud-Lösung von Microsoft, im Einsatz. Als SaaS-Lösung ange-boten vereint sie seit 2011 klas-sische Office- und Exchange- Funktionen wie E-Mail oder Filesharing und wurde vom zuständigen IT-Berater Joachim Kohnle auf Mietbasis empfoh-len, weil die Office-Funktionen zuvor parallel auf mehreren Plattformen liefen. „Es gab bei uns vor Office 365 einen regel-rechten Software-Zoo. Der hat zwar auch funktioniert, aber von einer geschlossenen Lösung konnte keine Rede sein“, erklärt Ab in die Wolke


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