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Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Martin Duckek, Hansgrohe Struktur des Akustikputzes lehnt sich dezent an die weißen Schneekristalle an. So findet sich das Thema Eis an der Akustikdecke wieder, während die Holz-böden und Geweihleuchten das Thema Feuer bedienen. Wintersport mit alpinem Flair samt Übernachtung und Tagung in Neuss – das Hotel weiß, dieses Konzept lukrativ mit Anspruch und Stil zu präsentieren. Hotel Fire & Ice 41472 Neuss www.hotelfireandice.de absorbiert bzw. in Wärmeenergie umgewandelt wird.“ Ein Nach-hall wird so sprichwörtlich „ver-schluckt“, und es herrscht im Hotel trotz benachbarter Skipiste absolute Stille. Zugleich sind die Einbauten für Belüftung und Be-leuchtung fast flächenbündig in die Akustikdecke integriert. Zur Technik kommt auch die Ästhetik: Eingepasst in das Ho-teldesignkonzept harmoniert der weiße, feine Putz mit der fein-pulvrigen Schneedecke auf der Skipiste, die durch die Panoramafenster zu sehen ist. Die kristalline Auf einer entsprechenden Unterkonstruktion aus CD-Profilen werden die handelsüblichen, tragfähigen und ebenen Gipskarton (GK)-Lochplatten 12/25 Q verlegt. Darauf kommt bauseits vollflächig ein spezielles Akus-tikvlies als Trägermaterial, und auf dieses wird der feine, offenporige CapaCoustic-Putz fugenlos in zwei Arbeitsgängen aufgespritzt. Vornehmlich im Deckenbereich eingesetzt, wird CapaCoustic Structure an den Innenwänden meist oberhalb der mechanisch stark belasteten Teilflächen, in der Regel oberhalb von 2 m Höhe, aufgebracht. Dank der feinen Körnung von 1 mm entstehen feine, fugenlose Oberflächen, die die offenporöse Struktur nicht erkennen lassen. Auch bereits bestehende Deckenflächen aus GK-Lochplatten können nachträglich beschichtet werden und erhalten so einen neuen Look. Der Akustikputz ist in vielen Farben, darunter auch mit Volltönen, realisierbar. Abgesetzte und flächenbündige Deckeneinbauten wie Lautsprecher, Leuchten und Revisionsklappen lassen sich problemlos einbauen. www.caparol.de AUFBAU DES AKUSTIKSYSTEMS Futur istische Formen Um sich ganz ihrer Rolle als Gastgeber zu widmen, ha-ben Amanda und Aleksander Vujadonivic vor ein paar Jahren ihre alten Berufe an den Nagel gehängt und das Hotel Vander Urbani Resort mitten in der slo-wenischen Hauptstadt in ihrem ehemaligen Wohnhaus eröffnet. Dafür hatten sie die Zimmer in den anderen Stockwerken sowie drei Nachbarhäuser hin-zugekauft und nach acht Jah-ren Planung im In Ljubljana unternimmt das Hotel Vander Urbani Resort eine Designreise in die Zukunft. Sommer letzten Jahres das Hotel mit 16 Zimmern und zwei Suiten eröffnet. Hinter der bürgerlichen Fassade dominieren nun Run-dungen aus grauem Sichtbeton, Spiegel und die Farbe Lila. Ein wenig angelehnt an die Kulissen-teile aus Tarkowskis Weltraum- Filmepos „Solaris“ von 1972, ist die futuristische Einrichtung vielfach in Violett-, Grau- und Metalltönen gehalten. Die Zim-mer warten mal mit futuristisch anmutenden Sesseln, mal mit verspiegelten Schränken auf, aber immer kombiniert mit grauen Wandpolsterungen, lilafarbener Auslegeware und metallfarbenen De-tails. Die Badezim-mer sind vom Schlafbereich durch eine sich über den gesam-ten Raum erstreckende Verglasung getrennt, die wiederum großflä-chig verspiegelt ist. So gewinnt der Raum in unterschiedlichen Ebe-nen an Volumen. In den Bädern dominiert grauer Naturstein an den Wänden und Böden, höl-zerne Waschtische und weiße Sanitärobjekte wie Waschbe-cken und Badewanne den Raum. Gerade die Armaturen und Brausen der Linie PuraVida von Hansgrohe nehmen die futuristische For-mensprache des Hotels wieder auf. Ausgestattet mit einer neu-artigen Weißchromoberfläche (DualFinish) umfasst PuraVi-da Armaturen für Waschtische, Wannen und Bidets sowie Hand-, Kopf- und Seitenbrau-sen und zahlreiche Accessoires. www.hansgrohe.de, www.vanderhotel.com 3/2013 45


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