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Fotos: Weinschänke Rohdental, Küppersbusch Christian Goedecke Weinschänke Rohdental 31840 Hessisch Oldendorf www.weinschaenke.com Fünf Einzel-Induktionskochstellen, je zwei Multi-bräter mit Duplex-Antihaft-Oberfläche und Heiß-halteschubladen, je eine Doppel-Induktionskochstelle, ein multifunktionales Kochgerät, eine Bain-Marie, ein Sechs-Flammen-Gasherd, eine Gaskippbratpfanne, ein Gaskochkessel (60 l), eine Doppelfritteuse, ein Tischaufsatzbord, Mischbatterien usw. – alles in eine fugenlose Edelstahl-Hygieneabdeckplatte integriert Gesamtmaß: 4.300 mm breit x 1.600 mm tief Gesamtanschlusswert: Elektro 133 kW, Gas 54 kW www.eibach-die-kueche.de, www.kueppersbusch.com HERDANLAGE von der Logik bestimmt, sondern von den notwendigen Strom- oder Wasseranschlüs-sen, die gegebenenfalls auf der Wand ver-legt wurden“, berichtet Wolfgang Eibach, der seit über 30 Jahren Gastrono-mieküchen plant. Die neue Kü-che sollte für die nächsten 15 bis 20 Jahre noch mehr aus der Wein-schänke Rohdental machen kön-nen, hatte Christian Goedecke sein Umbauziel im Gespräch mit Wolfgang Eibach ganz offen for-muliert: „Meine Zeit, die ich hier sein werde, will ich ohne nochmalige Veränderung bestmöglich er- und überleben.“ Bei der Umbauplanung setzte Wolfgang Eibach daher durch das Wegfallen der ein oder anderen Wand auf einen großzügigen Raum mit genau definierten Arbeitsbe-reichen. Die ehemalige Speisekammer ist dabei vollständig in diesen Raum aufge-gangen und ermöglicht mit einem neuen Eingang die allgemeine Gesamtöffnung in Richtung Saal. „Mit der positiven Entschei-dung über einen Anbau war schließlich der Weg für eine Küche frei, die in weniger als zehn Minuten von 30 auf 300 Essen wech-seln konnte“, ergänzt er. Bisher wurde die-ser allerdings noch nicht realisiert. Im Wissen um die technischen Möglich-keiten durch das Gerätespektrum am Markt entschieden sich Christian Goede-cke und Wolfgang Eibach, einen maßge-schneiderten Palmarium Gourmetherd von Küppersbusch anfertigen zu lassen – für den Küchenplaner der erste vom Gelsen-kirchener Traditionsunternehmen. „Für uns war dabei faszinierend, wie exakt Wolf-gang Eibach bereits das Bild des Koch-blocks vor Augen hatte, bevor überhaupt der erste Strich gezeichnet war“, erinnert sich der Küppersbusch-Vertriebsleiter Hagen Fietz. Am stirnseitigen Ende, und nicht wie üblich aufgrund der gängigen Maße längsseits, wurde der Palmarium Zentralherd mit zwei Seriengeräten, einer Kippbratpfanne und einem Schnellkoch-kessel verlängert – letztere vor allem für die Zubereitung der Fonds und frischen Hauptkomponenten. Dabei galt es, die beiden Einzelgeräte so an den Herdblock an-zubinden, dass kei-ne Unterschiede bei den Abmessungen und der Formgebung entstanden. Gemäß der Philosophie von Wolfgang Eibach waren zudem runde Ecken zwingend erforderlich. Mit dieser Raumanordnung und der neuen Infrastruktur kann seit Fertigstellung Ende 2011 nun gleich-zeitig das Bankett und der À-la-carte-Be-reich bedient werden, ohne dass das À-la-minute- Geschäft im Restaurant leidet. Die Herdblockkonstruktion, die Küppersbusch selbst so noch nie gebaut hat, und die Aus-fertigung ermöglichen es nun, dass die Arbeitsabläufe in den gegebenen Räumlichkeiten prozessgenau, ökonomisch und ergonomisch gestaltet werden können. Vor allem mit dem noch geplanten weiteren Küchenausbau, der Vorberei-tungsküche, die stirnseits an den Herdblock anschließt, kann die Pro-duktion perfektioniert werden. Die Fertig-stellung dieses Anbaus ist in diesem Jahr geplant und wird für noch mehr Großzügig-keit und Wachstum für die nächsten Jahr-zehnte sorgen. syk 3/2013 39 Oxytec_Anziege_internorga_01.indd 1 13.02.13 09:24


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