Spargel: Auf die Stangen, fertig - los!

geniessen_und_reisen_01_2013

Foto: Hügli Auf die Stangen, fertig – los! Bis zum Johannistag, dem 24. Juni, heißt es in Deutschland wieder: Spargel satt. Lassen auch Sie das ehemals königliche Gemüse nun auf Ihrem Tisch thronen. Kirschen rot, Spargel tot“, beschreibt eine alte Bauernregel das Ende der Spargelzeit in deutschen Landen. Aber bis dahin landen auch in diesem Jahr wieder tausende Stangen des ehemals königlichen Gemüses auf dem Teller. Ob weißer, grüner oder violetter Spargel – gekocht, gedünstet, gegrillt oder gebraten – mit der passenden Sauce, Fleisch oder Fisch ist das Gemüse ein Fest für die Geschmacksnerven. Der beste Spargel kommt fast immer aus der benachbarten Spargelregion, z. B. Beelitzer Spargel in Brandenburg oder Schrobenhau- sener bzw. fränkischer Spargel in Bayern. Geschmackliche Unterschiede resultieren dabei eher aus der Art der Zubereitung und der Qualität des landwirtschaftlichen An-baus als aus der Sorte und Anbauregion. Auch unvorhersehbare Witterungsverhält-nisse können sich negativ auswirken. Die Regionalität spielt beim Spargel aber auch aus sensorischen Gründen eine ent-scheidende Rolle. Denn: Der Frischeste ist der Beste. Was in den frühen Morgenstun-den gestochen wurde, kommt im Idealfall mittags auf den Tisch. Und so schwört nicht nur jede Region auf die Besonderheit ihres Spargels, sondern sie hat auch individuelle Vorlieben hinsichtlich der Kombination mit weiteren Komponenten, z. B. Schinken, Fleisch oder Fisch, zu bieten. Im Nordwesten in Niedersachsen genießen die Gäste Nienburger Spargel mit Kräuter-rührei. Auf einer westfälischen Spargelplat-te darf westfälischer Knochenschinken nicht fehlen, während entlang der Badischen Spargelstraße von Schwetzingen bis Scherz-heim das Pendant aus dem Schwarzwald auf den Teller kommt. Gekochter Schinken 62 1/2013


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