küchentechnik - Digitales Warten

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Digitales Warten Hobart und ergänzt: „In Zukunft können noch mehr Parameter an der Maschine aus der Ferne verändert werden.“ Frühwarnsystem Vieles im Bereich der Fern-wartung steckt noch in den Kinderschuhen. Dennoch leistet die Industrie in einigen Fällen für Spül-technik bereits Unterstützung aus der Ferne. So bie-tet Winterhalter mit Conected Wash ein System, bei dem die Untertischspül-maschinen der UC-Se-rie per LAN oder WLAN mit dem Internet verbunden werden können. „Mittels Com-puter, Tablet oder Smartphone kön-nen Winterhalter-Kunden via Connected Wash App Maschinenfunktionen rund um die Uhr und von überall auf der Welt über-wachen“, erklärt Thomas Pfeiffer. Unter der WashSmart-App bietet Hobart ebenfalls die Option, wichtige Informationen und Daten von überall abrufen zu können. „Es besteht die Möglichkeit, verschiedene Pa-rameter auszulesen und ein-zustellen. Zudem können die Maschinen aus der Ferne gestartet oder ausgeschaltet sowie Programme instal-liert und Updates durchgeführt wer-den“, beschreibt Manfred Kohler, Vertriebsdirek-tor von Hobart, die neue App für die Untertisch- und Haubenspülmaschi-nen. Dazu kann das Unternehmen alle diese Geräte mit der notwendigen Kommunikationstechnik ausstatten. Via WLAN bzw. Internet gelangen alle re-levanten Daten in eine Cloud. Mit der da-zugehörigen mehrsprachigen App sind die küchentechnik Heizung an, Jalousien hoch, Licht aus – in den eige-nen vier Wänden können wir das bereits über Apps kon-trollieren. Auch die Hotellerie wird kontinuierlich digitaler: Bereits jetzt können z. B. Gäste über ein Tablet im Zimmer ihren Aufenthalt pla- nen, Schließsysteme per App gesteuert oder Kombidämpfer in der Küche per Laptop aus-gelesen und gewartet werden. Kühlräume, ausgestattet mit Sen-soren, messen in fest- gelegten Abständen die Temperatur und alarmieren das zu-ständige Personal via E-Mail, Smartphone etc. bei Unter- oder Über-schreitung. Einen Schritt weiter geht die Idee der Fern-wartung. Sie ist eine Vision mit viel Potenzial zur Lö-sung technischer Prob-leme, gerade im Bereich der Küche. Man stelle sich nur das Horrorszenario eines Spülma-schinen- oder Bandausfalls mit-ten in der Rush-hour vor: Das Geschirr stapelt sich ins Unendliche. Hier zählt jede Sekunde, bis der Fehler beho-ben ist. Perfekt, wenn man nicht warten müsste, bis der Techni-ker vor Ort ist, sondern er alles wie von Zauberhand von extern reparieren könnte. Die künftige Lösung? „Wenn etwas repariert werden muss, ist derzeit noch ein klassischer Kundendienst erforderlich“, erläutert Thomas Pfeiffer, Geschäftsführer von Winterhalter Deutschland. Aber: Informationen, die dem Techniker hier im Vorfeld zur Verfügung stehen, sorgen für eine effizientere Wartung und können künftigen Schäden vor-beugen. „Fernwartung wird ein immer wichtigeres Thema, um Prozesse zu beschleunigen und die Verfügbarkeit der Maschinen zu erhö-hen“, betont Matthias Leibitz, Leiter Service Marketing bei Foto: Hobart, © max_776 – Fotolia.com Die defekte Spülmaschine in Hamburg von Paris aus wieder in Betrieb nehmen. Was ist realistisch, was Utopie beim Thema Fernwartung? 26 5/2017


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