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Ursprünglich sollten nur ein paar Zimmer ei- nem Facelifting unter- zogen werden. Doch die Innenarchitektin warf die Pläne über den Haufen. „Sie machte uns klar, dass es nur mit ein paar Änderungen nicht ge-tan gewesen wäre – zumindest nicht mit unserem Konzept“, sagt Diana Nägler. „Nach dem Motto ,ganz oder gar nicht‘ ent-schieden wir uns schließlich für die Variante ,ganz‘.“ Und so wurden am Ende alle 44 Zimmer individuell umgestaltet. Vom Teppichboden über die Wän-de, die Farbe bis hin zur Be-leuchtung wurde alles erneuert. Wein-Design Thematisch wurde das Gebäu-de in drei Bereiche aufgeteilt. In Hessens größter Weinbau-gemeinde ist das Thema Wein natürlich unumgänglich. „Der Ostflügel ist unser Weinlagen- Trakt“, strahlt Diana Näg-ler. Hier sind alle Zimmer mit sonnengebräuntem Altholz aus-gestattet. Der Bezug zum Wein wird über die hochwertigen Stoffe des lokalen Unterneh-mens Weinstoff hergestellt: Bett-kopfteile, Decken und Kissen sind mit Weinsorten oder Reben beschriftet. Im Mittelteil des Ge-bäudes ist der Lifestyle-Bereich untergebracht. Die Zimmer sind kontrastreich gestaltet: schwarz-weiße Wände mit verschiede-nen Mustern, dazu knallfarbene Bettkopfteile in Pink oder Grün. Im Westflügel finden sich neun Betten: Fränkische Bettwaren Gästetresore: Hartmann Tresore Kaffeemaschinen: Jura, Ronnefeldt, WMF Kosmetik: Carpe Vino, Rituals Kombidämpfer: Rational Software: Citadel Tischkultur: RAK (Auszug) www.citadel.de www.fbf-bedandmore.de PROJEKTBETEILIGTE gangenen sieben Jahren für Rheingau-Taunus Kultur- und Touris-mus. Ihr liegt es am Herzen, die ganze Region aufzuwer-ten und insbesondere jüngere Genießer in den Rheingau zu locken. Events wie das „Rheingau Musikfesti-val“, „Rhein in Flammen“ oder das Harley-Davidson-Treffen in Rüdesheim sorgen für Abwechs-lung und „full house“. Die Buchungssituation des Fine Living Hotels ist gut. Die Hoteldirektorin freut sich auf die Zukunft ihres alten Zu-hauses in neuem Gewand, das Team sprüht vor Tatendrang. Für die sanierte Villa, die eben-falls zum Grundstück mit über 3000 m2 gehört, gibt es schon Pläne. „Eine Vinothek könnten wir uns gut vorstellen“, verrät Diana Nägler. ren Fine Living Hotel 65375 Oestrich-Winkel www.finelivinghotel.de Foto: Fine Living Hotel Themenzimmer mit Bezug zur Region. Dort zieren die Tapeten Bilder von lokalen kulturhisto-rischen Highlights wie Schlös-sern, Burgen und Klöstern. Die Sehenswürdigkeiten und die Landschaft zwischen Rhein und Reben bieten natürlich auch Wanderern beste Voraussetzun-gen. Im Hotel wurde deshalb die sogenannte Wander-Bar einge-richtet, wo sich Wanderer um-ziehen und ihre Wanderschuhe und Stöcke lagern können. Neben aktiven Individualgästen gehören auch Business- und Ta-gungsgäste zur Kernzielgruppe des Hotels. „Wir haben eine große Konferenzetage mit viel Tageslicht für bis zu 100 Perso-nen“, erläutert Diana Nägler. Dank mobiler Trennwände wird aus drei Tagungsräumen bei Be-darf ein großer Saal. Die dritte Zielgruppe ist der Spa-Gast. Auf 300 m2 wurde im Untergeschoss ein Wellness- Paradies geschaffen – mit finni-scher Sauna, Biosauna, energiesparendem Dampfbad und einer Infrarot-Kabine. In der Abtei-lung „ Massage & Harmonie“ können die Gäste Angebote von Lomi Lomi Nui über eine Klosterbürstenmassage bis hin zum Meersalzpeeling auf der Softpackliege nutzen. Fitness- Fans können sich im Trainings-raum im Retro-Look austoben. Im riesigen Ruhebereich wur-den mit Liegen und Schaukeln verschiedene Kuschelecken ge-schaffen. Überhaupt lebt das Haus von den zahlreichen Details. Überall sind Blickfänger aufgestellt. Die Zimmer sind mit komfortablen Boxspringbetten ausgestattet. In der Lounge, im „Cabinet“ oder auf der Terrasse mit Rheinblick genießen die Gäste ihr Früh-stück in Wohnzimmer-Atmo-sphäre. Auf ein Restaurant wur-de verzichtet. „Wir haben hier im Umkreis von maximal zehn Fußminuten tolle Gastronomie- Betriebe, darunter die lokal-typischen Straußwirtschaften, aber auch internationale Kü-che“, begründet Diana Nägler. „Wir wollten im eigenen Haus keine zusätzliche Konkurrenz aufbauen. Stattdessen vermark-ten wir unsere gastronomischen Betriebe mit – davon profitieren beide Seiten.“ Diana Nägler denkt vernetzt, gerade in Hinblick auf die Region. Die ausgebildete Hotel-fachfrau arbeitete in den ver-hotelkonzepte


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