Versicherungstipp: Gutes Rad kann teuer werden

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Foto: privat Lassen Sie uns … … über Neuheiten Wir machen Kuchen, die Genuss3 sind! Aller guten Dinge sind 3! Entdecken Sie unsere neuartigen Produkte, die Geschmack, Genuss und ein gutes Gefühl versprechen. Glutenfrei Vollkorn Vegan kraftvolle sprechen! www.erlenbacher.de Volker Begas Mit den steigenden Tempe-raturen beginnt wieder die Fahrradsaison. Immer mehr Hotelbetriebe nehmen Leih-räder ins Angebot oder beher-bergen Fahrradtouristen. An-gesichts immer höherwertiger Räder von häufig 5.000 – 7.000 kann ein Fuhrpark schon im sechsstelligen Bereich liegen. Wer nicht generell auf einen eigenständigen Fahrradver- leiher verweist (der Gast geht einen Individualvertrag mit einem Dritten ein), sondern eigene oder fremde Räder selbst weitervermietet, muss im Hinblick auf den notwendigen Versicherungsschutz einiges beachten: • Kommt der Gast bei der Benutzung des von Ihnen verliehe-nen Fahrrads zu Schaden, haften Sie für alle daraus entste-henden Kosten, wenn der Unfall auf mangelhafte Beschaf-fenheit/ Wartung des Bikes zurückzuführen ist. Schäden am Fahrrad gehen in diesem Fall zu Ihren Lasten. Das gilt aber nicht für den Fall, dass der Gast den Unfall selbst verschul-det hat oder ein Dritter Verursacher ist. Ihre Betriebshaft-pflicht sollte daher den Verleih von Fahrrädern an Gäste explizit einschließen. • Verursacht Ihr Gast durch einen Fahrfehler einen Fremd-schaden, ist er dafür verantwortlich. Möchten Sie sich absi-chern, lassen Sie sich im Leihvertrag vom Gast bestätigen, dass er dafür eine Privathaftpflichtversicherung vorhält. • Beschädigt der Gast das Fahrrad, oder wird es ihm gestoh-len, ist ebenfalls er für den Schadensersatz (Zeitwert) ver-antwortlich. I.d.R. kommt seine Privathaftpflicht für solche Schäden nicht auf. Um Unstimmigkeiten aus dem Weg zu gehen, kann man eine Fahrrad-Vollkasko-Versicherung abschließen. Über diesen Baustein sind Diebstahl, Reparaturkosten (bei E-Bikes/Pedelecs auch Feuchtigkeits-/Elektronikschäden an Akku, Motor und Steuerungsgeräten), teils sogar Ver-schleißschäden oder neuerdings eine Art Pannenschutzbrief mitversichert. Au-ßerdem besteht An-spruch Hoteliers, die Leihräder anbieten, sollten ihren Versicherungsschutz mit einem Experten abstimmen. auf Neuwertersatz. Über ei-nen Flottenvertrag bleiben die Beiträge überschaubar und können dem Gast als Zusatzbaustein verkauft werden. In Zusammenhang mit Fahrrädern ist auch der Gast zu berücksichtigen, der mit dem eigenen Fahrrad anreist. Im Sinne des Beherbergungsgesetzes handelt es sich bei Fahrrä-dern nicht um vom Gast eingebrachte Sachen – eine Haftung des Hoteliers begründet sich i.d.R. nur bei unmittelbarem Verschulden des Hoteliers. Für die Sicherung seines Fahrrads ist der Gast damit selbst verantwortlich – es empfiehlt sich, auch das klar (am besten schriftlich) zu kommunizieren. Im Zusammenhang mit dem Aufladen gästeeigener Batterien/ Akkus aus E-Bikes kam es schon zu Selbstentzündungen und Bränden. Aus brandschutztechnischer Sicht müssen Hoteleirs daher ein Ladeverbot für die Gästezimmer durch-setzen und für vorschriftsmäßig gesicherte Alternativen sorgen. Sinngemäß gelten diese Hinweise auch für den Verleih ande-rer Sportgeräte. Da die Leistungsinhalte und Preisspannen für Versicherungspolicen unterschiedlich sind, ist die Hinzuzie-hung von Spezialisten zu empfehlen. Volker Begas, Mosaic Versicherungsmakler, www.Hotelversicherer.de Gutes Rad kann teuer werden Versicherungstipp


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