Hotel Watthalden, Ettlingen: Villa für Feinschmecker

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Fotos: Hotel Watthalden Im Hotel Watthalden ist die räumliche Trennung von Hotel und Gastronomie zum Erfolgsrezept geworden. Meetings oder eine kleinere Tagungsrunde treffen, machen das Gros aus. In den Sommermonaten ist zudem das Hochzeitsgeschäft stark – mit bis zu drei Feiern pro Wochenende. Neben Events in den eigenen Räumen kommt es vor, dass Nicolas Hettel und sein Team von Businessreisenden angesprochen werden, die in den eigenen Räumlichkeiten eine Veranstaltung ausrichten möchten und auf die gastronomische Leistung des Hotels zurückkommen. Mit der Zeit ist so das Cateringgeschäft gewachsen. Da dies aber so gar nicht geplant war, war es letztes Jahr Zeit für einen Küchenumbau. „Wir haben die Produktionsbedingungen der Nachfrage angepasst und die Küchenfläche verdoppelt“, erzählt Nicolas Hettel. Nun können sich hier zwölf statt fünf Mitarbeiter um Caterings für bis zu 300 Personen kümmern. Bei Großprojekten wie dem Küchenumbau ist für das Hotel Nicolas Hettels Mitgliedschaft bei der Einkaufsgenossenschaft HGK von Vorteil, da er größere Posten zu guten Konditionen beziehen kann. Aber auch die buchhalterischen Vorteile und Sammelrechnungen erleichtern dem Hotelier die Arbeit. „Besonders schätzen wir die aufmerksame, persönliche Betreuung“, sagt Nicolas Hettel. Seit sechs Jahren wird er von dem gleichen Vertriebsmitarbeiter betreut, der immer über die Projekte im Hotel informiert ist und Anregungen gibt. Synergien nutzen Im Tagesgeschäft kommt dem Erfolg des Betriebs die räumliche Aufteilung zugute. Denn neben dem Hotelneubau mit den Gästezimmern steht Villa für Feinschmecker Projekt gerade im Bau war, das ein Jahr später als Hotel Watthalden mit 83 Zimmern und Suiten eröffnete. Die Vielfalt der Aufgaben reizte den Abiturienten. Und so absolvierte Nicolas Hettel seine Lehre als Hotelfachmann in Brenners Park-Hotel & Spa in Baden Baden, nach der er drei Jahre lang Tourismus-BWL studierte und in verschiedenen Hotels und Abteilungen arbeitete. 2011 verschlug es ihn wieder in seine Heimat und in das Hotel Watthalden. Der Schwerpunkt liegt hier auf Businessgästen, die die Wahl zwischen sechs Tagungsräumen haben. Gruppen von zwölf bis 35 Leuten, die sich für Dass Nicolas Hettel heute ein Hotel mit angeschlossenem Restaurant betreibt, war für ihn lang keine Selbstverständlichkeit. Denn als Kind bekam er auch die Schattenseiten des Gastronomenlebens seiner Eltern mit, die 1975 ein Restaurant in der Ettlinger Innenstadt eröffneten. „Die Arbeitszeiten und der Stress haben mich als Jugendlicher erst einmal abgeschreckt, in die Gastronomie einzusteigen“, erinnert sich der 38-Jährige. Der Meinungsumschwung kam 1997, als ein neues 18 4/2017


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