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Foto: privat INTERVIEW „individuell, wartungsarm sowie verlässlich mittels klassischer Transpondertechnologie und in Kombination mit mobilen Endgerä-ten nutzbar sein, sodass die unterschiedlichen Zielgruppen von jung bis alt abgeholt werden“, fasst Joaquin Borge Sanchez zu-sammen. Individuell anpassbar Das Seehotel Jägerwirt zieht aus den Vor-fällen seine Konsequenzen und wird beim nächsten Zimmerbau wieder mit klassi-schen Türschlössern arbeiten, aber auch das birgt Risiken. „Beim klassischen Zimmer-schlüssel bleibt immer die Problematik, dass nicht nur der verlorengegangene Schlüssel ersetzt werden muss, sondern auch der Zy-linder, was oft vernachlässigt wird und da-mit im Schadensfall zu einem Problem für den Hotelier führen kann“, so ein Sprecher von Keyotel. Dabei könnte auch im Falle des Jägerwirt eine Kombination verschie-dener Systeme durchaus Sinn ergeben. Denn moderne Schließsysteme können je nach Bedarf individuell angepasst werden. Möglich macht dies der modulare Aufbau vieler Systeme. Zielgruppenorientiertes arbeiten ist hier das Stichwort. Besteht die Gästestruktur sowohl aus technikaffinen als auch aus nicht technikaffinen Gästen muss das Hotel mehreren Anforderungen gerecht werden. Der Hotelier der Zukunft wird also seinen Gästen mehrere Möglichkeiten par-allel anbieten, da sind sich die Verantwort-lichen von Ariane sicher. Die persönliche Ansprache der Gäste bleibt dennoch auch zukünftig der Schlüssel zum Erfolg. dan Herr Gottschlich, wo sehen Sie in diesem Jahr einen Trend beim Thema Schließsysteme? Der Trend geht dahin, dass sich Häuser auf mobile Schließsysteme und Self-Check-in- Systeme ausrichten. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass es große Un-terschiede bei den verschiedenen Hotel-ausrichtungen gibt. Institutionelle Anle-ger statten ihr Objekt Peter Gottschlich, Geschäftsführer von Locksystem, erklärt, warum moderne Schließsysteme aus der Hotellerie nicht wegzudenken sind. eher günstiger aus und planen kurzfristig, wobei Privathotels oder Boardinghäuser eine langfristigere Perspektive verfolgen. Wie kann der Hotelier Schließsysteme effektiv nutzen? Unsere Schlösser zeichnen sich durch einen modularen Aufbau in Technik und Design aus. Das bedeutet, der Hotelier kann auch nach dem Einbau das Schließsystem um z. B. Pin oder RFID erweitern und so auch zusätzliche Zutrittslösungen, wie Self- bzw. Night-Check-in, etablieren. Werden in Zukunft Schließsysteme immer auch eine Check-in-Lösungen beinhalten? Das hängt vom Hotelkonzept ab. Begrüße ich zu 90 % Gäste, die nicht technikaffin sind, brauche ich ein Schließsystem, das deren Anforderungen gerecht wird. Ich gehe aber davon aus, dass sich die Kombination von Schließsystem und Check-in-Lösung durchsetzen wird. Wichtig ist, dass ein Schließsystem sich verändern kann, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Da wir als Hersteller sowohl Schließsysteme als auch Check-in-Lösungen entwickeln, können wir sie auch individuell an die jeweili-gen Bedürfnisse anpassen. Daher sehe ich in der Kombination großes Potenzial. Was raten Sie Hoteliers beim Thema Schließ- und Check-in-Systeme? In den letzten fünf Jahren haben sich die Anforderungen der verschiedenen Zielgrup-pen extrem verändert. Unser Konsumverhalten ist viel digitaler geworden. Das sollte man beim Kauf eines Schließsystems beachten, denn diese haben in der Regel eine Laufzeit von zehn bis 15 Jahren. Wer hier eine kurzfristige, billige Lösung sucht, kann zukünftige Trends womöglich nicht mitmachen. Vielen Dank für das Gespräch. dan www.locksystem.com Zutritt zu Ihrem Hotel und zu Ihren Gastzimmern – ohne Rezeption • Zum Check-In erhält Ihr Gast – direkt auf sein Mobiltelefon – einen für seinen Buchungs-zeitraum gültigen PIN-Code, den er einfach am Eingang und am Zimmer eingibt. • Mit dem zum Patent angemeldeten Temporären Gäste Code organisiert SAFE-O-TRONIC® access die Nutzung Ihrer Gastzimmer, Ferienwohnungen oder Boardinghäuser – mobil, sicher und bequem. SAFE-O-TRONIC® access Mobile-Check-In PIN #1234 www.sag-schlagbaum.com Clever schließen sicherheit


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