Page 54

first_class_03_2017

Jünger duschen: Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel Erbprinz in Ettlingen liegt mitten im schwäbischen Albtal. Gerade, wenn die Gäste von ihrem Winterspaziergang zurück ins Hotel kommen, ist eine heiße Dusche verlockend. Damit sie sich in den Zimmern und Suiten wohlfühlen, hat Hotelchef Bernhard Zepf einen Teil seines Hauses umgebaut und modernisiert – darunter vier Bäder. Die Gestaltung, inklusive Maler-, Fliesen- und Sanitärarbeiten hat dabei König Bäder übernommen. Nachdem zunächst alte Wände entfernt wurden, konnte die Fläche neu strukturiert und die Raumaufteilung optimiert werden. Dazu gehört, dass nun eine Dusche die Badewanne ersetzt. Auch der Farbgebung und den Materialien kommt Bedeutung zu: Der grüne Na-turstein Verde Guatemala im Bodenbereich und der weiß-graue Carrara-Marmor an der Wand unterstreichen den gehobenen Anspruch des Hotels. Und für den Waschtisch wurde schwarzer Naturstein gewählt. Die Ablage darunter besteht aus dunklem Nussbaum, kontrastiert von einem Kassettenrahmen in Aubergine. Auch bei der Ausstattung wurde Wert auf Qualität gelegt, etwa bei der italienischen Unterputzarmatur für die Dusche in klassischem Stil und dem modernen spülrandlosen WC. Sechs Wochen lang wirbelten die Fachleute von König Bäder in den ca. 5,5 m² großen Bädern. Und damit ist die Verjüngungskur im Sanitärbereich noch nicht beendet: Einige ältere Bäder warten noch auf ihre Umgestaltung. www.erbprinz.de, www.koenig-baeder.de leuchteten Tasten auf dem Bedienfeld. An-gefangen bei einer effizienten und multi-funktionalen Einrichtung wird Technologie den Hotelier in der Zukunft noch stärker dabei unterstützen, die Vorlieben des Gas-tes zu kennen und dementsprechend das Hotelzimmer zu konzipieren. Einen Schritt in diese Richtung geht Samsung. Für das Unternehmen wird sich die Smart-Home- Entwicklung zukünftig auch auf die Hotel-branche ausweiten und das „Smart-Hotel“ etablieren. „Unsere neue Lösung Lynk HMS wird eine Verbindung zwischen den elektronischen Geräten im Hotelzimmer und dem Hospitality Display schaffen kön-nen“, beschreibt Martin Groß. So wären z. B. auch Vorhänge, Lampen, der Türsen-sor und die Klimaanlage im Raum zentral über den Bildschirm steuerbar. dan Fotos: Derag Livinghotels, König Bäder, Trevira zunehmend gefragt“, beschreibt Thomas Bunte, Key Account Manager bei Hartmann Tresore. Das Unternehmen bietet Safes an, in die problemlos ein Laptop passt und die sich deshalb besonders für Geschäftsrei-sende eignen. Die Design-Zimmersafes haben darüber hinaus ein Display mit gut lesbaren weißen LEDs und einzeln hinter-mechanismus öffnen lässt und so Zugang zu Strom-, Kommunikation- und Datenmo-dulen ermöglicht. Aber auch auf das The-ma Sicherheit von sensiblen Daten legen Geschäftsreisende großen Wert. „Geräu-mige Tresormodelle mit LED-Beleuchtung und integrierter Steckdose, die der Hotelier optional nutzbar machen kann, sind daher Mobile Stoffe: Im Rahmen seines Kundenclubkonzepts hat Trevira, der Hersteller von Hightech-Polyesterfasern und -Filamenten, einen Stoffwett-bewerb ausgelobt. Unter dem Motto Mobility konnten Anbieter von Trevira CS Stoffen Vorschläge in verschiedenen Kategorien einreichen. Unter Hotel Room/Apartment hat u. a. Rubelli mit einer neuzeitlichen Interpretation eines historischen Musters gewonnen: Metallisch glänzende Fäden in Silber und Gold unterstreichen den Brokat- Charakter dieses Stoffes, dessen Vorbild auf die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück-geht. Damit eignet er sich laut Unternehmen gut für die gehobene Hotellerie. Alle Ergebnisse präsentiert Trevira auf dem Messe-stand der Heimtextil 2017. www.trevira.de 54 3/2017


first_class_03_2017
To see the actual publication please follow the link above