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first_class_03_2017

Dehoga-Initiative „Gute Aus-bildung für die Gastgeber von morgen“ bündeln wir erfolg-reich regionale Aktivitäten. Außerdem arbeiten wir an mo-dernen Inhalten und Strukturen in den Ausbildungsordnungen. Der Meinung, nur ein Studium garantiere gute Perspektiven, setzen wir Fakten entgegen: Fortbildungen zum Meister oder Hotelbetriebswirt sind anerkanntermaßen auf glei-chem Niveau wie ein Bache-lor. Die Abbrecherquote unter Bachelorstudenten ist mit fast 30 % enorm hoch. Zahlreiche Absolventen finden keine ange- messene Beschäftigung. Eine Berufsausbildung ist daher für viele junge Menschen der ge-eignetere Weg. Bei der Stärkung der dualen Ausbildung darf es zudem nicht bei politischen Lippenbekenntnissen bleiben. Angesichts von Nachwuchssor-gen, befördert durch Demogra-fie und Drang an die Unis sowie ein schlechtes Image: Was raten Sie im Kampf um Talente? Die beste Imagekampagne ist die Branche selbst. Spannend, vielseitig, mit hervorragenden Perspektiven. Tagtäglich er-zählen wir Ausbildungs- und Karrieregeschichten, die Mut und Lust auf das Gastgewerbe machen. Unsere Ausbildungs-wettbewerbe sind dafür ein gutes Instrument. Neben einer modernen Ausbildung sind die Betriebe gefordert, beim Nach-wuchsmarketing neue Wege zu gehen. Hierin werden sie vom Dehoga nach Kräften unter-stützt. Wir alle müssen uns als Botschafter der Branche verste-hen. Ist es Zeit für den Dehoga, die strikt ablehnende Haltung ge-genüber Airbnb zu überdenken? Das private Gastgeben wird inzwischen strikter geregelt, auch Hotels lassen sich dort listen, und das von Airbnb bediente Bedürfnis nach au- thentischen Reiseerlebnissen hat innovative Hotelkonzepte inspiriert. Es gibt eine einzige Forderung, die wir umgesetzt wissen wol-len: gleiche Wettbewerbsbedin-gungen. Wer sich auf „Sharing“- Plattformen registriert, will mit seinem Besitz Geld verdienen. Doch wenn es im Kern nicht um „Sharing“, sondern um „Mo-ney“ geht, kann es nicht an-gehen, dass Hotels mit immer kostenintensiveren Auflagen zu Brandschutz, Hygiene, Sicher-heit und Barrierefreiheit über-zogen werden, Privatvermieter dagegen nicht. Die Hotelsterne sind in Frage gestellt durch Missbrauch und abnehmende Relevanz, für eini- ge neue Konzepte verweigern sich einheitliche Kriterien. Wie können die Sterne gerettet werden? Die Hotelsterne sind weder in Frage gestellt, noch verlieren sie an Bedeutung. Im Gegenteil: Mehr als 8.500 Hotels sind gül-tig klassifiziert. Das sind über 40 % aller Betriebe, Tendenz steigend. Die von uns im Jahr 2009 mitgegründete Hotelstars Union offeriert eine harmoni-sierte, europaweite Hotelklassi-fizierung und zählt beachtliche 16 Mitgliedstaaten. Das System der Deutschen Hotelklassifi-zierung ist hinreichend belast-bar und flexibel, um auch neue Hotelkonzepte abzubilden. Auf die jüngst bekannt gewordenen Sterneschummeleien haben wir mit einem umfangreichen Maß-nahmenpaket reagiert, um jed-weden Missbrauch konsequent zu unterbinden. Die Gastgeberbranche unter-nimmt viel zur Integration der Flüchtlinge. Wie ist der Stand, und wo hakt es noch? Tausende Geflüchtete haben in unserer internationalen Branche einen Arbeits- oder Ausbil-dungsplatz gefunden. Die Zahl könnte noch größer sein, wenn arbeitsmarktpolitische Instrumente, besonders zur Sprach- förderung, noch effizienter ge-nutzt und bestehende Hürden wie die Lohn- oder Vergleich-barkeitsprüfung abgebaut wür-den. Fehlende Arbeitsgeneh-migungen und unzureichende Deutschkenntnisse zählen wei-terhin zu den größten Problemfeldern. Vielen Dank für das Gespräch. Florian Maaß ANZEIGE Duni feiert farbenfrohen Frühlingsauftakt Frühlingshafter Goodfoodmood Wo gegessen und getrunken wird, da kommen Menschen zu-sammen, Bekennende Frühblüher es entstehen harmonische Momente, die in Erinne-rung bleiben. Eine frühlingshafte Dekoration unterstreicht die-sen Moment, macht ihn zum Erlebnis für alle Sinne, denn das Auge isst mit. Duni liefert Ideen und Inspirationen, um bei den Gästen für Vorfreude, Anziehungskraft, Überraschung und Be-geisterung zu erzeugen. Das perfekte Frühlingsambiente – wir bei Duni nennen das den Goodfoodmood. Erster Frühling Vielen geht es ähnlich, wir alle warten sehnsüchtig auf die ersten Frühlingsboten – und sind damit irgendwie doch ganz klar bekennende Frühblüher. Genial: Solange sich diese in der Natur noch rarmachen, können Gastgeber mit Servietten, Läu-fern oder Mitteldecken im erfrischenden Motiv „Red Tulip“ die Tulpen für ihre Gäste bereits fleißig sprießen lassen. Zu Ostern lieber Narzissen? Auch die sind kein Problem und blühen auf dem Motiv „Spring Day“ sonnig voran. Meister Lampe dage-gen grüßt künstlerisch-kitschig von der Serviette „Spring in the Air“, bei der sowohl in Farb- als auch Motivgebung der Name von A bis Z tatsächlich Programm ist. Lieblings-Lichtstimmung auf Knopfdruck Apropos Lampe – die neuen, aufladbaren LED-Sets von Duni sind nach wie vor ein Geheimtipp für die spannende Tisch-beleuchtung, gerade was den Frühling angeht. Praktisch per Fernbedienung wählen Sie auf Knopfdruck die zum Motiv oder zur Tageszeit passende Lichtstimmung aus – und dank innova-tiver Ladetechnologie fällt, anders als bei vielen anderen LED Lösungen, kein Batterieabfall und Wechselaufwand an. Jetzt kostenlos Unterlagen und Infos Frühling 2017 downloaden unter www.duni.de/Kataloge Duni GmbH Robert-Bosch-Straße 4 • 49565 Bramsche Tel. (05461) 82- 0 • Fax: (05461) 82-201 grossverbraucher@duni.de • www.duni.de


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