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first_class_01_02_2017

Natürlich stilvoll fälliger Positionierung der Röstmaschine im Zentrum des Ladenlokals und der täglichen Röstung nahmen viele Kunden keinerlei Notiz davon, dass wir hier hochwertigen Kaffee produzieren und vertreiben. Auch das stetig wachsende Angebot von Kaffeezubehör konnten wir nicht angemessen präsentieren.“ Durch die Umbaumaßnahmen sollte nicht nur die Wahrnehmung bei den Gästern verbessert, sondern den Mitarbeitern auch ein Arbeitsumfeld geschaffen werden, in dem die Spezialisierung auf das Thema Kaffee ausgelebt werden kann. Der „rote Faden“ für die Renovierung kam vom Studio Wiederverwandt – bei der Realisierung legte man ein besonderes Augenmerk auf die Theke als zentrales Element im Raum sowie auf die hochwertige Verkaufspräsentation der Produkte. Eine zentrale Rolle bei den Renovierungsarbeiten spielte zudem die Wandgestaltung. „Kaum eine Gestaltung nimmt sich einerseits so zurück und wird andererseits unbewusst so sehr wahrgenommen wie Farbe“, meint Wiederverwandt- Designer Moritz Zielke. So stimmten Designer, Architektin und Bauherren die Farben der Wände farbpsychologisch auf Details der Kaffee-Erzeugung ab. „Um auch haptisch ein Gefühl von Qualität zu erreichen, entschieden wir uns für Histolith-Raumquarz von Caparol. Eine beständige Farbe, die durch die Quarze besonders viel Tiefe vermittelt und ehrlich ist“, so die Architektin Wibke Schaeffer. So wurden die Wände gespachtelt, ausgebessert, geschliffen und mit Histolith gestrichen. „ Histolith Raumquarz kommt bei uns häufig für eine authentische Renovie-rung im Denkmal- und Altbaubereich zum Ein- satz“, erzählt Caparol- Berater Bernd Hauröder. Wesentlich bei der Neugestaltung war der ökologische, nachhaltige Apekt, der das Moxxa Caffè auch von anderen ortsansässigen Röstereien unterscheiden sollte. „Lediglich echte und ehrliche Materialien, die langlebig und patinafähig sind, wurden verarbeitet“, betont Dirk Barthelmeß. „Der Rost ist gerostet, das Holz mit Waldkante geölt, die Leuchten und die Theke aus Messing.“ Die Verbindung von Materialien und Röstmaschine im Zentrum des Lokals trägt zu einer vorindustriellen Manufakturatmosphäre bei. Dieser vermeintlich kühle Charakter wird jedoch durch die farbliche Gestaltung der Räume in ein angenehmes, edel anmutendes Ambiente verwandelt. Der Duft frisch gemahlener Kaffeebohnen tut sein Übriges. www.moxxacaffe.de, www.caparol.de Fotos: Caparol S chon beim Eintreten ist der Kaffee allgegenwärtig: Sowohl durch den Duft der eigenen Röstungen als auch durch die auffällige, rote 12-kg-Diedrich- Röstmaschine, die mitten im Laden steht und das Handwerk greifbar macht. Seit 2008 befindet sich die Rösterei in den bis dahin rein gastronomisch genutzten Räumlichkeiten in der Kölner City. 2015 entschlossen sich die Inhaber Achim und Gaby Mantscheff sowie Britta und Dirk Barthelmeß zu einer Umgestaltung der Räumlichkeiten. Dirk Barthelmeß erzählt: „Trotz auf Das Café-Restaurant Moxxa serviert in Köln selbst entwickelte Kaffeespezialitäten röstfrisch. Bei der Umgestaltung stand Natürlichkeit im Fokus. Foto links: Designer Moritz Zielke und Architektin Wibke Schäfer


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