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l.: Tecaldarium im Romantikhotel Fischerwie-ge mit simuliertem Kamin ohne Feuerung o.: Ein Heizgerät für drei verschiedene Sauna- und Dampfbadarten spart Energie. Informationen zur Mitgliedschaft bei den Wellness-Hotels & Resorts erhalten interessierte Hoteliers un-verbindlich unter Tel. (0211) 679 69 79, post@wh-r.com oder unter www.wellnesshotels-resorts.com wellness „da wir die Gäste ja nicht dafür bestrafen wollen, dass sie im öfter kalten Deutschland Urlaub machen“. „Bei der Planung muss man abwägen, ob z. B. ein innen liegen-des Schwimmbad unbedingt not-wendig ist“, ergänzt er. Bei ei-nem Außenbecken mit Zu-gang von innen kann der Hotelier etwa auf die Klimaanlage und Wrasenentfer-nung verzichten. Sind die Anlagen außerdem schlecht geregelt oder nicht richtig gewartet, kann es vorkommen, dass die Luft gleichzeitig erwärmt und dann wieder gekühlt wird. In diesem Fall arbei-tet Wärme gegen Kälte – Optimierungen können hier Einsparpotenziale erschließen. Zeitgesteuerte Thermostate können zudem nachts die Heizleistung reduzieren. Kombiniert saunieren Doch auch schon kleine Maßnahmen hel-fen sparen. So vermindert eine Schwimm-badabdeckung Wärmeverluste. Abge-stimmt auf die Betriebszeiten, kann auch das Dampfbad energieeffizient unterhalten werden, das die Warmwasserheizung des Gebäudes konstant auf Betriebstemperatur hält. Die Dampferzeugung geschieht elek-trisch. Bei kleineren Anlagen bietet sich eine Steuerung auf Abruf an. Der Dampf steht dann mit ein wenig Wartezeit und nur bei Bedarf zur Verfügung. „Für kleinere Anla-gen empfiehlt es sich außerdem, anstel-le eines permanent bereitstehenden Whirl-pools kleinere Whirlpoolwannen einzuset-zen, bei denen nach jedem Bad das Wasser gewechselt wird“, rät Helmut Hilpert. „So kann ein Spa-Betrieb flexibel reagieren.“ Flexibilität kann auch mit einem einzigen Raum gelingen. Die neue Generation der Bio-Water-Technique-Saunaheizgeräte von Helo vereint verschiedene Funktionen in ei-nem kompakten Saunaofen, der ohne wei-teren technischen Aufwand heißes und tro-ckenes Saunieren in der Finnischen Sauna, sanftere Arten mit Temperaturen von 60 bis 80 °C und höherer Luftfeuchtigkeit bis hin zu feuchten, Hamam ähnlichen Erlebnissen ermöglicht. So ist weniger Strom erforder-lich, um die Wärme zu produzieren, und der Dampf wird ohne zusätzliche Energie erzeugt. Wenn die Hardware passt, sind eine regel-mäßige Erfassung und Bewertung der Ener-gieverbräuche unabdingbar. Denn nur auf der Basis fundierter Daten können Hoteliers entscheiden, wann es Zeit für eine Modernisierung, Reparatur oder Neuinvestition ist. Messkonzepte nach Kundenwünschen und Gebäudean-forderung bietet z. B. das Monitoring von Techem. Das Unternehmen installiert die Technik zur Erfassung, Überwachung und Analyse der Betriebszustände und Energie-verbräuche, die im 15-Minuten-Takt erfasst und im Online-Portal dargestellt werden. Die beste Optimierung hilft allerdings we-nig, wenn die Gäste nicht mitziehen, son-dern z. B, die Saunatür sperrangelweit of-fen stehen lassen, oder die Mitarbeiter kein Bewusstsein entwickeln. Eine intelligente Steuerung kann dem Hotelier die Werte der Kabinen direkt auf den Bildschirm mel-den. Das bietet etwa Klafs mit Touchcontrol Professional. Zusätzlich warnt sie per SMS. Doch entscheidender ist für Michael Altewischer die Auslastung des Hotels, da man an der Grundlast des Wellnessbereichs wenig ändern könne. Daher sei es wichtiger, ein gutes Gesamtkonzept zu erarbeiten, um die Gäste für Hotel und Spa zu interessieren. jus Fotos: © kluvdia – Fotolia.com, Hilpert, Helo 36 1-2/2017


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