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Fotos: © kluvdia – Fotolia.com Familie Fischer betreibt das Ho-tel- Ensemble bereits in der drit-ten Generation. Entsprechend viele Veränderungen hat der Komplex über die Jahre erfah-ren. Zuletzt standen besonders umfangreiche Eingriffe an: Der frühere Wellnessbereich ist ei-nem großzügigen behinderten- freundlichen Eingangsbereich und einem Veranstaltungsraum gewichen, in dem vor allem Kunstauktionen stattfinden. In einem Anbau entstand ein völ-lig neues, größeres und moder-nes Spa, das Hilpert plante und realisierte. Es beherbergt eine Schwimmhalle, verschiedene Saunen, Dampfbäder, Duschen und einen Behandlungsbereich. Neben dem Dampfbad bietet sich im neuen Spa auch ein anre-gendes Wärmebad im Tecaldari-um an. Sein Temperaturspekt-rum reicht von 40 °C bis 60 °C. Die Tecaldarien und Dampfbä-der von Hilpert sind warmwas-serbeheizt mit einem beliebigen Heizmedium und energieeffi-zienter als elektrische Saunaö-fen. Das Unternehmen kleidete den Raum mit handgefertigter Keramik in Rottönen aus, die reingungsfreundlich ist und in-dividuell passend gefertigt wur-de. Als Eye-catcher wirkt modernste Technik, die einen Wand-kamin simuliert. Täuschend echt verdunstet darin fein zerstäubtes Wasser und lässt den Eindruck lodernder Flammen ent-stehen – ganz ohne Gas oder Holz. Blickpunkte Neben der effizienten Planung spielt der energiesparende Be-trieb des Spa-Bereichs eine wichtige Rolle. „Wir haben mit dem Green-Sauna-Paket eine effiziente Form des Energiema-nagements im Saunabau entwi-ckelt, mit dem sich bis zu 35 % Energie im Jahr einsparen las-sen. Es greift dort ein, wo der größte Wärme- und somit auch Energieverlust vorliegt: bei der Lüftung und bei der Transmission über die Decke. So sorgt die EcoPlus-Thermodecke dafür, dass die Wärme weitaus länger in der Kabine bleibt“, er-läutert Mark Böttger, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Klafs. Das Elbstrand Resort Kraut-sand setzt auf einen energieeffizienten Spa-Bereich, um die vor Hamburg gelegene Elbhalbinsel Krautsand touristisch voranzubringen. Der markante Flachdachbau ist mit den für die Region typischen, roten Klinker-steinen verkleidet. Und er steht, wie viele Gebäude in den von Sturmfluten bedrohten Land-schaften im Norden Deutsch-lands, auf Erdhügeln, den so-genannten Wurten. Dadurch schwebt das Gebäude optisch etwas über dem Boden, und die Gäste genießen auf allen Ebe-nen, über den Deich hinweg, ei-nen fantastischen Elbblick. „Das Thema Elbblick war bei allen Überlegungen ganz zentral. Wir haben deshalb sehr darauf geachtet, dass so viele Räume wie möglich zur Wasserseite hin ausgerichtet sind“, erklärt Architekt Frank Schröder das Planungskonzept. Mit den 25 Zimmern und zwei Suiten in unmittelba-rer Nähe zum Elb-strand hat sich nicht nur die Anzahl der F e r i e n wohnungen auf Krautsand un-gefähr verdoppelt. Damit die Gäste und Urlauber in den dazu gehörigen Ferienwohnungen auch bei schlechtem Wetter entspannen können, ist der 600 m² große Wellness- und Fitness- Bereich KörperZeit entstanden – ein Novum für Krautsand, das aus Sicht der Investoren zent-ral für den Erfolg des Projekts Elbstrand Resort ist. Geplant und realisiert hat das Projekt Klafs mit dem Tochterunterneh-men SSF.Pools by Klafs, wobei ein auf größtmögliche Effizi-enz ausgelegtes Energie- und Lüftungskonzept und die DIN-gerecht ausgelegte Badewassertechnik zentral waren. So pro-duziert das Elbstrand-Resort mit einem Blockheizkraftwerk selbst die benötigte elektrische Energie und Heizwärme. Und Lüftungsanlagen der neuesten Generation mit hoch leistungs-fähiger Wärmerückgewinnung sorgen dafür, dass der Energieverbrauch besonders gering aus-fällt. Der Anbieter für Energiemanagement in Immobilien Techem empfiehlt zudem, die Lastspitzen, die durch die Ener-gieanlagen erzeugt werden, im Blick zu behalten. Denn die-se haben Einfluss auf den Tarif, den der Energieversorger dem Hotel anbie-tet: Hohe Last- wellness spitzen bedeuten höhere Kosten für den Energiebezug. Wenn solche Lastspitzen identifiziert werden, kann man analysieren, wie diese um eine bestimmte Uhrzeit evtl. vermieden werden können. Welche elektrischen Geräte sind zu dieser Zeit im Einsatz, und müssen sie alle gleichzeitig laufen? Man kann z. B. ohne Komfortverlust für eine halbe Stunde auf die Kälteerzeugung verzichten, um eine Lastspitze zu senken. Michael Altewischer, Geschäftsführer bei den Wellness-Hotels & Resorts, rät den Mitgliedsbetrieben z. B., den Saunabetrieb morgens mit einer 65 °C heißen Bio-Sauna zu beginnen und später zur Fin-nischen Sauna zu wechseln. Die Leistung herunterzufahren, sei jedoch keine Allgemeinlösung, UNSER NEUER WEB SHOP. NEU www.kemitron.de Düfte für Saunen, Dampfbäder, Erlebnisduschen und Whirlpools Technik für Dosiersysteme, Erlebnisduschen, Raumaromatisie-rung, Lichtsysteme Reiniger für Whirlpools, Dampfbäder, Saunen und Schwimmbecken


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