wellness - Sparend schwimmen

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Fotos: © kluvdia – Fotolia.com, SSF.Pools by Klafs Sparend schwimmen Die Sauna dampft mit 90 °C, das Schwimmbad heizt rund um die Uhr, und der Whirlpool blubbert: Spa-Bereiche sind echte Energiefresser im Ho-tel. Um die Wirtschaftlichkeit zu gewähr-leisten und ein nachhaltiges Statement zu setzen, können Hoteliers verschiedene Einsparpotenziale nutzen. „Energieeffizi-enz beginnt schon in der Planung“, sagt Helmut Hilpert, Geschäftsführer bei Hilpert. Damit kommt der Beratung durch einen Fachpla-ner entscheidende Bedeutung zu. „Ein intelligentes Konzept berücksichtigt zunächst die Aus-richtung Energiekosten im Spa senken funktioniert im Kleinen wie im Großen: bei der Planung des Komplexes, im Betrieb und bei einzelnen Räumen. des Gebäudes nach Himmels-richtungen. Danach stellt es das vorgese-hene Angebot auf den Prüfstand: Ist z. B. ein Schwimmbad wirklich erforderlich?“, nennt Helmut Hilpert ein Beispiel. Stehen Art und Anzahl der Funktionsräume fest, ist es sinnvoll, diese so anzuordnen, dass die Wärmeräume möglichst nebeneinander liegen und vorzugsweise nicht an die Au-ßenwand Energiesparende LED-Beleuchtung des Schwimmbeckens im Elbstrand Resort Krautsand des Baus grenzen. Zudem achtet ein Planer darauf, dass die äußeren Ober-flächen der Kabinen möglichst gering sind, um den Wärmeverlust niedrig zu halten. Zudem wollen die Dimensionen der Kabi-nen durchdacht sein. Denn zusammen mit der Größe einer Sauna wächst natürlich ihr Energieverbrauch. Wie auch in allen anderen Bauten hilft eine gute Wärme-dämmung, Heizkosten zu senken. Für die Beheizung sollte der Anteil an elektrischer Energie so gering wie geplant sein. Als Al-ternative dazu lassen sich Saunen z. B. mit Holz beheizen, und Tecaldarien können mit einer Pelletheizung betrieben werden. Darüber hinaus bieten sich Wärmerückgewinnungssysteme an, die die Energie auffangen und sie der Kabine wieder zufüh-ren. Hierbei sollte nicht an der Luftmenge gespart werden, die während des Vorgangs umgewälzt wird, denn sie trägt erheblich zum angenehmen Saunaklima bei. Gerade Um- oder Neubauten bieten damit Chancen zur energetischen Optimierung. Diese Erfahrung hat z. B. das Romatikhotel Fischerwiege an der Ostsee gemacht. Das rohr-gedeckte, meerblaue Haus in Ah-renshoop liegt auf einem 10.000 m² gro-ßen ehemaligen Dünengelände. Schon vor 125 Jahren waren die Maler der Künstlerkolonie von diesem Landstrich fasziniert. Der Hotelkomplex zählt vier Häuser: die beiden Vier-Sterne-Hotels Fischer-wiege und Namenlos sowie die beiden Gästehäuser Bergfalke und Dünenhaus. wellness


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