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Handel, wo ich herkomme, ist die Technologie dahinter bereits kalter Kaffee. Das System ist sehr komplex – zu kompliziert und teuer für kleine gastronomische Betriebe? G.H.: Allein wenn ich ans The-ma HACCP denke, sehe ich einen Mehrwert. Leider interes-siert HACCP immer nur, wenn es geknallt hat. Doch genau in diesem Fall ist man dank Check gerüstet, da man ohne großen Aufwand alles dokumentiert hat. Das alles soll entsprechend un-serem neuen Geschäftsmodell nur ein paar Cent Transaktions-gebühren kosten. Wir wollen mittels standardisierter Schnitt-stellen und Systeme ein demo-kratisches System aufbauen und über die Skalierung die Kosten pro Einheit minimieren. A.M.: Ich sehe darin auch ein Instrument, das die Personal- situation entspannt. Zwar digi-talisieren wir nicht, um zu rationalisieren, aber die Technologie gibt uns wieder mehr Zeit für den Service am Gast. Sie ermög-licht es uns, mit wenigen Fach-kräften auszukommen, die Pro-duktionsqualität zu steigern und das Geschäft sogar zu erweitern. Vielen Dank für das Gespräch. kir tationssicherheit, aber auch das Potenzial, unterschiedliche Systeme zu verknüpfen. Einer der nächsten Schritte wird z. B. sein, die GN-Behälter und Thermoporte anhand ihres QR-Codes mit dem Inhalt zu verhei-raten. Wo kommt das Produkt her, welche Allergene enthält es usw. Etwas, das wir in anderer Form schon bei unserer mobi-len Cafébar während Events nutzen. So sind per QR-Code die Aufbauanleitung und die Bedienungsanleitungen der ein- zelnen technischen Module hinterlegt. Analog wollen wir künftig auch die GN-Behälter mit Regenerierhinweisen verse-hen. Der QR-Code birgt folglich schon viel Potenzial, noch in-teressanter wird es aber, wenn die verschiedenen Geräte mit-einander kommunizieren, z. B. meine Kasse mit der Zeiterfas-sung oder die Nassmüllanlage mit der Warenwirtschaft. Für derartige Verknüpfungen braucht man ein einheitliches System und die ganze Branche als Partner. Wie gehen Sie dabei vor? G.H.: Alle unterschiedlichen Systeme auf eine Plattform zu heben, ist die größte Heraus-forderung. Wir haben dazu schon diverse Gespräche ge-führt, denn die Zukunft der gro-ßen Innovationen liegt unserer Meinung nach nur in der Kooperation. Der erste große Schritt ist nun getan: Wir haben mit der Telekom einen Technologiepartner im Boot, der unsere Vision mithilfe offener Stan-dards in die Welt bringen kann. Diese Standardisierung brau-chen wir, um komplementäre Partner aufnehmen und Prozesse wirklich im Ganzen organisieren zu können. Die Öffnung von Schnittstellen bedeutet für die Branche zugleich aber ein Ende der Egomanie. Die technischen Ausstatter des Speisewerks gehen unseren Weg be-reits mit und wollen gemein-sam mit uns zeigen, dass eine durchgängige Digitali- sierung auch in unserer Branche machbar ist – im Maschi-nenbau oder elektronischen food APPsolut komfortabel! Holen Sie sich jetzt Ihr e-Paper im Online-Zeitungskiosk: Sie sind fit im Job? Sie wollen permanent über Ihren Markt informiert sein, egal wo Sie gerade sind? Dann holen Sie sich unser Fachmagazin zum Sonderpreis auf Ihr Smartphone, Tablet oder Ihren Computer. Schnell und unkompliziert downloaden, als Einzel-, Halbjahres- oder Jahres-e-Paper: Mac: iTunes Zeitungskiosk (App Store) first class PC: www.pressekatalog.de first class Android: Google Play Store first class epaper B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG, Ridlerstr. 37, D-80339 München Tel. (089) 370 60-0, Fax (089) 370 60-111, muc@blmedien.de, www.gastroinfoportal.de Foto: jesussanz/fotolia.com e-Paper jetzt für Mac, PC, Smartphones und Tablets!


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