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Menge Platz zum Feiern in drei Banketträu-men für zehn bis 110 Personen sowie Kirche und Standesamt in Reichweite widmet sich an den Wochenenden vollumfänglich dem Hochzeitsgeschäft, inklusive professioneller Unterstützung bei der Vorbereitung des An-trags. Mit zehn Jahren Erfahrung in diesem Metier kann das Team den Brautpaaren ei-nen besonderen Weddingsupport bieten. „Inzwischen haben wir eine perfekte Tages-architektur gefunden – seien es die optimalen Laufwege oder perfekte Intermezzi, die den Übergang z. B. von Empfang zum Dinner und vom Dinner zur Party fließend machen“, erläutert Sandra Christiansen das Rundum-sorglos- Paket. In den Hauptmonaten finden schon einmal vier Hochzeiten pro Tag statt – gefeiert werden kann open end. Open end kann auch das Stichwort bei Ta-gungsgästen sein, die an den Wochentagen das Hotel füllen. Denn mit der Alten Hofrei-te kam 2015 ein Gebäude hinzu, das nicht nur als klassisches Hotel mit zwölf Zimmern, sondern auch als Tagungshaus dient. Hier können sich die Teilnehmer zurückziehen und in entspannter Atmosphäre – z. B. in Hausschuhen – Ideen entwickeln. Beim Umbauprojekt Alte Hofreite kam dem Hotel seine Mitgliedschaft in der HGK zu-gute, die seit 2012 besteht. Gerade bei der Anschaffung der neuen Küchengeräte pro-fitierte Das Hotel von den günstigeren Kon-ditionen. „Wir haben uns für die HGK ent-schieden, um Vorteile beim Einkauf zu ge-nerieren. Die steigenden Kosten haben wir durch die Umsatzbündelung nun im Griff“, freut sich Sandra Christiansen. Seit 2014 arbeitet das Hotel zur Optimierung seiner Arbeitsabläufe mit dem Kreditorenmanage-mentsystem HGK-BackOffic. Eventtreiber Das Credo im Hôtel Schloss Romrod lautet: aus Veranstaltungen ein Event machen. Da-bei können sich die Geschäftsführer Nico Döring und Andreas Otterbein nicht nur auf das Schloss als wandlungsfähige Loca-tion, sondern auch auf ihre Event-Erfahrung verlassen. Seit dem letzten Jahr ist Bier-brauen bei Brautpaaren und Firmenkunden ein stark nachgefragtes Event. Wenn das Hotel etwas anpackt, dann professionell, erzählt Sandra Christiansen. Und so haben sich Nico Döring und Küchenchef Heiko Mischel zu Biersommeliers ausbilden lassen und eigenes Equipment ins Haus geholt. Biertastings und Brauworkshops stehen nun regelmäßig auf dem Programm. Bei einem Azubiprojekt im Sommer fand dann auch der Testlauf für die geplanten Foodpairing- Events mit dem selbst gebrauten Bier statt. Das Service- und Küchenteam braute drei Biere, konzipierte die passenden Gerichte und kochte das Menü zum Schlossfest. Unter einem Schlossfest darf man sich übri-gens keine steife Veranstaltung vorstellen. „Bei uns findet man keine Ritterrüstun-gen, dafür haben wir einen Fahrstuhl für mehr Komfort einbauen lassen“, verdeutlicht Sandra Christiansen das Designkonzept, das sich vom gediegenen Schlossambiente dis-tanziert. Dazu passt ein lockeres Mitarbeiterkonzept, das auf flache Hierarchien und In-dividualität setzt. Die zeigt sich z. B. darin, dass es weder eine Kleidervorschrift für die Rezeption noch einen Gesprächsleitfaden hotelkonzepte für den Umgang mit den Gästen gibt. Da-für tragen die Mitarbeiter Buttons lediglich mit ihren Vornamen. Dass das Konzept an-kommt, belegen ca. 11.000 Übernachtungen pro Jahr. Bisher kann das Hochzeitsteam nur 150 von 800 angefragten Hochzeiten ausrich-ten. Auch die Tagungskapazitäten seien aus-geschöpft. Um mehr Gäste abzuholen, hat Schloss Romrod die Jugendstilvilla Raab im Nachbarort Alsfeld erworben. Bis 2018 soll hier eine Hochzeits-, Tagungs- und Eventlo-cation mit zusätzlichen Zimmern und eigener Gastronomie entstehen. Damit die Zahl der Ja-Sager wächst. jus Smartig – die Gastgeber GmbH Schloss Romrod • 36329 Romrod www.schloss-romrod.com u. v. l.: Geschäftsführer Nico Döring und Küchenchef Heiko Mischel mit eigenem Bier; ein Zimmer in der Alten Hofreite Mag. Hanni Rützler Food-Trendforscherin, Wien www.futurefoodstudio.at Foto: Thomas Wunderlich „Ich unterstütze das DNSV, weil wir zwar als Genießer geboren werden, aber erst zu Feinschmeckern werden müssen. Gemeinsame Essen fördern nicht nur die Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen und Emotionen, sondern auch die Gemeinschaft und die Freude am Genießen.“ Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. Alle Infos dazu finden Sie unter: ➘ www.schulverpflegungev.net


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