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Foto: Pyjama Park Hamburg der Umgebung gestaltet und greifen das von 25hours Hotels eingeführte Storytelling auf. Man wohnt z. B. in fiktiven WGs (Die Wohngemeinschaft Köln) oder einer origi-nal DDR-Wohnwelt (Ostel Berlin). Richtig yielden Wichtig ist auch das hochwertige Design – ein Paar Sperrmüllsofas genügen nicht mehr. Die Pyjama Parks trumpfen mit ei-gens für die drei Häuser getischlerten Mö-beln auf. Dazu kommen Kunst-Tapeten, teilweise selber entworfen, und die Wän-de des Pyjama Park Bartelsstraße sind von angesagten Künstlern bemalt. Kreativ ver-antwortlich ist Samira Sinjab-Behrmann, ihr Mann Stephan kümmert sich um die Zahlen. Sie übernahmen auch ein reines Messehotel, das Fritz. Mit 1960er-Jahre- Wohlfühldesign gelang eine eventunab-hängige Auslastung, und man schaffte es, In der umkämpften Budget-Beherbergung rücken die Konzepte enger zusammen – Hotel und Hostel nähern sich nicht nur in puncto Betten an. dass weniger Doppelzimmer als Einzelzim-mer gebucht werden. Oft wird das gleiche Zimmer je nach Nachfrage als EZ, DZ oder Mehrbettzimmer vermarktet. „Als DZ kann ich höchstens 85 € verlangen, mit vier Bet-ten aber 120 €“, rechnet Stephan Behr-mann vor. Durch die Option zur Aufbettung der DZ erreicht er eine höhere Betten- (an die 100 %) als Zimmerauslastung (80 %). Auch die Mehrbettzimmer bieten inzwi-schen neue Vertriebsstrategien. Sie beset-zen die Nische für städtereisende Familien, denn die meisten Stadthotels bieten höchs-tens Dreibettzimmer an. Die Auslastung der Poshtels liegt indes durchweg über dem örtlichen Hotel-Durch-schnitt. Das Grand Hostel Berlin etwa er-reichte 2016 eine Auslastung von 96,2 %, die Superbuden ca. 90 %. Lebenswichtig sind dafür auch gute Bewertungen. Sie erreichen 90 bis 100% Weiterempfehlung auf den Buchungsportalen. Booking.com Regional Manager Nadine Stachel emp-fiehlt, nach „Hostels“ zu suchen und die Ergebnisse dann nach „sehr guten“ Gäste-bewertungen zu filtern. Die Superbude ist laut Meta-Rating von Trivago neben dem Fairmont Vier Jahreszeiten eine der besten Unterkünfte Hamburgs, für Geo Saison so-gar das beste Hotel Europas unter 100 €. Der Markt ist jedoch nicht auf Großstäd-te beschränkt. Die heimische Küste hat sich gerade mit großem Aufwand für jün-gere Gäste aufgefrischt, die Bretterbude Heiligenhafen (siehe auch S. 22) oder das Postel Wolgast bewei-sen, dass es auch hier Bedarf an originellen Konzepten gibt. In der Schweiz haben Life-style- Hotels für Win-tersportler schon länger auch Mehrbettzim-mer, das Designhotel Riders Palace Laax auch einen Schlafsaal. „Accors Jo&Joe ist ein Beleg, dass die Nachfrage nicht nur bei den Gästen, sondern auch auf Industrieseite und bei Investoren besteht“, meint Moritz Dietl. Knarzende Stockbetten in miefigen Schlafsälen waren gestern – als Poshtels sind Hostels eine der attraktivsten Sparten der Hotellerie geworden. Florian Maaß Prosciutto di San Daniele und Grana Padano Käse sind einfach unnachahmlich. Gut, dass die Europäische Union das Siegel zum Schutz der Ursprungsbezeichnung für traditionelle Lebensmittelspezialitäten (g.U.) eingeführt hat. So können diese Köstlichkeiten aus Norditalien beim Einkauf immer wiedererkannt werden. Ganz einfach, nur echt mit dem g.U.-Siegel. Mehr Geschmack mit Tradition unter www.granapadano.it www.prosciuttosandaniele.it Stolze Träger des g.U.-Qualitätssiegels. DIESE KAMPAGNE WIRD VON DER EUROPÄISCHEN UNION UND DEM ITALIENISCHEN STAAT UNTERSTÜTZT. Stylishe Mehrbett-Lösung im Pyjama Park Hamburg hotelkonzepte


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