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Serviced Apartments ein. Voraussetzung für die nächste Wachstumshürde, darin waren sich die Tagungsteilnehmer einig, bleibt aber das Ziel einer einheitlichen Begriffs-verwendung. Apartmentservice will dies mit einer gemeinsamen Charta vorantrei-ben, die bei der So!Apart zur Unterschrift einlud. Zudem sei eine stärkere Transpa-renz mit zuverlässigen Zahlen notwendig, um mehr Vertrauen in das Segment zu ent-wickeln. Apartment der Zukunft Bei so viel Investitionsrauschen diskutier-ten die Referenten und Teilnehmer in Ber-lin auch, wie künftig das Produkt Serviced Apartment immer attraktiver für Geschäfts-reisende werden kann. Vor dem Hinter-grund des bereits 2015 gestarteten Projekts „Apartment der Zukunft“ wurden u. a. neue Wohnformen wie das mobile Wohnen oder Themenwohnen vorgestellt, Interior-Kon-zepte beschrieben und Lösungen im Bereich In-house-Entertainment oder Software-Ver-netzungen beleuchtet. In einem Co-Crea-tion Think Tank konnten die Teilnehmer gemeinsam Ideen sammeln, die in die Reali-sierung des Projekts einfließen werden. Da-rüber hinaus gewährte der Immobilienjour-nalist Heimo Rollet gemeinsam mit seinen Gesprächspartnern einen informativen Ein-blick in die Nachbarmärkte Österreich und Schweiz, die sich keineswegs im Dorn-röschenschlaf befinden. Ein weiterer Veranstal-tungsschwerpunkt, hotelkonzepte So!Apart-Organisatorin Anett Gregorius mit den Projektpartnern Daniel Eckes (iHaus AG), Heinrich Böhm (JOI-Design) und Gernot Wohlfahrt (iHaus AG) (v. l.) Serviced Apartments sind die Never Ending Shooting Stars der letzten zehn Jahre. Bei der 4. So!Apart im November in Berlin reichte die Projektlust weit in die Zukunft. der auch als entschei-dend für den Zukunftsmarkt Serviced Apartments gesehen wurde, drehte sich um die Mitarbeitergewinnung und -bindung. Gunnar von Hagen, Corporate Director Operations der Lindner Hotels, und Ole Kloth, Director of Development der Soul-made Hotels, lieferten als Best-Practice-Beispiele konkrete Impulse für den Aufbau einer HR-Strategie im Spezialsegment der Hotellerie. Den Höhepunkt der Veranstaltung 2016 bildete neben dem Rückblick auf 15 Jah-re Apartmentservice die Verleihung der So!Apart-Awards. Die Jury, in der auch first class saß, wählte dabei in der Kategorie „international“ die Visionapartments mit ihrem Haus in der Züricher Militärstraße zum Sieger. Zugleich gewann das Schwei-zer Unternehmen auch den Publikumspreis „das beliebteste Große“. Ein Doppel-Coup ist auch den Serviced Apartments im Le-bendigen Haus in Dresden gelungen, die sich in den Kategorien „neu und besonders“ und „groß und großartig – Apartmenthaus“ gegen die Mitbewerber durchsetzten. Das Amano Home in Berlin durfte sich über den Preis „die kleinen Feinen“ freuen, das Adina Apartment Hotel Hamburg Michel siegte in der Kategorie „groß und großartig – Aparthotel“. Das Quartier M nahm den Publikumspreis „das beliebteste Kleine“ mit nach Leipzig. Überraschend verlieh die Jury in diesem Jahr erst-mals einen Special-Award und ehrte damit die Teamleistung und das Storytelling der Gästeresidenz Pelikanviertel in Hannover. Serviced Apartments sind in diesen Tagen alles andere als nur Produkte auf Zeit. Sie stehen für ein Boom-Segment innerhalb der Hotellerie, von dem manche Hotelprodukte lernen können. syk 2016-06-01_First_class_Anzeige_Viertel_Seite 4c_185x60mm.indd 1 15.11.2016 08:41:40 12/2016 29


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