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Brot als herzhafter Snack bei Hiestand & Suhr Fotos: Hiestand & Suhr, Rebekka Löffler fach in der Handhabung sind. Die Brote von Vandemoortele lassen sich je nach Tages-zeit variieren: Morgens wecken kräfti-ger Kochschinken oder Käse kombiniert mit Ei oder Tomaten und Gurke müde Geister, mittags verführen herzhafte Hähnchenbrust oder Lachs zu einem kal-ten oder warmen Snack. Nachmittags und abends runden Belagkombinationen wie Mozzarella, Tomaten, Pinien-kerne und Rucola den Tag ab. In Wir sprachen mit Thomas Faller, ge-schäftsführender Gesellschafter der Faller Konfitürenmanufaktur, über Neues aus dem Kupferkessel. Herr Faller, wie entwickeln Sie neue Sor-ten? War nicht alles schon einmal da? Bei unseren saisonalen Sondersorten überlegen wir immer, welche Früchte und Aromen zur jeweiligen Jahreszeit passen. Dann werden von unserer Produktent-wicklung Muster gekocht, gemeinsam verkostet und verfeinert. Natürlich ist es jedes Jahr eine neue und spannende Herausforderung, Sorten zu entwickeln, die es bisher noch nicht gab. Es gibt jedoch so eine große Fruchtvielfalt, die sich miteinander kombinieren oder mit Gewürzen verfeinern lässt. Aktuell bieten wir vier winterliche Fruchtaufstriche an, darunter ein Rumtopf und Zwetschgen- Fruchtaufstrich mit Lebkuchengewürz. Sie werben mit handgerührten Konfitüren. Kann sich der Gastronom davon selbst ein Bild machen? Wir bieten immer dienstags und donnerstags geführ-te Manufakturbesich-tigungen an. Selbst-verständlich zeigen wir Hoteliers und ihren Mitarbeitern auch an einem in-dividuellen Termin unsere Manufak-tur. Der Rundgang beginnt in unserem Wareneingang und zeigt anschließend unse-re Kocherei. Hier können die Gastronomen zusehen, wie die Konfi-türenköche an unseren Kupferkesseln ste-hen und mit großen Holzlöffeln die heiße Konfitüre rühren. Der Rundgang durch unsere Produktion endet in der Abfüllung. Welche Sorten werden besonders stark nachgefragt – Klassiker oder Ausgefallenes? Wir werden immer nach Neuheiten ge-fragt. Am meisten bestellt werden jedoch klassische Sorten wie Erdbeere und Him-beere. Allerdings sind unsere Saisonsorten auch sehr beliebt und werden zu den klassischen Sorten dazubestellt. So kann der Gastronom ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet anbieten. Planen Sie, Ihr Portfolio um weitere Früh-stücksprodukte zu ergänzen? Wir bieten bisher zusätzlich zu unseren Konfitüren auch Gourmet-Müslis und Ho-nig an. Innerhalb dieser Produktgruppen kreieren wir immer wieder neue Produkte. Eine Ergänzung um eine ganz neue Pro-duktgruppe ist momentan jedoch nicht geplant. Stellen Sie einen bestimm-ten Trend beim Frühstück fest? Gastronomen fragen bei uns nicht nur die klassischen Konfi-türen nach, sondern auch zuckerreduzier-te Fruchtaufstriche und Bio-Sorten. Gera-de bei den zuckerredu-zierten Sorten steigt die Nachfrage stetig an. Vielen Dank für das Gespräch. WÜRZIGER WINTER allen Produkten werden hoch-wertige Zutaten wie natürliches Olivenöl verwendet. Fokus auf Zutaten Den Snack-Trend greift auch Edna mit sei-nen Backwaren auf. Zum Dippen bietet das Unternehmen z. B. einen Weizenbrötchen- Mix mit einer knusprigen Kruste an, die in den Sorten Dip-Chili, Dip-Curry, Dip-Stick, Mini Finne, Pfeffer-Doppelweck und Dip- Ball verfügbar ist. Die 20-g-Brötchen eig-nen sich auch für Fingerfood und als Beila-ge. Damit auch Veganer köstlich Snacken können, erweitert Lantmännen Unibake Germany sein Portfolio entsprechend, er-klärt Geschäftsführer Christian Sommer: „Wir bringen fünf neue Sandwich Buns auf den Markt. Die Brötchen sind verfeinert mit Roggen, Sesam, Chili, Bärlauch und Skyr. Bis auf das Sandwich Bun mit Skyr beste-hen die neuen Brötchen aus rein pflanzli-chen Zutaten und eignen sich daher auch für die vegane Küche”, betont er. Die vor-geschnittenen Brötchen mit einem Gewicht von 100 g sind im Steinofen gebacken und nach dem Auftauen direkt verzehrfertig. Die inneren Werte spielen auch bei Dr. Oetker eine Hauptrolle: „Bei Brot wird vor allem auf Natürlichkeit geachtet. Hier sind ehrliche Rezepte mit frischem Gemüse, Quark- und Joghurtzubereitungen, Käse sowie Schinken und Wurstwaren gefragt, gerne auch regional”, erklärt Thorsten Dammert. Wichtig sei, den Geschmack und die Erwartung der Kunden zu treffen und sie mit leckeren und abwechslungsreichen Belägen und Brotsorten zu überraschen. „Hier bieten sich z. B. ein Strudel-Sand-wich an, ein Croissant Royal mit Parma und Melone, ein Hot-Dog-Sandwich oder ein Laugen-Korn-Schiffchen mit Frischkäse“, empfiehlt der Leiter der Fachberatung. Bei Resch&Frisch zählt neben der Abwechs-lung der Brot- und Gebäcksorten sowie der Mehlspeisen die Frische. Das ultimative Frische-Erlebnis stellt sich dann ein, wenn das Gebäck noch warm serviert wird. Mög-lich ist dies mit dem Resch&Frisch-System. Das praxiserprobte Back- und Tiefkühlsystem ist platzsparend, kann in jede Küche integriert werden und ermöglicht „frisches Backen“ gemäß dem tatsächlichen Bedarf. Damit bleiben Hoteliers flexibel und sind in der Lage, ofenfrische Produkte zu jeder Ta-ges- und Nachtzeit zu präsentieren. So wird Brot als Trendträger und Umsatzbringer in das rechte Licht gerückt. squ food + event 30 11/2016


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