mitarbeiterwege - Teamgeist auf 1.753 m

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Foto: Mayring Teamgeist auf 1.753 m Mehr Höhe, mehr Team könnte man meinen, wenn man das Hotel Hoch-schober auf der Turracher Höhe mit 1.753 m erreicht. Und dazu gehört, dass sich Karin Leeb und Martin Klein (F. o.), die seit 2003 das Hotel in der dritten Ge-neration führen, hier oben keineswegs auf ihrem Gipfelglück ausruhen. Als der nicht sehr naheliegende Wunsch entstand, einen chinesischen Turm auf der Turracher Höhe zu errich-ten, führte die erste Team-reise bis nach Peking. Erst nach Peking, dann ein eigener Turm in den Alpen. Das Hotel Hochschober macht vieles im Team für das Team. An die Erlebnisse dort und alles, was ein Gemeinschaftsprojekt ausmacht, erinnert heute der vierstöckige Turm am Ufer des Turracher Sees. „Er ist zum authentischen Symbol der Entschleunigung geworden“, freut sich Martin Klein und bezieht dies so-wohl auf die Gäste als auch die Mitarbeiter. Neben einem originalen Teehaus im vier-ten Stock werden die anderen Etagen für Ayurveda, chinesische Massagen oder Yoga genutzt. Die Mitarbeiter können zu-dem Spa, Saunen oder das Naturschwimm-bad nutzen. „Wir wollen mit unseren 110 Angestellten nicht autoritär, sondern im Team arbeiten. Dazu muss man erst mal wissen, wie unsere Mitarbeiter aus sieben verschiedenen Nationen ticken, was sie motiviert und welche Vorstellungen sie von Arbeit und Freizeit haben“, betont Martin Klein. Um neben betriebswirtschaftlichen Themen auch in Personalführung fit zu sein, besuchte der ausgebildete Physiotherapeut eine Unternehmensakademie. „Uns ist klar, dass außer einer sicheren Arbeitsstelle die Lebensqualität für jeden einzelnen ganz wichtig ist“, betont der Hotelier. „Soziale Arbeitszeiten mit fünf Tagen in der Woche und eine humane Wohnsituation mit Zim-mern und Apartments in der Umgebung verringern nicht nur die Fluktuation und den Krankenstand, sondern stärken die persönliche Sicherheit, vermitteln ein fami-liäres Arbeitsklima und erhöhen die Team-bereitschaft.“ Sollte es Schwierigkeiten ge-ben, plädiert Martin Klein für eine schnelle Aussprache. Als bindendes Element agiert seit 2015 dabei vor allem die HR-Beauftrag-te Melanie Hauptmann, die nach getaner Arbeit z. B. zum Hip-Hop-Training animiert. Alle Mitarbeiter werden zudem über die Ergebnisse der Teamsitzungen informiert. „Ebenso transparent kommunizieren wir die Unternehmensfragen“, so Martin Klein. Im Fokus der sozialen und effizienten Per-sonalführung steht schließlich auch die Hochschober Mitarbeiter Akademie. „Ihre Ziele sind die Aus- und Weiterbildung un-serer Mitarbeiter in Persönlichkeit, Füh-rungsfähigkeiten, Fachwissen und auch kreativer Freizeitge-staltung“, betont die gelern-te Hotelfachfrau Karin Leeb. „Weil wir als Dienstleister in einer hoch emotionalen Branche arbeiten, ist dies stra-tegisch enorm wichtig, sozusagen ein USP, um unsere einzigartigen Angebote mit Le-ben zu füllen. Wir sehen die Mitarbeiter da-bei als Hochschober-Botschafter an.“ Diese stark teambezogene Personalführung hat sich nicht zuletzt bei der Weiterentwicklung des Hotelangebots bewährt. Kontinuierlich konnten Karin Leeb und Martin Klein das Vier-Sterne-Superior- Hotel mit Vitalkon-zepten, einer kreativen Küche und exklusiven Kulturveranstaltungen noch attraktiver gestalten. www.hochschober.com Eva-Maria Mayring mitarbeiterwege 46 10/2016


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