Page 15

first_class_10_2016

1516 stiftete der Habsburger Kaiser Maximilian I. dem Ort Seefeld in Tirol ein Kloster. 1816 entstand hier nach und nach das Luxushotel Klosterbräu – bis heute von und durch die Familie Seyrling. hotelkonzepte Ihr professioneller Partner seit 28 Jahren. Beratung & Konzepte Installation & Ausstattung TV-Geräte und Systeme mit maßgeschneiderten Lösungen für die Hotelbranche, Krankenhäuser, Rehakliniken, Senioren- einrichtungen und Kreuzfahrtschiffe. P-Labor elektronik GmbH Dorfstraße 2 · D-24790 Ostenfeld · Tel. 04331 9519 0 E-Mail: sales@p-labor.de · www.p-labor.de im Dienste Gottes dem Altruismus frönte, schuf die Hoteliersfamilie bis heute ein Luxushotel. Das Klosterbräu hatte sich nun zum 500. Geburtstag das Ziel gesetzt, die gewachsene Tradition des Hauses mit dem modernen Hospitality-Anspruch eines gehobenen Wellness- und Spa-Hotels chronologisch zu verknüpfen. Frühstück am Gipfel Federführend bei der Planung und Umsetzung des opulenten Programms war die Hoteliersfamilie Seyrling. An dem Konzept für die Festwoche für die Gäste tüftelte sie bereits Anfang 2015, als es darum ging, den runden Geburtstag der reichen Tradition gebührend zu feiern. An Motivation und Inspiration fehlt es der Familie, die das Hotel Klosterbräu bereits in sechster Generation führt, nicht. Nach dem Familien- Motto „Es gibt immer was zu tun” steckte sie viel Energie und vor allem Teamwork in das Geburtstagsprojekt. „Bei solchen besonderen Anlässen fällt oft eine große Last ab”, macht Hoteldirektor Alois Seyrling deutlich. Zwicken müssen sich die Seyrlings angesichts des großen Jubiläums und der vielen Glückwünsche von Stammgästen, Prominenten und Medienvertretern aber nicht: „Wir führen ein Unternehmen – bei jedem Anruf müssen wir uns gegebenenfalls auf andere Aufgaben konzentrieren. So kommen wir diesbezüglich wieder schnell auf den Boden der Tatsachen zurück.” Im Unternehmen arbeitet die Familie harmonisch und akribisch mit 100 Mitarbeitern Hand in Hand. Die Aufgabenteilung im Klosterbräu ist klar geregelt: Alois führt mit seiner Mutter Christina das Hotel, seine Frau Agnes leitet das Reservierungs- und Veranstaltungsmanagement, Schwester Laura Seyrling-Riess verantwortet das Housekeeping und den Spa-Bereich, ihr Mann Wolfgang Riess hat als Bauingenieur die technische Leitung des Hotels inne, und die jüngste Schwester, Linda Seyrling, ist die Ansprechpartnerin für die Zimmerreservierungen. Auf die Woche vom 18. bis 25. September 2016 fieberten die ganze Familie und ihre Stammgäste hin. Jeder Tag war einem speziellen Thema oder einer Epoche aus der Historie des Klosterbräus gewidmet. Die Gäste konnten das Hotel und seine Geschichte auf sieben unterschiedliche Arten kennen lernen – angefangen beim Hostienwunder von Seefeld und Ritter Oswald, über das Klosterleben der Augustinermönche bis hinein ins 20. Jahrhundert, als die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 sowie die Nordische WM 1985 Sportler und mondäne Gäste aus der ganzen Welt nach Seefeld lockten. „Wir haben in dieser Woche Dinge gemacht, die wir sonst nicht machen – wie ein Frühstück auf der Bergspitze“, so die Seyrlings. „Was die Gäste aber konkret erwartete, hatten wir – bis auf den Dresscode – natürlich vorab nicht verraten.” Das „Younique”-Konzept Kein Geheimnis ist dagegen die Wellness-Philosophie der Hoteliersfamilie. Das breite Angebot in diesem Segment umfasst den Spa-Bereich und die Küche des Klosterbräus. Nach dem „Green-Kodex” legen die Köche bei den Zutaten ihrer Speisen Wert auf heimische Produkte aus Tirol und dem angrenzenden Umland. „Wir sind ein sehr junges Team in der Familie, das große Visionen hat. Die muss man aber regelmäßig evaluieren und sich fragen, ob die Ziele noch die gleichen sind.” Aus den regelmäßig stattfindenden Strategietreffen entwickelte die Familie einen 33-Punkte-Investitionsplan, zu dem das „Feel. Younique”-Konzept im Spa- Bereich gehört. Laura Seyrling- Riess verantwortet diesen Bereich. „Hierbei soll der Gast in dem einzigartigen Umfeld seine individuellen Wünsche erfüllt bekommen”, sagt der Hotelier. So setzt sich das Wort aus „You“ für „Du“ und „unique“ für „einzigartig“ zusammen. Das Konzept sieht vor, dass der Gast sehr persönlich angesprochen wird und gemeinsam mit dem Spa-Fachpersonal entscheidet, welche Behandlung am besten zu ihm passt, ohne zwischen einem starren Anwendungsangebot wählen zu müssen. „Der Gast bucht seine Behandlung nicht vorab, sondern er reserviert sich für seine Spa-Anwendung ein Zeitfenster. Er kommt dann in das Beratungsgespräch, in dem abgeklärt wird, wie er seinen mentalen und körperlichen Gesundheitszustand definiert und wie er sich nach der Behandlung fühlen will – sei es vitalisiert, harmonisiert oder beruhigt”, so Alois Seyrling weiter. Nicht nur für das Hotel Klosterbräu und seine Gäste, sondern auch für die gesamte Region wartet das Jahr 2019 mit weiteren belebenden Elementen auf. Dann findet die Nordische Ski-WM wieder in Seefeld/Tirol statt. Für Alois Seyrling, der seit acht Jahren auch im Vorstand des Tourismusverbandes Seefeld sitzt, bietet die damit einhergehende Weiterentwicklung des Wintersportortes ein zusätzliches Entwicklungspotenzial. Im Ort wird unterdessen fleißig gebaut. Dabei entstehen vor allem neue Biathlon-Strecken, die bei Bedarf mit vollautomatischen Schneekanonen „gefüttert” werden sollen. Wie Bürgermeister Werner Frießer bestätigt, werden gerade die Langlaufloipen nach ihrem Ausbau zu den weltweit modernsten ihrer Art gehören. „Als passionierter Langläufer weiß ich z. B. ganz genau, was unsere Gäste für diese sportliche Betätigung brachen, so dass wir hier auch ein weiteres Angebotsportfolio schnüren können”, erklärt Alois Seyrling den Hintergrund. Er verspreche sich durch das optimierte Wintersportangebot im Ort außerdem auch ein Plus an Gästen aus Skandinavien, die das Hotel stärker in seinen Fokus nehmen wollen. „Die Ski-WM ist ein guter Kommunikator für das, was man bei uns im Hotel und in Seefeld machen kann”, betont Alois Seyrling. Und bis dahin gibt es für die Familie traditionell „immer etwas zu tun”. lau Hotel Klosterbräu A-6100 Seefeld in Tirol www.klosterbraeu.com 10/2016 15


first_class_10_2016
To see the actual publication please follow the link above