hotelkonzepte - The Westin Hamburg: Guckloch im Tor zur Welt

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trast von geschäftigem Treiben und der ab-soluten Ruhe in den Zimmern verstärkt den Eindruck von Wimmelbildern. Sogar einige Badewannen warten mit Elbblick auf. Die Innenausstattung ist luxuriös-zurückhal-tend, wobei helle Farben und dunkles Grei-ge dominieren. Designer Tassilo Bost zitiert im Bewusstsein an den Ort immer wieder Wellenformen. Den Bedarf nutzen An der Westspitze der Hafencity liegt das Westin Hamburg genau an der Schnittstelle zwischen Hafen und Innenstadt – als Guck-loch im Tor zur Welt. „Wir wollen vor allem ein Hotel für die Hamburger sein“, verspricht Dagmar Zechmann, „ein Ort, wo man in der ei-genen Stadt gerne hingeht, sei es nach der Arbeit auf einen Drink oder ein Abend-essen, oder um sich in der Früh bei einem Kaffee den Sonnenaufgang anzusehen. Das Haus bietet viele Möglich-keiten, die Stadt von einer neuen Perspek-tive aus zu genießen.“ Dagmar Zechmann ist sich der besonderen Verantwortung be-wusst. Schließlich liegt ihr der Bauherr und Besitzer zu Füßen: die Stadt Hamburg. Die Baukosten des Hotels übernahm der Steu-erzahler. Doch der Bedarf ist definitiv da: Innerhalb von zehn Jahren verdoppelte sich die Zahl der Übernachtungen auf 13 Mio., gleichzeitig kamen nur 67 % neue Betten hinzu. Die Elbphilharmonie im Leisure- und der Umbau des Kongresszentrums CCH 2017 im MICE-Bereich wer-den den Trend verstärken. Da die Auslastung mit ca. 78 % bundesweit Spitze ist und auch der RevPar mit 85 e€ gut ausfällt, Foto: The Westin Hamburg, Michael Zapf vom neuen Arbeitsplatz in luftiger Höhe. Ein Hotel mit besten Aussichten in jeder Beziehung. Den Sockel bildet der backsteinerne Kai-speicher A, in dem früher Kakao, Kaffee und Tee gelagert wurden. Darauf ist der Glaspalast mit dem geschwungenen Dach gesetzt, die höchste Stelle ist 110 m hoch. Das Westin belegt den östlichen Gebäude-teil. Die insgesamt 205 Zimmer und 39 Sui-ten erstrecken sich über zwölf Stockwerke, mindestens 40 m über der Elbe. Darunter, im alten Speichergebäude, liegen der Well-nessbereich sowie das Restaurant mit 170 Plätzen und einer gehobenen Küche ohne Sterneambitionen. Die längste Rolltreppe Europas fährt die Gäste direkt zur Plaza im 8. Stock, wo die Hotelrezeption und Lobby liegen und die Eingänge zu den Konzert-hallen sowie viel öf-fentlicher Raum inklu-sive einer Rundum-Galerie. Schon hier ist die Aussicht spektakulär. Doch der Blick durch die 4 bis 5 m hohen Glasscheiben der Zimmer ist noch atem-beraubender, schweift er doch über das 71 km² gewaltige Hafenareal, das frischge-kürte Unesco-Weltkulturerbe Speicherstadt und die Innenstadt mit Binnenalster. Durch die bodentiefen gewölbten Gläser scheint es fast, als stehe man im Frei-en. Der KonA ndere Hotels wer-ben mit dem Blick auf Wahrzeichen. Das spektakulärste neue deutsche Hotel des Jah-res, das Westin Hamburg, ist dagegen selbst eines. Denn es ist Teil der Elbphil-harmonie, zwischenzeitig die zweitbekannteste Dau-erbaustelle des Landes nach dem Berliner Flugha-fen. Mit gut sechs Jahren Verspätung, aber besten Perspektiven, eröffnet das 244-Zimmer-Luxus- Hotel der Starwood-Gruppe nun am 4. November 2016. „Die blauen Baucontainer an der Seite sind endlich weg“, freut sich die Ge-neral Managerin Dagmar Zechmann zwei Monate vor der Eröffnung des Ho-tels. Für Hamburger war die kleine Containersied-lung schon ein gewohntes Bild. Denn etliche Que-relen hatten den Bau seit 2007 verzögert. Mit aufs Zehnfache explodierten Baukosten werden das Konzerthaus und seine Gästezimmer nun endlich fertig. „Das Gebäude ist einzig-artig, architektonisch und von der Lage her. Etwas, was es so nirgendwo auf der Welt gibt. Wir sind stolz, ein Teil davon zu sein“, meint die H o t e l c h e f i n sichtlich be-e i n d r u c k t Guckloch im Tor zur Welt Sechs Jahre dauerte es, jetzt öffnet das Westin Hamburg seine Pforten und startet mit besten Aussichten. hotelkonzepte


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