Heller frühstücken

first_class_09_2016

Fotos: Schreiter, AEG Haustechnik, Hartmann Tresore Heller frühstücken Gastro-Trennung und Frühstücks-Feeling: So ist das Drei-Sterne-Budgethotel Acomhotel München-Haar nach dem Umbau erfolgreich. Boden planen: Die Fußbodentemperierung AEG Thermo Boden ist eine gute Wahl, um temporär genutzte Räume und Aufenthaltsbereiche unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Energieeinsparung schnell, gleichmäßig sowie zeit- und temperaturgenau zu erwärmen. Zur Planung bietet AEG Haustechnik eine Mustertasche: Eine Klappkarte zeigt die Vorteile des elektrischen Fußbodenheizsystems bei der Wärmeverteilung und die Möglichkeiten der Aufbauhöhe von nur 3 mm. Beschrieben sind Einsatz- und Verlegedetails, die Funktion des Systems sowie die fünf Thermo- Boden-Varianten. Mit den Barcodes „Planung“, „Energiebedarfsrechner“ und „Verlegetipps“ kann der Nutzer auf die Tools und Ratgeber zugreifen. www.aeg-haustechnik.de Cool und sicher: Neben Zimmersafes gehö-ren zum Produktprogramm von Hartmann Tresore auch Minibars. Besonders gefragt seien Modelle mit Peltierkühlung, die ge-räuschlos arbeiten und einen sehr niedri-gen Energieverbrauch haben. Zwei besonders schmale Minibar- Modelle mit einem Volumen von 27 l erweitern das Sortiment – eines mit Peltierkühlung, das andere mit Absorberkühlung. Als Ergänzung zu den Minibars empfiehlt das Unternehmen die Design-Zimmersafes der Serien HS 460 und HS 470, wobei letz-tere um zwei Modelle erweitert wurde: darunter ein Top-Open- Safe, der platzsparend in eine Schreibtisch- oder Nachttisch- Schublade eingebaut werden kann. www.hartmann-tresore.de Die Rechnung ist simpel: 92 Sitzplätze für bis zu 160 Frühstücksgäste am Wochenende sind auf Dauer zu we-nig. Und da man die Raumgröße im Acom-hotel in München-Haar nun einmal nicht ändern kann, musste eine entsprechende Neuaufteilung im Bestand her. „Uns war es von Anfang an wichtig, auch als Budgethotel einen eigenen Frühstücksraum an-zubieten“, erzählt Axel Mehn, Geschäfts-führender Gesellschafter der Acomhotels mit drei Sternen und der Nestor Hotels mit vier Sternen. Vor dem Umbau gab es in ei-nem separaten Raum 80 Plätze, ergänzt von zwölf Sitzmöglichkeiten im Loungebereich nahe des Eingangs. „Der Gast soll sich im Eingangsbereich aber nicht abgeschoben fühlen“, betont Axel Mehn und beauftrag-te Dittel Architekten, die bereits das Erd-geschoss des Nestor Hotels in Neckarsulm renovierten, mit der Neuplanung. „Ich bin vor zwei Jahren durch eine Fachzeitschrift auf das Büro aufmerksam geworden, in der ein neugestaltetes Weinbistro vorge-stellt wurde. Das und die Gespräche haben mich überzeugt“, erzählt Axel Mehn. Der 62-Jährige hatte sich 1987 mit dem Wolf Ferrari Haus in München-Ottobrunn selbstständig gemacht, be-vor er die Nestor Hotels ins Leben rief. Heute ist Axel Mehn Eigentü-mer von je zwei Acom- und Nestor Hotels, die in einem eigenen Stil gestaltet sind. Eine Expansion ist geplant. Um den individuellen Stil in München-Haar in alle öffentlichen Räume zu bringen, hat sich Axel Mehn für das selbe Mobiliar im Frühstücksraum und der Lobby entschie-den: weiße Holzstühle mit dunkelgrauer Filzauflage, Sitzbänke in Hell- und Dun-kelgrau sowie lederbezogene, schwarze Schalensessel. Diese kontrastieren mit den weißen Wandverkleidungen, die den Raum größer wirken lassen. Den Effekt verstärken einzelne Spiegelflächen an den teilweise beleuchteten Wänden. „Vorher dominierten Orange und Braun – das hatte sich einfach überlebt“, winkt Axel Mehn ab. Ein Teil des Raumes wartet nun mit dunklen, herunter-gezogenen Lamellen auf, die die Sitzplätze vom Buffet abtrennen. Eine weitere Anforderung war, dass der Eingangsbereich einen Bar-, Bistro- und Lounge-Charakter erhält. „Ich bin kein Freund davon, die Gastronomie zu vermi-schen“, so der Geschäftsführende Gesell-schafter. Daher befindet sich gegenüber der Rezeption nun eine eigene Bar, deren dunkle Optik mit den hellen Möbeln im Bistrobereich kontrastiert. Letzte-rer wird mit 36 neuen Plätzen auch für das Frühstück genutzt. Wech-selnder Fliesen- und Echtholzboden, Teppiche sowie Ledersessel und eine Sitzinsel zonieren den Raum zusätzlich. Demnächst sollen weite-re Hotelbereiche folgen: Momentan ist ein Musterzimmer in Neckarsulm im Bau, und in Zukunft sollen auch die Zimmer in Mün-chen- Haar ein Facelift erhalten. jus Acomhotel München-Haar 85540 Haar www.acomhotels.de 9/2016 37


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