Mehr Schlosscharakter

first_class_09_2016

Fotos: Hotel SportSchloss Velen einrichtung Mehr Schlosscharakter Das SportSchloss Velen, wie es heute exis-tiert, entstand nach langer Beratung im Jahr 1988: Die Besitzerfamilie Landsberg- Velen kombinierte dabei die historische Tra-dition der alten Schlossanlage mit modernen Sportangeboten. Die Geschichte des Hauses beginnt jedoch vor über 760 Jahren – um 1240 wurde das „Castrum Velen“ erstmalig im Be-sitz von Hermann I. und dessen Sohn Konrad erwähnt. Aus dem damals kleinen gotischen Herrenhaus in L-Form ist mittlerweile ein Anwesen mit fünf Gebäuden entstanden: 102 Gästezimmer und Suiten in drei Katego-rien verteilen sich auf das Haupthaus, die Vorgebäu-de und die Alte Förste-rei. Hauptzielgruppe des dunkles Holz und warme Farben wieder mehr Schlosscharakter – Hauses sind Tagungs- und Seminargäste sowie Kurzur-lauber, die das Münsterland, z. B. SportSchloss Velen erhält durch auch in der Bar. mit dem Rad, entdecken wollen. Mit 19 Seminarräumen für bis zu 200 Personen ist das Hotel auf Meetings, Konferenzen und Tagungen bestens vorbereitet, hinzu kommen Rahmen-programme wie Schloss-Olympiaden, durch die sich Kommunikation, Kon-zentration und Kooperation verbes-sern sollen. Für die Entspannung nach der konzentrierten Arbeit ste-hen den Tagungsgäste Schwimm-bad, Dampfbad, zwei Saunen sowie ein Fitnessraum zur Verfügung. statter sei über den Handelsvertreter Grummel zustande gekommen, der in der Region Objek-te für die Firma Spahn umsetzt. Als Pluspunkt sieht der Facility Manager die hohe Qualität und auf Wunsch die Individualität der Möbel, ebenso den guten Service und die Liefertreue. Die Bar lebe von der Offenheit, ist Josef Holmer überzeugt. Die Gäste können dank eines Podests nun besser Kontakt zum Bar-personal halten, da sie ihm auf Augenhöhe gegenüber sitzen. Eine kleine Entenskulptur an der Wand ist das Einzige, das noch an die alte Ein-richtung der „Entenbar“ erinnert, die tür-kisfarbene Einrichtung – typisch für die 1980er Jahre – und der Himmel der Bar sind hingegen gewichen. „Der Name der Entenbar wurde damals kreiert, da man von der Bar aus einen Blick auf eine kleine Insel im Wassergraben hat, auf der Enten immer laut schnatterten“, erzählt Josef Holmer. Auch das hinter der Theke liegende Schwimmbad ist heute nicht mehr präsent: Ließ zuvor noch eine Glasscheibe von der Bar aus einen Einblick auf aktive Gäste zu, ist diese heute gewichen. Statt-dessen geht es für Bargäste heute nur noch via TV bei Formel 1 oder Fußball sportlich zu. sar Ebenso können sie aus ver-schiedenen Angeboten für Mas-sage- und Kosmetikanwendun-gen wählen. Pias Gäste Ein Anziehungspunkt für die Tagungs-gäste ist zudem die Hotelbar, die sich im Hauptgebäude gleich neben der Rezeption befindet. Seit ihrer Renovie-rung 2014 finden etwa 40 Perso-nen in „Pia‘s Lounge“ Platz. „Der Name ist im Zuge ei-nes Wettbewerbs unter den Mitarbeitern ausgewählt worden und bezieht sich auf die letzte Bewohnerin, die bis zum verheerenden Brand 1931 im Schloss lebte“, blickt Josef Holmer zurück. Er zeichnet verant-wortlich für das Facility Management und Das war maßgeblich am Umbau der Bar sowie der übri-gen Gebäude und Räume beteiligt. Zwei Monate habe die Planung für die neue Bar ge-dauert – bei allen Entscheidungen, z. B. hinsichtlich der verwendeten Materialien oder Farben, wurde die Besitzerfamilie Landsberg-Velen mit einbezogen: So do-minieren heute dunkles Holz und sandfarbene Wände das nun zeitlose Bild. Bei den Möbeln entschied man sich für Polsterstühle der Serie Udine von Spahn, die mit dunkelro-tem Stoff bezogen sind. Mit der Farbwahl greift das Hotel die Töne aus dem Familienwappen auf und schafft so einen Be-zug zur Familie Landsberg-Velen. Der Draht zum Möbelaus- Hotel SportSchloss Velen 46342 Velen www.sportschlossvelen.de 34 9/2016


first_class_09_2016
To see the actual publication please follow the link above