einrichtung - Immer gechillt

first_class_09_2016

Foto: Vega Was Club-Betreiber vermehrt fest-stellen, lässt sich auf die Bar und den Loungebereich eines Hotels übertragen. Gäste wollen das Gefühl von Exklusivität, Komfort und Luxus spüren. Hier spielt das Interieur eine wichtige Rolle. Ein gut ausgestatteter Lounge-, Bar- oder ViP-Bereich lädt den Gast zum Verwei-len ein und sorgt somit für mehr Umsatz. Betreiber stehen hier dennoch vor einer Herausforderung, da nicht jedes Jahr ein neues Einrichtungskonzept realisiert wer-den kann. Das bedeutet: zielgruppenori-entiert aufstellen, aber auch flexibel in der Umsetzung sein. Ein eher jugendliches Publikum kommt mit einer flippigen oder unkonventionellen Einrichtung eher zu-recht als Menschen in der Lebensmitte. Die Aufgabe ist es, hier eine passende Mi-schung aus dem aktuellen Trend und den ei-genen Anforderungen zu finden. „Zu einem durchdachten Einrichtungskonzept zählen neben Deko, Beleuchtung, Sound, und gut geschultem Service- und Securitypersonal auch eine einzigartige Einrichtung. Nur wer sein Gastro-Konzept perfektioniert hat, kann sich von der Konkurrenz abheben und auf Dauer erfolgreich sein”, erklärt Katrin Huber, Marketing und CRM bei Kason. Dazu gehört auch das richtige Material. Es muss strapazierfähig, pflegeleicht und un-empfindlich gegen Reinigungsmittel sein. Wohlfühlen mit Farben Frei übersetzt bedeutet „Lounge“ Aufent-haltsraum. Dabei geht eine Lounge weit über einen Warteraum hinaus: Sie lädt Gäste dazu ein, es sich gemütlich zu ma-chen und zu verweilen. Das A und O dieser Bereiche sind bequeme Stühle und Sofas in ansprechendem Design, in denen der Gast entspannt sitzen kann – zu jeder Ta-ges- und Nachtzeit. Der Fokus liegt dabei auf dem Komfort: Große Sitztiefe und breite Armlehnen tragen dazu bei, dass sich die Gäste wohlfühlen. Sowohl die Sitzgelegen-heiten als auch die Tische sind niedrig und bodennah. Ein Gimmick für den Lounge- Bereich sind extravagante Sessel, die auf-fallen und den Gästen vermitteln, dass sie etwas Besonderes erwartet. „Wichtig für eine Lounge sind Sitzgruppen, die kleine Oasen bilden, den Raum also segmentie-ren, damit sich niemand wie auf dem Prä-sentierteller fühlen muss. Ein guter Mix aus Sitzbänken, Sitzhockern, Sofas und Sesseln zählt, die alle farblich auf das sonstige In-terieur abgestimmt sind”, erläutert Andreas Marr, Geschäftsführer von Objekt-M. Ein längerer Aufenthalt bedeutet dabei mehr Wertschöpfung. Wie bei der Lounge liegt auch bei Barho-ckern der Fokus auf Komfort. Oft sparen Gastronomen an der Rückenlehne – da-bei gestalten Barstühle mit Rückenlehne das Sitzen deutlich entspannter, vor al-lem, wenn die Rückenlehne gepolstert ist. Die Stühle tragen so maßgeblich dazu bei, dass die Gäste an der Theke verweilen. Die Wege sind kürzer und das Personal hat den Gast immer im Blick, um schnell auf mögli-che Wünsche reagieren zu können. LED-Technologie sorgt für eine besondere Inszenierung und verleiht der Bar eine ganz Rückzugsort, Akzentsetzer und Umsatzbringer – Hotels mit Club-Interieur punkten mit vielen Facetten. Vega Vega Immer gechillt 32 9/2016


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