Page 21

first_class_09_2016

Fotos: © Jag_cz – Fotolia.com, FrieslandCampina Foodservice/Gastro, Meggle Foodservice Deutschland, und ergänzt: „Gleichzeitig gewährleistet dies, dass wir über jeden Schritt der Milch auf dem Weg vom Hof in die Molkerei bis hin zum Milchprodukt im Kühlregal informiert sind.“ Seit Januar tragen die Produkte der Dachmarke Arla® nach und nach das Produktsiegel „Gehört uns Milchbauern“. Sven Kreitz, Marketing Manager Milram Food-Service, weist eben-falls daraufhin, dass die Qualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette geprüft wird – ebenso wie Verpackungsmateri-al und Endprodukte. „Wir definieren den Qualitätsbegriff aus Sicht unserer Kunden, den Profiköchen“, erklärt er. „Wichtig für diese sind u. a. auch Qualitätsstandards bei der Zubereitung, z. B. hitze- oder säurestabil, gefriertaubil, lange Standzeiten und Ähnliches.“ Kriterien wie diese kommuni-ziert das Unternehmen u. a. sichtbar auf den Verpackungen. Bei frischli können sich die Hoteliers und Gastronomen auf der Website über den Weg der Milch vom Landwirt bis zum Unternehmen, den Produktionsprozess und die Qualitätskriterien informieren. FrieslandCampina Foodservice mit seinen Marken Debic, Gastro und Valess kommu-niziert seine Ansprüche an den Rohstoff ebenfalls über seine Homepage und bietet die Möglichkeit, entsprechende Zertifikate einzusehen, die die Qualität der verwende-ten Milch bestätigten. Immer im Einsatz Mit einem derartigen, guten Wissen im Hintergrund servieren sich Milch, Käse und Quark den Gästen viel einfacher – und das zu jeder Tageszeit. Denn bei vielen Gästen dürfen diese einfach nicht fehlen. Stefanie Feldmann von Arla bekräftigt, dass die Nachfrage nach Molkereiprodukten bei allen Mahlzeiten groß ist und nicht auf ei-nen bestimmten Verzehranlass festgelegt werden kann. Viele Produkte seien sowohl zum Kochen und Backen als auch für den direkten Ver-zehr geeignet. Schnittkäse, Naturjoghurt oder Natur-quark sowie Rahmpro-dukte beurteilt Sven Kreitz von Milram Food- Service als stark nachge-fragt, „da diese den Koch bzw. den Gast durch den ganzen Tag begleiten.“ Käse zum Frühstück oder zum Abendessen oder verarbeitet in der warmen Küche – die Einsatz-möglichkeiten sind variabel. Ähnliches gelte für Joghurt und Quark, die beim Backen eine gute Figur machen. Kaja Schnell, Mar-keting- Managerin Foodservice bei frischli, hingegen sieht auch klare Molkereiprodukte-Favoriten je nach Tageszeit. So seien z. B. Kaf-feesahne und Milch zum Frühstücks- und Nachmittagskaffee unerlässlich, Basispro-dukte sowie pikante Saucen hingegen bei der Zubereitung von Hauptmahlzeiten. Alternativen gefragt Der Trend geht laut Stefanie Feldmann da-bei auch in Richtung fettreduzierter, lak-tosefreier, biologischer und kalorienarmer Produkte. Um eine Vielfalt zu bieten, hält Arla so z. B. viele Produkte in unterschied-lichen Fettstufen parat. Mit einem hohen Proteingehalt von 11 % und einem geringen Fett-gehalt von 0,2 % kommt z. B. der neue, typisch isländische Skyr der stark wachsenden Zielgruppe der ernäh-rungsbewussten Kon-sumenten entgegen. Milchprodukte in Hotelküchen mit auf dem Plan – durch ihre Wandelbarkeit passen sie sich dem geschmacklichen Auch Kaja Schnell von frischli resümiert, dass sie bei Basisprodukten (nur) leichte Verschiebungen sehen – hin zu Küchen-Profi-Sahne mit ei-nem Von früh bis spät stehen Umfeld an. geringeren Fettgehalt. Laut dem Un-ternehmen Meggle seien die Ansprüche an den Außer-Haus-Markt hinsichtlich Unver-träglichkeiten groß. Mit der neuen Creme Dual Light präsentiert das Un-ternehmen allerdings eine Lösung, mit der Profi-köche gleich mehre-re Trends gleich-zeitig bedienen. Die pflanzliche Creme ist zu 100 % vegan, laktose- und glutenfrei so-wie halal und koscher – und bietet somit in vielen Belangen eine Alternative food zur klassischen tierischen Schlagsahne. Zudem ist das Produkt mit 15 % Fett eine leichte Alter-native, die zum Kochen und Schlagen geeignet und säurestabil ist. Egal, ob pflanzliche Alternative, fettärmere Variante oder laktosefreie Sorte – Optimierungspoten-zial steckt manchmal auch in vermeintlich unwichtigeren Details wie der Verpackung. Doch diese ermöglicht es dem Küchenteam, flexibler zu agieren: Die Marke Gastro von FrieslandCampina Foodservice hat so z. B. ihr Milchbasis-Sor-timent um eine H-Milch in den Fettstufen 1,5 % und 3,5 % erweitert, ausschließlich hergestellt aus deutscher Milch, die in der handlichen 1-l-Verpackung aufwartet. Sie ist ungeöffnet ohne Kühlung haltbar und kann bei Raumtemperatur über mehrere Monate gelagert werden. Das spart Hand-ling- Aufwand und Energiekosten. Beide H-Milch-Varianten können als Milch pur oder zum Müsli auf Frühstücks- und Brunchbuffets ange-boten werden. Sie können zudem die Basis für Milch-misch- Getränke wie Kakao oder Fruchts-hakes bilden. Frischli hat eben-falls Verpackungs-größen geändert: Die Klassiker Schoko-, Vanilla- und Grieß-Pudding sind nicht mehr nur im 5-kg-Eimer erhältlich, son-dern auch im kleineren und flexibel ein-setzbaren 1-kg-Gebinde. Zudem hat das Unternehmen mit dem Produktbereich Buttermilch schon im Frühjahr ein leichtes Sortiment eingeführt. Egal, ob Frühstücks- oder Brunchbuffett, Mittag- oder Abendessen mit den zahlrei-chen Varianten, die die Lebensmittelindus-trie vorhält, lässt sich eine reiche Produkt-palette präsentieren, bei der dem Gast die eigentliche Wahl mitunter schwerfallen kann. sar www.arlafoods.de www.frieslandcampina-foodservice.de www.frischli.de www.milram-food-service.de www.meggle-foodservice.de 9/2016 21


first_class_09_2016
To see the actual publication please follow the link above