Page 19

first_class_09_2016

Foto:s : Sengelmannshof hilft seinen Kollegen, z. B. wenn seine Gulaschkanone benötigt wird. Eine Spezialität des Res-taurants ist der Kettwiger Senfrostbraten mit Bratkar-toffeln und Salat. Das Ambiente ist der bo-denständi-gen Kulina-rik entspre-chend urig – ob sich der Gast nun für das Restaurant, die Bauernstube, das Kaminzimmer oder den Rüben-keller entscheidet. Außerdem gehören zwei Kegelbahnen zum Haus – Kegelclubs sind seit Jahren Stammgäste im Sen-gelmannshof. Auch hier kennt und unterstützt man sich: „Zum Kegelbruderkreis gehören zwei Landwirte, von denen wir Kartoffeln und Gemüse bezie-hen“, sagt Reinhard Schriever. Abgesehen davon wickelt der Geschäftsführer seine Einkäu-fe seit elf Jahren über die HGK ab – und freut sich, dass viele Händler, mit denen er schon seit Jahren zusammenarbeitet, der Einkaufsgenossenschaft angeschlossen sind. „Durch die 14-tägigen Abrechnungen und die vielen Konditionsvorteile können wir gut kalkulieren“, betont er die Vorteile. Prinzip Multikulti Das 32-köpfige Team, das die Gastgeber Reinhard Schriever und seine Frau Gisela unter-stützt, kommt aus elf Nationen. Ein integrativer Vorzeigebe-trieb. Doch so sieht sich der Sengelmannshof gar nicht. „Für uns ist klar, dass der Mensch zählt und nicht seine Religion oder Hautfarbe“, ist sich der Hotelier sicher. Auch das The-ma Ausbildung liegt ihm als ehrenamtlichem Prüfer bei der IHK zu Essen am Herz, der Sen-gelmannshof bildet jedes Jahr ein bis drei Azubis aus. Und viele Mitarbeiter sind schon 15 Jahre mit dabei, der Chef ist stolz auf ihr Engagement. Als Beispiel nennt er Küchenchef Oliver Kozlik, der seinen Herd manchmal gar nicht verlassen möchte. „Den muss man schon mal nach Hause schicken“, schmunzelt Reinhard Schriever. Er selbst kümmert sich um den F&B-Bereich, seine Frau ist für das Ho- tel mit 27 Zimmern zuständig Dabei ist Reinhard Schriever gelernter Elektriker und orientierte sich später als Hotelfachmann um. Gelernt hat er – auch hier wie-der regional verbunden – bei den Imhoff-Betrieben in Essen, arbeitete aber z. B. im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, bevor er 1985 den elterlichen Betrieb übernahm. Das alte Fachwerk-haus in andere Hände zu geben, kann er sich nicht vorstellen. Im 14. Jahrhundert erstmals er-wähnt, ist das Haus seit 1803 in Familienbesitz. Sein Wunsch scheint – zumindest in nächster Zukunft – in Erfüllung zu gehen. Denn der jüngste Sohn ist Hotel-fachmann, zwei Nichten arbei-ten ebenfalls im Gastgewerbe – die Chancen, dass sie in den Familienbetrieb einsteigen, ste-hen gut. Der neuen Generation ist es dann auch vorbehalten, die Zimmer zu modernisieren. jus Mitarbeiter aus elf Nationen sorgen im Sengelmannshof in Essen- Kettwig dafür, dass die Gäste das Ruhrgebiet rundum genießen. Hotel-Restaurant Sengelmannshof 45219 Essen-Kettwig www.sengelmannshof.de Univ.-Prof. Dr. Günter Eissing Technische Universität Dortmund, Pro-fessur für Gesundheitsförderung und Verbraucherbildung „Ich unterstütze das DNSV, weil gutes Essen schlau macht!“ Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. Alle Infos dazu finden Sie unter: ➘ www.schulverpflegungev.net Foto: Polster hotelkonzepte


first_class_09_2016
To see the actual publication please follow the link above