Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel: Business im Park

first_class_09_2016

Fotos: Dorint/IGEMET, © Alexander Potapov – Fotolia.com Business im Park Unsere Gäste genießen hier die Symbiose aus modernem Komfort, fürsorglichem Service und Up-to-date-Ausstat-tung für Konferenzen und Events aller Art – all das in der Wohlfühl-Atmosphäre, die das Gebäude-Ensemble und vor allem der Park gemeinsam ausstrahlen“, sagt Sören Mölter auf dem weitläufigen Balkon des Dorint-Neubaus in Oberursel und atmet tief durch. Dort, inmitten einer 100.000 m2 gro-ßen, ruhigen Parkanlage treffen Mammutbäume auf Scheinzypressen und andere exotische Gewächse, im Hintergrund er-streckt sich der Tau-nus – und Frank-furt ist nur gut Lange hat es gedauert, bis das Hotelprojekt rund um die Villa Gans in Oberursel richtig starten konnte. Das Warten hat sich gelohnt – entstanden ist eine grüne Ruheoase für Business-Gäste. 20 km entfernt. Drei Monate vor der Eröffnung über-nahm Sören Mölter im März den Pos-ten als Direktor des Vier-Sterne-Su-perior- Hotels, das sich direkt neben der historischen, lange Jahre denk-malgeschützten Villa der Unterneh-merfamilie Gans befindet. Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut, wur-de es zunächst als repräsentativer Wohnsitz genutzt, nach dem Verkauf an die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft von dieser zur NS-Zeit an die Deutsche Arbeitsfront ver-äußert und schließlich ab 1953 bis 2004 von der Ge-werkschaftsju-gend betrie-ben. Seit 2006 ist Igemet, die Treuhandverwaltung der IG Metall, Eigentümer von Villa und Park. Bereits zu diesem Zeitpunkt keimte die Idee auf, in der geschichtsträchtigen Anlage ein Kon-ferenzhotel mit mehr als 100 Zimmern zu errichten. Mit der Neue Dorint GmbH war zügig ein geeigneter Pächter gefunden, und 2009 bereits der Bauantrag gestellt. Enorm langwierig gestaltete sich jedoch die darauf folgende rechtliche Klärung des Projekts, denn der Denkmalschutz bestand nach wie vor. Ein Problem war auch die Tatsache, dass die alte Bausubstanz der Villa Gans statische Mängel aufwies und marode war, sodass umfangreiche Sanierungsarbeiten nötig waren bzw. das Bauwerk letztlich ent-kernt und originalgetreu rekonstruiert wur-de, als 2014 der Denkmalschutz wegfiel. Lage, Lage, Aufwand Das Hotel besteht aus dem Neubau mit 140 Zimmern und individuellen Suiten sowie der direkt daneben gelegenen Villa, in der sich u. a. vier Superior-Suiten und die Lud-wig Wilhelm Bar befinden. Den Tagungs- und Konferenz-Schwerpunkt unterstrei-chen die Macher mit zwölf verschiedenen Räumlichkeiten – alle mit Tageslicht und Blick ins Grüne. Die Meeting-Räume be-kennen sich mit Namen wie Altkönig, Tau-nus oder Königstein zur Region, und in ei-nigen „lebt“ die ursprüngliche Villa weiter, denn die Holzvertäfelungen an Boden und


first_class_09_2016
To see the actual publication please follow the link above