Mein.Lychen, Lychen: Luxus in Lychen

first_class_08_2016

Fotos: Mein.Lychen Luxus in Lychen von Fördergeldern bis Anfang 2016 und somit auch alle Sanierungsmaßnahmen. Im Juli dieses Jahres nun startete das Land-haus Mein.Lychen mit einer Gastgeberin und einem weiteren Mitarbeiter auf einem rund 2.000 m² großen Grundstück im Stadt-bereich Lychen. Im Haupthaus finden sechs Gästezimmer, die Küche, das Jagdzimmer sowie die Bibliothek mit ihrem großen, langen Frühstückstisch Platz. Im Nebenge-bäude sind eine Sauna und eine Veranda eingezogen. Später folgten hier eine Ga-lerie sowie zwei weitere Zimmer in einem neuzubauenden Bootshaus. „Mehr Zimmer sollen es aber insgesamt nicht werden, um nicht den besonderen privaten Charakter zu verlieren“, sagt Friedrich W. Niemann. Dieser spiegelt sich auch in den sechs Gästezimmern wider, die die Lebensstatio-nen der Brüder aufgreifen. So dominieren zwei koloniale Ledersessel z. B. das Bild im Indien- Zimmer. Im Mitteldeutschland-Zimmer orientieren sich die Möbel am Bau-hausstil der 1920er und 1930er Jahre. Und an den Landhausstil erinnern die Einrich-tung und Gestaltung des Transsilvanien- Zimmers mit Holz, heimischen Textilien und Keramik. Zwei Zimmer haben eine Terrasse oder einen eigenen Zugang zum Garten. Das F&B-Angebot ist nur auf das Frühstück beschränkt, „auch wegen zu hoher Auflagen und fehlendem Platz“, sagt der Be-sitzer. Aber dafür wird dieses in drei Gän-gen gereicht: z. B. Müsli mit Obst, gefolgt von Omelette mit Uckerkaas, Tomaten und Paprika oder uckermärkischen Fisch mit Bratkartoffeln und schließlich ein warmes Croissant mit hausgemachter Marmelade und Brandenburger Fliederkräude (süß-saures Holundermus). Ein Nicht-Hotel von einem Hotelexper-ten, Landhausluxus mit B&B-Offerten und Mitteldeutschland neben Indien – es sind die charmanten Gegensätze, mit denen das Haus in der Uckermark seine Gäste finden wird. syk Manchmal ist es nur ein Paddelboot, das einen in die neue große Frei-heit führt. Und die Uckermark. Als Friedrich W. Niemann 2014 nach über 25 Jahren in der Großhotellerie an einem alten Lychener Jägerlandhäuschen vorbeischip-pert, wissen sein Bruder und er: Das ist un-ser künftiges klein-feines Bed&Breakfast. „Zehn Zimmer, jedes mit einem Thema aus unserer persönlichen Erfahrungswelt einge-richtet. Kaum F&B, dafür eine eigene Boots-anlegestelle“, umreißt er das Konzept. „Ob Paddler, Wochenendflüchtige aus Berlin oder Autoren, die ihr Buch hier fertigschrei-ben wollen – sie kommen zu Niemanns und nicht in ein klassisches Hotel. Und jeder soll hier sein persönliches Lychen finden.“ Es ist ein sonniger Tag in Berlin, als er über sein Nobel-B&B ins Schwärmen gerät. Sein Rad steht vor der Restauranttür. Zwei Tage zuvor hatte Friedrich W. Niemann einen al-ten Tisch, der jetzt im Mein.Lychen steht, abgeschliffen und Stühle gestrichen. Später an diesem Tag trifft er sich mit der Schwei-zer Design- und Serviceberatungsagentur Milani, deren Geschäftsführer im Berliner Büro er inzwischen ist, und bespricht Vor-träge über seine aktuellen Lieblingsthemen Von Waldorf zu Wald und See – Friedrich W. Niemann hat sich mit Mein.Lychen den Traum vom kleinen Nobel- Bed&Breakfast erfüllt. Service-Exzellenz und Eigenverantwor-tung. Das Leben des ehemaligen Hilton- Mannes, der zuletzt u. a. das Waldorf As-toria Berlin eröffnet hat, ist kunterbunt geworden. Und das sei gut so, versichert Friedrich W. Niemann. Frühstück in drei Gängen Zwei Jahre haben die Brüder das Landhaus in der Flößerstadt Lychen renoviert – nicht ohne Hürden. 2015 ergaben die laufenden Renovierungsarbeiten, dass auch der kom-plette Dachstuhl saniert werden muss. Zu-dem verzögerten sich die Genehmigungen Mein.Lychen 17279 Lychen www.meinlychen.de


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