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frage per E-Mail von Frau R. beantwortet. Wir erfahren, dass es einige Tage gibt, an denen das Haus ausgebucht ist, und wir wer-den gefragt, ob der Gast durchgehend das Zimmer bewohnt oder ggf. am Wochenen-de „auszieht“. Diese Frage macht das man-gelnde Verständnis für Longstay deutlich, auch wenn man bemüht und freundlich ist. Wir klären die Fragen und machen deutlich, dass wir auch ins Schwesterhaus ausweichen könnten – damit bremsen wir die Citylage et-was aus, um letztlich ein Angebot zu erhalten. Dieses erreicht uns von Frau R. in schlechtem Stil und mit vielen Rechtschreibfehlern leider erst am 22.6. Das Angebot geht nur bedingt auf die Anfrage ein. Parken bleibt u. a. außen vor. Es wird ein Tageszimmerpreis von 119 E inkl. Frühstück für den Zeitraum vom 1.8.16 bis 31.1.16 genannt. Und viele Zeilen, dass der Pool saniert wird. Einfach schlecht bei einem 21.400 E wertigen Angebot. Leonardo Royal Hotel Frankfurt Am 13.6. ruft Herr G. um 16.50 Uhr an und klärt uns auf, dass das Hotel nicht in der City liegt, eher Richtung Sachsenhausen. Er fragt nach, ob wir uns in Frankfurt auskennen. Besser wäre gewesen, uns mitzuteilen, wie schnell und einfach man vom Hotel mit dem PKW in die City gelangt. Es gab die Anfrage zum Parken! Und die öffentlichen Verkehrsmittel sind in Frankfurt gut aufgestellt. Worauf wartet man also im Leonardo? Übrigens: Wir warten immer noch. Und kein Angebot ist auch eine deutliche Ansage. Umsatzpotenzial vermutlich nicht gewollt. So sollte man mit Firmenanfragen nicht umgehen. Fleming‘s Deluxe Hotel Ein Hotel mit fünf Sternen. Kein Rückruf, kei-ne E-Mail. Vermutlich untergegangen. Bei diesem Volumen aber sollte eben dies aus-geschlossen sein. TQM ist hier gefragt. Auch sollten die Verantwortlichen prüfen, warum eine Anfrage überhaupt untergehen kann. Und wenn doch eingegangen, man nicht zumindest, dem Hause angepasst, höflich antwortet oder absagt. iPartment Hier geht bereits am 10.6. ein umfangrei-ches Angebot mit Grundrissen und Preisen ein. Leider für Köln. War evtl. bei uns auch nicht so deutlich. Denn das Unternehmen hat in der gesamten Bunderepublik Stand-orte. Hoch prämiert, gehört es vermutlich zu den besten in diesem Segment. Wir klären dies per Telefon am selben Tag mit einem Herrn M., werden freundlich beraten und erhalten bereits am 11.6. mittags von ihm trend ein Angebot mit Preisen. Alles, vor allem die Unterlagen, top. So einfach geht’s! Rent City Apartment Ein vermutlich eher kleines Unternehmen geführt von Frau K., die nicht nur sofort reagiert, sondern auch mehrmals anruft, nachfragt und berät. Sie sendet umfangreiche Exposés mit Preisen und am 21.6. nochmals eine Top-Empfehlung, zu der sie wiederum anruft. Ebenfalls top. Bei ihr bekommt man eine mit Designermöbeln ausgestattete, neu renovierte Zwei-Zimmer-Wohnung warm, Nähe Fressgasse, für ca. 2.250 E. Ein Stell-platz in der Tiefgerage kostet über Immo- Scout 170 E. Selbstverständlich gibt sie die naheliegenden öffentlichen Verkehrsmittel- Punkte mit an. Auch wenn man vermuten kann, dass sie als Einzelkämpferin agiert, so sehr bemüht sie sich ums Geschäft. Da sehen einige Mitbewerber sehr blass aus. Couva Boarding House Ein größeres Unternehmen mit einer zwei-sprachigen Homepage. Wir erhalten am 10.6. die E-Mail, dass Frau P. erst am 13.6. wieder zu erreichen ist. Hier wird das Wochenende pünktlich um 15.54 Uhr eingeläutet. Wenn es dringend ist, könnten wir anrufen. Tun wir aber nicht. Vielmehr warten wir mit dem Anruf bis zum 17.6., 11.05 Uhr. Ein überheb-licher Herr O. macht deutlich, dass er mit der Reservierung nicht verbinden kann. Die Damen wären nur per E-Mail zu erreichen. Er kann mein Anliegen nur aufnehmen und es weitergeben. Er stellt keine Fragen, die eine E-Mail-Antwort möglich erscheinen lassen. Das Verkaufsinteresse ist hier gleich Null. Er nimmt auch keine Telefonnummer auf. Ein schneller Rückruf wird auch nicht angeboten. Passt alles zusammen. Wir haben bis heute kein Angebot erhalten. Home for Times Ebenfalls ein größeres Unternehmen mit mehreren Häusern in Frankfurt. Wir müssen am 17.6., 11.20 Uhr nachfassen und rufen an. Die namenlose Dame stellt unsere Anfrage als Problemfall dar und lässt sich davon nicht abbringen. Eigentlich will sie nicht verkau-fen, uns vielmehr von unserem Vorhaben abbringen. Es gäbe in den Häusern kein Frühstück und weit und breit keine Gele-genheit. Kein Café o. ä. und schon gar nichts, wo man morgens schon ab 7 Uhr ein Früh-stück bekommen kann. Auch muss sie unbe-dingt wissen, welches Haus wir möchten. Sie hätten ja viele. Sonst kann sie kein Angebot schreiben. Alles, was wir wollen, ist ein An-gebot in der Stadtmitte. Aber dies bleibt un-gehört. Wir machen nochmals deutlich, dass Hotel Palmenhof Ein attraktives Jugendstilhotel im Herzen von Frankfurt. Aber mit unserer Anfrage sto-ßen wir hier vermutlich an Grenzen. Welche werden uns nicht deutlich. Die Internetseite präsentiert die Vita der Eigner-Familie, aber keine Angebote für längere Aufenthalte. Unsere E-Mail bleibt unbeantwortet. Am 17.6. rufen wir im Hotel an. Nach langem Klingeln und Warteschleife nimmt Frau G. das Gespräch an und versichert uns, dass sie am 11.6. geantwortet hätte. Dem ist aber leider nicht so. Sie hätte in der E-Mail noch einige Fragen angebracht – und hatte die sechs Tage dennoch verstreichen lassen. Sie teilt uns mit, dass sie nur Frühstück anbieten könnten, also ein Garni sind. Das haben wir aber schon gewusst. Und dass ein Parkplatz einige Gehminuten entfernt wäre. Auch das ist in der Frankfurter City keine Ausnahme. Wir fragen, wo das Problem ist, uns ein An-gebot zu unterbreiten, da der Kunde wartet. Sie verspricht uns, selbst ein Angebot zu erstellen oder ihre Kollegin damit zu beauf-tragen, obwohl es angeblich schon einmal versandt war. Ein Angebot ist bis dato nicht eingegangen. Auch im Palmenhof wäre dies ein Umsatzpotenzial von 10.000 E gewesen. Schade! Sheraton Frankfurt Congress Am selben Tag wird unsere An- 8/2016 15


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