Schmiede mit Spieluhr

first_class_06_07_2016

werkzeug prasselt dafür das Feuer. In den Zimmern zieren Beschläge die Betthäupter, die Waschbecken muten geschmiedet an. Über den Betten schweben Vertreter des Buchstaben Z – die Nacht-ruhe vorwegnehmend – in Schmiedeoptik, und irgend-wo hat Ernst Raspl auch eine In der Traumschmiede in Oberbayern hat sich Ernst Raspl seinen Traum von einem modernen Hotelkonzept geschmiedet. Spieluhr versteckt. „Wichtig war mir, das Thema Schmiede nicht übertrieben aufzu-greifen und zugleich mit Details den Unter-schied zu machen“, sagt er. Die Gäste scheinen mit Spieluhr das zu mögen: Der April brachte 78 % Aus-lastung – hauptsächlich Businessgäste wäh-rend der Woche. Um auch am Wochenende mehr Gäste anzulocken, hat Ernst Raspl u. a. das Arrangement Bierwochenende inklusi-ve Bier-Wallfahrt nach Altötting eingeführt. Schon jetzt denkt er an eine Erweiterung mit mehr Zimmern und einem kleinen Wellness-bereich. Und es soll nicht mehr lang dauern, bis auch dieser Traum in Erfüllung geht. jus Hotel Traumschmiede • 84579 Unterneukirchen www.hotel-traumschmiede.de Schon als kleiner Junge war es mein Traum, ein Hotel zu führen“, erzählt Ernst Raspl, ein bodenständiger Bay-er, der selbst mit anpackt. 2015 erfüllte er sich diesen und taufte sein Haus – direkt ne-ben dem Familienbe-trieb Raspl – in Unter-neukirchen nahe Altötting auf den Namen Traumschmiede. Inspirationen holte sich der gelernte Koch dafür „bei den modernen Großen“, sei es bei den 25hours-Hotels, Mo-tel One oder dem Henri Hotel in Hamburg. Die Vorbilder findet der Traumschmiede- Gast nicht nur Motel-One-typisch in der aufs Wesentliche konzentrierten Einrich-tung der 28 Zimmer, sondern auch z. B. im Henri-ähnlichen Kühlschrank in der Wohnzimmer-Lobby, aus der mir bei der Umsetzung Tipps gibt“, betont er, und Eva-Maria Eglseer, Leiterin Marketing bei Appia Contract, hebt hervor: „Die Traumschmiede war das erste Projekt, das wir als Gesamtwerk bezeichnen kön-nen, denn hier zeichneten wir nicht nur für die innenarchitektonische Planung und die Kompletteinrichtung, sondern auch für die Hochbauplanung, den Bau und die Pla-nung der Außenanlagen verantwortlich. Wir waren somit der Generalunternehmer Bau, Innenarchitektur dem sich die Gäste mit einer Kasse des Ver-trauens bedienen können. „Morgens früh-stücken sie hier, abends werden schon mal die Brettspiele ausgepackt“, erzählt der Ge-schäftsführer mit einem Schmunzeln. Gäs-ten, die sich hier für längere Zeit heimisch fühlen möchten, stehen sieben Apartments zur Wahl. Für die komplette Umsetzung des Ho-tels holte sich Ernst Raspl Appia Contract. „Mein Hotelwissen habe ich mir selbst an-geeignet. Umso wichtiger war ein Partner, und Kompletteinrichtung“, erklärt sie. Ge- mütlichkeit ist bei aller Reduktion Programm geworden: An der Rezeption heißt bereits das Holzbild mit dem urigen Wohnzimmer die Gäste „Willkommen dahoam“. Überall stehen Möbel und Wandelemente aus Lär-che, für alpine Stimmungen sorgen die Far-ben Rot und Grau. Und wie schon im Gasthof Raspl – der „Zur Alten Schmiede“ gegen-über – ist auch im neuen Haus das Thema Schmiede omnipräsent. In der Wirtsstube mit Mauerwerk, Amboss und Schmiede Fotos: Zweckverband Erholungs- und Tourismusregion Inn-Salzach, guenterstandl.de einrichtung Schmiede


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