Direktbuchungen: Geradeaus zum Gast

first_class_06_07_2016

Fotos Geradeaus zum Gast en und die Beziehung zwischen Gast und Gastgeber.“ Zur Unterstützung stellen die Macher ein Kampagnen-Logo zur Verfü-gung, das die Hoteliers auf ihrer Website und in der Gästekommunikation integrie-ren können, hinzu kommt ein Online-Shop, in dem Hotels weitere Merchandising- Artikel wie Aufkleber, Flyer oder Auf-steller kostenpflichtig bestellen können. An der Kampagne nimmt u. a. die Koope-ration City Partner Hotels (CPH Hotels) teil. Deren Geschäftsführerin Sabine Möller be-tont: „Aufklärung tut not! Hoffentlich macht die Kampagne auch den Kollegen Mut, die sich in der Vergangenheit zu sehr von den Portalen abhängig gemacht haben.“ Und sie ergänzt: „Das Thema Direktbuchungen ist ein zartes Pflänzchen. Gibt es in der Tat positive Ausschlä-ge in Rich-t u n g Es soll ja Gäste geben, die glauben, dass Booking, HRS & Co. das Hotel X in der Stadt Y gerade eröffnet haben und dass die nette Restaurantleiterin Im Bä-ren Z auf deren Gehaltsliste steht statt auf der des Hotels. Leider ist dies immer noch kein alter, unwissender Hut, denn zwei-felsohne haben sich durch die Online-Ver-mittler seit Jahren die Zuordnungen der Kompetenzen und Leistungen spürbar verschoben. Was es neben den Provisionen für Hotels und Gast bedeutet, die direkte Verkaufs- und Beratungskompetenz innezuhaben, das will die Ende 2015 gestartete Kampa-gne „Direkt Buchen“ wieder verstärkt in den Vordergrund rücken. Dahinter stehen Hotrec als europäischer Dachverband der Hotels, Restaurants und Cafés sowie dessen deutsche Mitglieder, der Dehoga Bundes-verband und der Hotelverband Deutsch-land (IHA). Sie betonen: „Alle Fragen und persönlichen Wünsche können direkt, vertraulich und effizient besprochen und beantwortet werden. Der direkte Kontakt stärkt – wie überall im Leben – das Vertrau-der eigenen Kanäle, liegt aber noch eine Menge Arbeit vor uns, um daraus mehr zu machen.“ Das beginne bekanntermaßen mit einer vernünftigen Buchungsmaschine und der direkten Buchbarkeit auf den ei-genen Seiten. Hinzu komme der gewich-tige Faktor Preis, unterstreicht Michael Hucho, Vice President Distribution Central Europe bei AccorHotels: „Nach dem Ende der Pa-ritätszwänge im Markt ist besonders im Corporate- Segment spürbar, dass der beste Preis ‚direkt’ zu haben ist.” Und wenn der Preis stimme, sagt Michael Hucho, sei es umso wichtiger, dass auch die Qualität entsprechend transparent kommuniziert werde. 2014 hat AccorHotels in diesem Zusammenhang die Aktion „On-lyOn“ eingeführt, bei der Mitglieder des Kundenbindungsprogramms LeClub Accor- Hotels bei Direktbuchungen einen bis zu 10 % weiteren Preisvorteil bekommen. Auch Hilton Worldwide machte mit einer der größten Rabattaktionen in der Unter-nehmensgeschichte kürzlich auf sich auf-merksam: Mitgliedern des Bonusprogramms Hilton HHonors winken in 4.660 Häusern in 102 Ländern noch bis 6. September 2016 bei Direktbuchungen Preisnachlässe von bis zu 30 %. Bleibt die Technik, die neben Qualität und Preis für das reibungs-lose Direktbuchungsgeschäft mehr denn je stimmen muss. Auf die Ent-wicklung und Integration der passen-den, hoteleigenen Buchungsmaschi-nen hat sich u. a. Hotelnetsolutions mit seinem System OnePageBoo-king spezialisiert. Kristin Letz aus dem Marketing führt als wichtige Anforderungen an die haus-eigene Buchungsmaschine neben der Möglichkeit von Rabatt- und Gutschein-aktionen auch Cross- und Upselling- Fotos: © Africa Studio – Fotolia.com, © Robert Kneschke – Fotolia.com Stärkerer Gästekontakt und mehr Umsatz – Direktbuchungen gelten im OTA-Kampf als Heilsbringer. Die Hotrec-Initiative bringt neuen Schwung. hotelkonzepte


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