hotelkonzepte - Maximilians Boutique-Hotel, Landau: Südpfalz-Bekenntnis

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Fotos: Maximilians/Christian Vogel 8 Uhr aufstehen ging gut, und ich war im-mer noch glücklich. Nach dieser Erfahrung habe ich gesagt: Das ist es! Ich will mein ei-genes Hotel“, fasst Petra Hirsch zusammen. Schwieriger war es hingegen, auch ihren Mann von diesem Wunsch zu überzeugen. Unter vollem Einsatz ihrer Erfahrung als Bank-Expertin und Zahlenfrau schaffte sie es dennoch, ihrem Hotel-erfahrenen Mann hotelkonzepte Südpfalz-Bekenntnis Wohnzimmer-Atmosphäre und persönli-chem Service. „Ich habe mich selbst und unseren Freundeskreis intensiv befragt, was man sich im Hotel wünscht und was gar nicht geht“, resümiert die Neu-Hotelie-re. Darüber hinaus suchten die Neugründer bei einigen etablierten Hotelbetrieben Rat und Informationen. Kommunikations-Könner Schon zum Start des Bauprojekts stand für Petra Hirsch eine Frage weit oben auf der Agenda: „Wie bekomme ich Aufmerksam- die Angst vorm finanziellen Risiko zu neh-men. Als der Verkauf des Hotelbetriebs abgeschlossen war, folgten zwei Jahre Su-che nach dem idealen Objekt zur eigenen Verwirklichung. Die Ausschreibung im Rahmen des Bauprojektes Queich Quattro nahe des Landauer Hauptbahnhofs kam Ende 2014 genau richtig und markierte das Ende der Suche – schließlich waren Petra und Holger W. Hirsch bereits seit über zehn Jahren jedes Jahr aus Bayern zum Urlaub in die Südpfalz gekommen und wollten „ihr“ Haus in einer Wunschregion eröffnen. Dann ging alles schnell: Das Paar setzte sich mit seinem Businessplan gegen drei Mitbewer- ber durch, bekam noch vor Weihnachten den mündlichen Zuschlag und unterschrieb im Februar 2015 den Pachtvertrag. Die Finanzierung war ebenfalls geregelt: 60% kamen von der Bank, 40% von den Hirschs. Vom ursprünglich vorgesehenen Garni-Hotelkonzept wechselten die Macher früh auf ein Boutique-Hotel mit 50 Zimmern, Durch und durch ein Wunschprojekt – so lässt sich die Geschichte des im Frühling 2016 eröffneten Maximilians Boutique Hotel in Landau von Anfang an betiteln. Dabei zeigte sich aber auch schnell, dass das Konzept, die Umsetzung und deren Macher fast zu viele Ideen mit-brachten. Und auch bei einem solchen Wunschprojekt galt es jede Menge Stolper-steine zu überwinden. Zunächst stand für Petra Hirsch der Gedanke im Raum: „Ich will etwas völlig Neues machen!“ Die stu-dierte Mathematikerin hatte eine Karriere als Bankerin hingelegt und liebäugelte u. a. mit der Eröffnung eines Restaurants. Nach zwei Tagen Praktikum in einer großen Küche war für sie dann aber klar: „Das ist es nicht!“ Danach unterstützte sie ihren Mann Holger W. Hirsch, der ihr bereits das Prak-tikum vermittelt hatte, bei dessen Tätigkeit als Interims-Hotelmanager. „Nur so konn-ten wir uns überhaupt sehen“, erklärt sie – und half in dieser Zeit u. a. beim Gäste-Um-sorgen, der Hoteldekoration oder den Weih-nachtsflyern. „Nachts um 3 Uhr nach Hause kommen und am nächsten Tag wieder um 12 6-7/2016


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