Ländliches Glanzstück

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Veranstaltungen hinterlassen viel Spülgut. Grund für eine neue Spülküche im Landhotel Hermannshöhe. Fotos: Landhotel Hermannshöhe, Schreiter Ländliches Glanzstück Wer zum Landhotel Hermannshöhe bei Legden im Münsterland reist, der sieht hohe Wälder, saftige Weiden und friedlich grasende Pferde, die den Eindruck vermitteln, dass die Welt hier noch in Ordnung ist. So ist es nicht verwun-derlich, wenn besonders Geschäftsreisende dem Drei-Sterne-Plus-Hotel den Vorzug vor einem Hotel in einem der umliegen-den Industriegebiete geben. 100 Betten erwarten sie in dem Haus, das seinen Ursprung in einer Zollstel-le mit Kneipe hat, seit 130 Jahren eine Gaststätten-konzession besitzt und in den letzten Jahren zweimal mit neuen Zimmern er-weitert wurde. Im Eingangsbereich grü-ßen die Vorfahren von Hotelleiter Andreas Beckhaus von den Wänden. „Im Schnitt finden 15 Tagungen pro Woche statt, an denen fünf bis 200 Personen teilnehmen“, erzählt der gelernte Koch, Hotelfachmann und BWLer. An den Wochenenden beleben Hochzeitsfeiern das Haus. Um den unter-schiedlichen Raumanforderungen gerecht zu werden, hat Andreas Beckhaus nicht nur einen Wintergarten angebaut, son-dern auch flexible Trennwände in größeren Räumen angebracht, sodass bis zu acht Ta-gungsräume entstehen. Der Eventbereich ermöglicht, in der zugehörigen Gaststätte täglich Mittagstisch anzubieten. „Wenn ich Gerichte z. B. für Feiern vorbereite, kann ich die Restaurantgäste mitbedienen“, sagt Andreas Beckhaus. Und die bestellen täg-lich um die 90 Essen. Das Spülgut, das sie und die Frühstücksgäste von Tagungen und Veranstaltungen hinterlassen, ist über-schaubar – anders sieht es am Wochenen-de aus, wenn etwa 12.500 Gläser, Bestecke und Porzellanteile anfallen. Sauber ohne Bruch 2013 hat Andreas Beckhaus die Spülküche komplett saniert. Nicht nur Boden, Fliesen, Rohre und Klimatechnik wurden erneuert, auch die alte Korbtransportspülmaschine hat dem neuen Modell MTR Platz gemacht und wurde um eine Besteck- und eine Glä-serspülmaschine aus der UC-Serie ergänzt. Die Geräte stammen von Winterhalter, die die Spülküche auch geplant und einen Zeitplan für den Notbetrieb in einem Perso-nalbereich erstellt haben. „Vor dem Umbau ging öfter etwas zu Bruch, da wir den Raum nicht effizient genutzt haben“, erinnert sich Andreas Beckhaus. So befand sich z. B.


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